Bd. 3: Daran glaube ich.

Daran glaube ich. Ein Paul-Schallück-Portrait.
Bearbeitet von Walter Gödden.
Herausgegeben im Auftrag des Westfälischen Landesmedienzentrums von Markus Köster und der Literaturkommission für Westfalen von Georg Bühren und Walter Gödden.
Redaktion: Claudia Landwehr
Münster: Westfälisches Landesmedienzentrum 2002.


Aus dem Inhalt:
Paul Schallück (1922-1976) zählt, obwohl heute bereits weitgehend vergessen, zu den profiliertesten Schriftstellerpersönlichkeiten der 1950er und 1960er Jahre.
Oft wurde sein Name in einem Atemzug mit dem seines Freundes und literarischen Wegbegleiters Heinrich Böll genannt. Beide gehören einer Literaturströmung an, die heute als „Kahlschlag-“ bzw. „Trümmer- Literatur“ bezeichnet wird.
Eine Zeitlang war Schallück ein Hoffnungsträger der deutschen Literatur. Sein Werk wurde mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Annette-von-Droste-Hülshoff-Preis (1955) und dem Nelly-Sachs-Preis (1973). Seine literarische Heimat war die „Gruppe 47“, an deren Treffen er von 1952 bis 1964 regelmäßig teilnahm.
Schallücks eigentliches Metier war die Prosa. Seine fünf Romane, die zwischen 1951 und 1967 herauskamen, sowie seine Kurzgeschichten, von denen einen Auswahl unter dem Titel Lakrizza (1966) erschien, trafen den Nerv des Zeitgeschmacks. Schallück war jedoch nicht nur “Belletrist“, sondern auch ein profilierter Kritiker.[...]


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