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Pressekontakt

Projekt „Kultur in Westfalen“

Dr. Yasmine Freigang und Marina Kallerhoff

LWL-Kulturabteilung

Fürstenbergstr. 15

Tel. 0251 591-3924 und -3506

Fax: 0251 591-268

kultur-in-westfalen@lwl.org

www.kultur-in-westfalen.de

Presseinformation

13.10.2011

literaturland westfalen stellt sich vor
Auftakt-Pressekonferenz des Netzwerkprojektes

Bereits 40 literarische Akteure in Westfalen haben sich unter der Federführung des Westfälischen Literaturbüros in Unna e. V. zum Netzwerk literaturland westfalen zusammengeschlossen. Gefördert wird das Projekt von der LWL-Kulturstiftung.

"Ziel des Netzwerkprojektes literaturland westfalen ist es, die Zusammenarbeit unter den Literaturschaffenden in Westfalen zu fördern, gleichzeitig aber auch die Vielfalt und Qualität des literarischen Lebens der Region mit einem gemeinsamen Marketing und einem gemeinsamen westfalenweiten Literaturfestival nachhaltig in der Öffentlichkeit zu verankern", so Dr. Herbert Knorr, Leiter des Westfälischen Literaturbüros in Unna e.V. bei der Vorstellung des Projekts am Donnerstag (13. Oktober 2011).

Entwickelt und organisiert vom Westfälischen Literaturbüro in Unna e.V., wird das literaturland westfalen von der LWL-Kulturstiftung finanziell unterstützt. "Mit literaturland westfalen fördert die LWL-Kulturstiftung zum ersten Mal ein Kooperationsprojekt, das ganz Westfalen-Lippe umfasst. Es entspricht dem Ziel der Stiftung - Kooperationen anregen und fördern - in besonderer Weise und zeigt: Westfalen-Lippe ist ein starkes Literaturland! Deshalb unterstützen wir das Projekt sehr gerne", freut sich Dr. Barbara Rüschoff-Thale, Kulturdezernentin des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) und Vorstandsmitglied der LWL-Kulturstiftung über das Vorhaben.

Dr. Herbert Knorr, Leiter des Westfälischen Literaturbüros, und Dr. Barbara Rüschoff-Thale, Kulturdezernentin des LWL, stellten in Unna das Netzwerkprojekt literaturland westfalen vor. Foto: WLB
Dr. Herbert Knorr, Leiter des Westfälischen Literaturbüros, und Dr. Barbara Rüschoff-Thale, Kulturdezernentin des LWL, stellten in Unna das Netzwerkprojekt literaturland westfalen vor. Foto: WLB

Knorr weiter: "Mehr als 40 Kooperationspartner haben sich bereits zusammengeschlossen, die Netzwerkarbeit hat begonnen. Höhepunkt des Projektes ist das Literaturfestival, das von September 2012 an ein Jahr lang die vielfältigen literarischen Seiten Westfalens präsentiert. Von Recklinghausen bis Höxter, von Siegen bis Münster zeigt sich die außergewöhnliche und innovative Vielfalt der Region. Kommunen und Privatpersonen, Verlage, Universitäten und literarische Gesellschaften, große Akteure wie der Verband deutscher Schriftsteller, das Museum für Westfälische Literatur und die LWL-Literaturkommission, aber auch kleine Perlen wie das Deutsche Aphorismus Archiv in Hattingen: Sie alle bilden schon jetzt eine lebendige und abwechslungsreiche literarisch-kulturelle Landschaft."

Das Festival werde am 12. September 2012 mit einem Festakt und einer anschließenden literarischen Westfalen-Revue im Ruhrfestspielhaus Recklinghausen eröffnet. Das Festivalprogramm werde ein Spiegel der unterschiedlichen Akteure sein: Literaturgespräche mit wichtigen Autoren aus ganz Europa, historisch-regionale Schwerpunkte und eine "Leistungsschau" der in Westfalen starken Genres wie Krimi, Poetry Slam oder Jugendbuch. Darüber hinaus werden Sonderveranstaltungen von etablierten Literaturfestivals wie "Mord am Hellweg" (Europas größtes internationales Krimifestival) oder "Wege durch das Land" Teil des Programms sein.

Dabei bleibe das Festival nicht auf die Region beschränkt. Überregional erfolgreiche Westfalen werden ebenso vertreten sein wie namhafte internationale Autoren. Die Veranstaltungen böten ihnen nicht nur den Kontakt zu ihren Lesern, auch der Austausch mit Autorenkollegen werde gefördert, sagte Knorr.

Ab Frühsommer 2012 ist das literaturland westfalen auch im Internet präsent.

