Westfalenlob

Peter Menne: "Westfalenlob"

Ausstellung

Fr 28.10.2011 bis So 13.11.2011

im Kulturgut Haus Nottbeck

Als Westfale und Karikaturist arbeitet Peter Menne seit Jahren zusammen mit namhaften Schriftstellern an dem Projekt "Westfalenlob". Entstanden ist ein opulentes Sittenbild, welches Brauchtum und Menschentypen der Region karikiert. Mit seinem lebendigen, manchmal auch derben und expressiven Strich bringt er seine Charaktere aufs Papier. Bisweilen sind seine Zeichnungen so sperrig und kantig wie der Westfale selbst - was sie zugleich davor bewahrt, in bloße Heimat-

tümelei abzurutschen. Stattdessen überzeugen sie mit feinsinnigem Humor. Mit genau dem Humor, der sich auch in den Wortbeiträgen wiederfindet, welche die Ausstellung begleiten. Ob Fritz Eckenga, Erwin Grosche, Michael Klaus, Ralf Thenior, die Bullemänner oder Annette von Droste-Hülshoff: Sie allesamt sind Westfalenkenner aus Passion. Und alle bringen ein subtiles Gespür dafür mit, ihre Landsleute zwar gehörig aufs Korn zu nehmen, zwischen den Zeilen aber auch durchblicken zu lassen, dass es Schlimmeres gibt, als im "Land der Schinken und Würste" (Heinrich Heine) geboren zu sein.


Zur Ausstellung erscheint die gleichnamige Publikation "Westfalenlob" mit Karikaturen von Peter Menne sowie Geschichten der genannten Autoren.


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Gefördert wird das Projekt durch das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen.






Fritz Eckenga: "Westfalenlob" und anderes aus der Provinz

Lesung zur Ausstellungseröffnung

Fr 28.10.2011 / 19.30 Uhr

Zur Eröffnung der Ausstellung gibt der Kabarettist Fritz Eckenga seinen Beitrag in Form einer Lesung zum Besten. Der aus Hörfunk und Fernsehen bestens bekannte Eckenga "ruhrt in sich selbst". Vom Stützpunkt Dortmund aus dichtet er sich die Welt zusammen. Die Ergebnisse stellt er auf Bühnen, in Büchern, Hörbüchern, im Radio, in Zeitungen und Zeitschriften vor. Eckenga kolumniert für das Radio und ist ständiger Mitarbeiter der kulinarischen Kampfschrift "Häuptling eigener Herd". Zuletzt erschien sein vierter Gedichtband "Fremdenverkehr mit Einheimischen". Mit dem gleich-
namigen Bühnenprogramm reist Eckenga fleißig durch Gegenden, die von Publikum bewohnt werden. 2008 wurde er vom Presseverein Ruhr mit dem "Eisernen Reinoldus" ausgezeichnet. 2010 erhielt Fritz Eckenga von der Hille-Gesellschaft den "Nieheimer Schuhu, Peter-Hille-Literaturpreis".