Walter Gödden und Steffen Stadthaus: Gustav Sack - Ein verbummelter Student. Enfant terrible und Mythos der Moderne. Bielefeld: Aisthesis 2010.

Der Autor Gustav Sack ist fast ganz aus dem Blickfeld der Literaturwelt und Forschung verschwunden. Sack hat, scheint´s, keine Lobby. Den einen ist er zu modern, den anderen zu konservativ. Ein Autor, der alle Merkmale auf sich vereinigt, kein Massenautor früherer oder heutiger Tage zu sein oder zu werden. Was freilich kein Anlass zur Resignation sein kann und darf. Betrachtet man das sinuskurvige Auf und Ab der Wirkungsgeschichte Sacks, ist es längst Zeit für eine Wiederentdeckung. Denn: Gustav Sacks Texte sind lesbar geblieben. Sie sind nicht verstaubt, sondern bieten vielfältige Ansatzpunkte für eine produktive Neurezeption. Gustav Sack ist ein Phänomen, eine Herausforderung.

Inhalt

I Vorwort

II Biographie

Gustav Sack - Enfant terrible und Mythos der Moderne.

Tagebücher und Briefwechsel

Gustav Sack im zeitgenössischen Kontext

III Zur Wirkungsgeschichte

Den einen zu konservativ, den anderen zu modern

Der Roman und der Holzkoffer

"Allmählich aus der Sackgasse heraus."

IV Auszüge aus Werken Gustav Sacks

Romane

Essays und Kritiken

Novellen und Kriegstagebuch

Drama

Lyrik

V Gustav Sack revisited - Essays

"Die große Sehnsucht"

Acht Tage mit Gustav Sack

"Ich will mich in objektive Tintenstriche verwandeln."

Des Pudels Kern.

Schreibweisen der Moderne.

"Ich (...) halte euch, dem alten Europa ein so brennendes Bild seiner Schande vor..."

"Oh! oh! (...) du arme, arme Erde!"

Beim Lesen von Gedichten Gustav Sacks

VI Anmerkungen