IMPRESSUM

literaturland westfalen
wurde initiiert vom Projekt "Kultur in Westfalen, es wird entwickelt und organisiert vom Westfälischen Literaturbüro in Unna e.V. und finanziert von der LWL-Kulturstiftung.


Festivalleitung:
Westfälisches Literaturbüro in Unna e.V., Dr. Herbert Knorr
Friedrich-Ebert-Str. 97, 59425 Unna
Fon: (02303) 96 38 50
Fax: (02303) 96 38 51
E-Mail: post@wlb.de
Projektmanager Programm: Heiner Remmert
(heiner.remmert@wlb.de)
Projektmanagerin Marketing: Dr. Christina Steinbicker
(christina.steinbicker@wlb.de)

Pressekontakt:
Dr. Christina Steinbicker (Projektmanagement Marketing literaturland westfalen), Telefon: 02303 96385-0, E-Mail: christina.steinbicker@wlb.de (Westfälisches Literaturbüro in Unna e.V.) und Dr. Yasmine Freigang, Projekt „Kultur in Westfalen“, LWL-Kulturabteilung, Telefon: 0251 591-3924, kultur-in-westfalen@lwl.org
presse@lwl.org

21.3.2011

Westfälische Kulturkonferenz am 18.3.2011
Kulturentwicklungsplan und „Literaturland Westfalen“

Am Freitag (18.3.) haben in Dortmund 240 Kulturschaffende, Oberbürgermeister, Landräte, Entscheidungsträger, Vereinsvertreterinnen und Kulturförderer aus der Region an der Westfälischen Kulturkonferenz unter dem Motto „Westfalen – Kulturland mit Zukunft“ teilgenommen. NRW-Kulturministerin Ute Schäfer erläuterte in einem Impulsreferat die Vorstellungen der Landesregierung zur regionalen Kulturpolitik in NRW.

Die Westfälische Kulturkonferenz will über räumliche, fachliche und institutionelle Grenzen hinweg eine systematische und ständige Plattform für die gemeinsamen kulturellen Interessen der Region schaffen und Impulse für die Zukunft setzen – damit Kultur in Westfalen-Lippe langfristig und nachhaltig gesichert, gestärkt und besser sichtbar gemacht werden kann.

Prominenz aus Politik und Kultur bei der Westfälischen Kulturkonferenz, in der Mitte NRW-Kulturministerin Ute Schäfer (Mitte), der Vorsitzende der Landschafts-versammlung Westfalen-Lippe Dieter Gebhard (6. v. r.), LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch (5. v. l.) sowie der Vorstandsvorsitzende der Westfalen-Initiative Wolfgang Hölker (3. v. l.). Foto: LWL/Kallerhoff.
Prominenz aus Politik und Kultur bei der Westfälischen Kulturkonferenz, in der Mitte NRW-Kulturministerin Ute Schäfer (Mitte), der Vorsitzende der Landschafts-versammlung Westfalen-Lippe Dieter Gebhard (6. v. r.), LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch (5. v. l.) sowie der Vorstandsvorsitzende der Westfalen-Initiative Wolfgang Hölker (3. v. l.). Foto: LWL/Kallerhoff.

„Wir wollen in der langfristigen Perspektive auch das Politikfeld Kultur stärken und ihm den gebührenden Platz in der Gesellschaft ermöglichen“, erklärte dazu Dieter Gebhard, Vorsitzender der Landschaftsversammlung im Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) und Kuratoriumsvorsitzender der LWL-Kulturstiftung, in seiner Eröffnungsrede. Dass Westfalen als Marke hervorragend geeignet sei, die Kultur vor Ort und in der Region zu stärken, habe das „Westfälische Jahrzehnt“ gezeigt. In den 1990er-Jahren hatte die Region an die Geburtstage der westfälischen Dichterin Droste-Hülshoff, des Architekten Schlaun sowie an den Westfälischen Frieden und das Treffen von Karl dem Großen mit Papst Leo III. in Paderborn erinnert.

Im kulturpolitischen Teil der Konferenz am Vormittag begann ein Diskurs über die kulturelle Entwicklung Westfalen-Lippes. Im Mittelpunkt stand die Diskussion über die Notwendigkeit eines Kulturentwicklungsplanes für die Region.

LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch stellte unter dem Titel „Gemeinsam handeln“ eine Erklärung vor, auf deren Grundlage nun eine Kulturentwicklungsplanung für Westfalen-Lippe auf den Weg gebracht werden soll. Den fachlichen Hintergrund dazu lieferte Dr. Narciss Göbbel, Referent für Kulturplanung und kulturelle Stadtentwicklung der Stadt Bremen.

