Jüdische Literatur in Westfalen - Spuren jüdischen Lebens in der westfälischen Literatur


Symposion vom 25. bis 27. Oktober 2002

im Westfälischen Literaturmuseum Haus Nottbeck



 

Programm

Begleitende Ausstellung:

"All meine Pfade rangen mit der Nacht".
Jakob van Hoddis / Hans Davidsohn (1887-1942). Dokument-Extrakt der Ausstellung der Stiftung "Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum"



Freitag, 25.10.2002

Ausstellungseröffnung und Einführungsvortrag:

Irene Stratenwerth: Stille Tage in Wolbeck: Jakob van Hoddis in Westfalen, 5. September bis 20. Oktober 1912

Jakob von Hoddis - Im neopathetischen Cabaret

· Einführung: Irene Stratenwerth

· Rezitation: Mario Gremlich



Samstag, 26.10.2002

I. Jüdische Literatur in Westfalen

Hartmut Steinecke: Einführung

Iris Nölle-Hornkamp: www.juedischeliteraturwestfalen.de - Erste Ergebnisse des Projektes "Jüdische Schriftstellerinnen und Schriftsteller in Westfalen" [dazu: www.juedischeliteraturwestfalen.de ]Gabriele Rochell: Zum Abschluß der Jenny Aloni Werkausgabe - Die Tagebücher

Ulrich Schmidt: Imo Moszkowicz (mit Filmauschnitten)

II. Jüdische Spuren in der westfälischen Literatur

Michael Vogt: Jüdisches Leben in der westfälischen Vormärz-Literatur

Jochen Grywatsch: Paul Schallück

Walter Gödden: Ludwig Homann "Der weiße Jude"

Siegfried Kessemeier: Eine Beobachtung zu Birgitta Arens' Roman "Katzengold"

Hörspiel vor Ort: Hans-Peter Boer: Niewweltieden (Produktion: WDR 1994/2000)

Einführung Georg Bühren, anschließend Gespräch mit dem Autor Hans-Peter Boer



Sonntag, 27.10.2002

III. Aspekte jüdischer Geschichte und jüdischer Literatur in Westfalen

Maria Kublitz-Kramer: Der jüdische Kulturbund in Ostwestfalen (mit Tonzeugnissen)

Monika Minninger: Die Bielefelder Zeitzeugin Renate Kamp-van Hinte

Abschlusslesung: Annet van der Voort, Volker Jakob: "Anne Frank war nicht allein": Lebensgeschichten deutscher Juden in den Niederlanden


Organisation

Veranstalter:

Bökerhof-Gesellschaft, Bökendorf
in Kooperation mit der Literaturkommission für Westfalen, der Universität Paderborn und dem Förderverein Kulturgut Haus Nottbeck


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