Veröffentlichungen im Zusammenhang
Paul Schallück (1922-1976) zählt zu den profiliertesten Schriftstellerpersönlichkeiten der 1950er und 1960er Jahre. Sein Werk wurde mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem »Annette-von-Droste-Hülshoff-Preis« (1955) und dem »Nelly-Sachs-Preis« (1973). Schallücks literarische Heimat war die legendäre »Gruppe 47«, an deren Treffen er von 1952 bis 1964 regelmäßig teilnahm.
Schallücks eigentliches Metier war die Prosa. Seine Romane erschienen bei großen Verlagen und erlebten teilweise mehrere Auflagen. Als sein Hauptwerk gilt der in mehrere Sprachen übersetzte Roman »Engelbert Reineke« (1959).
Weitgehend vergessen ist hingegen Schallücks Tätigkeit als Kritiker. Seine Essays und Glossen erschienen im Rundfunk, in politischen Journalen und in der Tagespresse. Die vorliegende Publikation versammelt Beiträge, die er für die Gewerkschaftszeitung »Welt der Arbeit« schrieb und die stellvertretend für die kritische Essayistik des Autors stehen.
Siegfried Lenz: »So direkt, so ungeduldig und anklägerisch hat wohl kein Schriftsteller der Nachkriegsliteratur nach dem Verbleib der Wahrheit gefragt und nach den Schlußfolgerungen, zu denen sie uns zwingt.«
Herausgegeben im Auftrag des Westfälischen Landesmedienzentrums von Markus Köster und der Literaturkommission für Westfalen von Georg Bühren und Walter Gödden.
Redaktion: Claudia Landwehr
Münster: Westfälisches Landesmedienzentrum 2002.
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Bielefeld Aisthesis 2002 (= Veröffentlichungen der Literaturkommission für Westfalen, Bd. 5. Kataloge und Dokumente I.).
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