Über 200 Kulturakteure aus ganz Westfalen-Lippe waren ins LWL-Industriemuseum Zeche Zollern nach Dortmund zur Westfälischen Kulturkonferenz gekommen. Foto: LWL/Kallerhoff.
Über 200 Kulturakteure aus ganz Westfalen-Lippe waren ins LWL-Industriemuseum Zeche Zollern nach Dortmund zur Westfälischen Kulturkonferenz gekommen. Foto: LWL/Kallerhoff.

Nach dem kulturpolitischen Teil widmete sich der Nachmittag dem Thema Literatur in Westfalen-Lippe. Der Dortmunder Literat Fritz Eckenga und ein Poetry Slam mit Marian Heuser aus Münster, Fabian Navarro aus Warstein und Micha El Goehre aus Gütersloh begleiteten die Konferenz künstlerisch.

 

Kulturentwicklungsplan

„Wo stehen wir und wo wollen wir hin? Warum gemeinsam handeln? Weshalb brauchen wir einen Kulturentwicklungsplan? Was bedeutet uns „Westfalen?“, waren die Leitfragen für die Podiumsdiskussion. Die Gäste waren Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe, LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Thale, der Direktor des Museums Marta Herford Roland Nachtigäller, der Geschäftsführer der Regionale 2013 Dirk Glaser sowie der Unternehmer und „bekennende Westfale“ Wolfgang Hölker. Zusammen mit dem
Fachreferenten Dr. Narciss Göbbel waren sie sich einig, dass gerade angesichts der regionalen, fachlichen und organisatorischen Unterschiede in der Region ein Kulturentwicklungsplan eine sinnvolle und notwendige Grundlage für gemeinsames Handeln darstellt.

 

Literaturland Westfalen

Der Nachmittag hatte den thematischen Schwerpunkt „Literaturland Westfalen“. Eva Maaser, Vorsitzende des NRW-Verbandes der deutschen Schriftsteller in der Gewerkschaft ver.di, berichtete, wie sich die Literaturlandschaft in Westfalen-Lippe künftig besser präsentieren kann. Grundlage ihres Berichts war die erste Tagung der Arbeitsgemeinschaft Literatur in Westfalen-Lippe, zu der sich 80 Vertreter von Literaturbüros, literarischen Gesellschaften und Vereinen, Bibliotheken, Verlagen sowie etliche Autoren im Januar in Hamm versammelt hatten.

Zwei Projektvorschläge sind aus dieser Arbeitsgemeinschaft Literatur erwachsen: eine gemeinsame Veranstaltungsreihe und eine Internetplattform. Beide Projekte sollen im Laufe des Jahres mit Hilfe des Projekts „Kultur in Westfalen“ vorangetrieben werden. „Westfalen-Lippe ein Literaturland?!“ Dieser Frage ging Michael Serrer nach, Leiter des Literaturbüros NRW in Düsseldorf und seit vier Monaten Sprecher des Literaturrates NRW.

LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Thale berichtete über den aktuellen Stand zu Burg Hülshoff. Seit 2008 engagiert sich der LWL, um den Geburtsort der Annette von Droste-Hülshoff, Autorin von Weltrang, für die Öffentlichkeit zu erhalten. Dafür soll eine Stiftung gegründet werden, die rund 20 Millionen Euro Kapital benötigt. Es gibt die Überlegung, dass dafür jeweils vier Millionen aus Erträgen der LWL-Kulturstiftung und vom Land NRW beigetragen werden, die restlichen rund 12 Millionen sind bereits von Stiftern in Aussicht gestellt worden. Dazu soll noch in diesem Frühjahr eine Stifterkonferenz stattfinden.


Veranstalter

Veranstalter der Westfälischen Kulturkonferenz ist das Projekt „Kultur in Westfalen“. Das Projekt will Kultur in Westfalen-Lippe stärken und besser sichtbar machen und damit zur Profilierung der Region beitragen. Es wird getragen von der LWL-Kulturstiftung, der Westfalen-Initiative und dem Kulturministerium NRW. Das Projektbüro ist beim LWL angesiedelt, der einzigen Einrichtung, die in ganz Westfalen-Lippe und in allen Kultursparten tätig ist.

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Pressekontakt:

Dr. Yasmine Freigang, Projekt „Kultur in Westfalen“, LWL-Kulturabteilung, Fürstenbergstr. 15, 48133 Münster, Tel.: 0251 591-3924, Fax: 0251 591-268, kultur-in-westfalen@lwl.org
www.kultur-in-westfalen.de


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