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RIM und WIM feiern Geburtstag.
„Unterhalten und Bilden. Anspruch und Wirklichkeit der Industriemuseen.“

Internationaler Jubiläumskongress des Rheinischen und Westfälischen Industriemuseums
24. bis 26. Juni 2004


Anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Westfälischen Industriemuseums und des 20-jährigen Jubiläums des Rheinischen Industriemuseums im Jahr 2004 veranstalteten beide Museen gemeinsam einen thematisch breit angelegten internationalen Kongress. Die Teilnehmer kamen aus der Museumsszene, den unterschiedlichen Fachwissenschaften sowie aus Politik und Wirtschaft. Neben einer kritischen Bestandsaufnahme der bisher geleisteten Arbeit debattierten die Kongressteilnehmer die Anforderungen der Erlebnisgesellschaft des 21. Jahrhunderts an ein modernes Museum. Im Mittelpunkt der Diskussion stand die Frage nach der Zukunft der Industriekultur und der Rolle der Industriemuseen innerhalb dieses Prozesses.
 
Einer der Veranstaltungsorte des Jubiläumskongresses: die RIM-Zentrale in Oberhausen
Für den angestrebten internationalen Vergleich waren Referenten und Diskussionsteilnehmer aus Großbritannien, Frankreich, Italien, Spanien, den Niederlanden, Skandinavien und Osteuropa eingeladen.
Der Kongress fand in den Zentralen der beiden Industriemuseen in Oberhausen und Dortmund statt. Workshops führten die Teilnehmer zudem nach Hattingen, Waltrop und Bochum, wo es um Fragen der modernen Museumspädagogik, der Restaurierung und der Sammlungsstrategien von Museen ging.
 
Vorträge und Texte

Hier finden Sie - in alphabetischer Reihenfolge der Referenten - Vorträge, Grußworte, Workshop-Berichte und Biographien der Kongressteilnehmer aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft zum Lesen und Herunterladen:
 
  Piet Chielens,
In Flanders Fields Museum, Ypern/Belgien
Media, myths and museums. Making sense of history and creating collective identities
 
  Olge Dommer, Dr. Dagmar Kift, Dr. Stefan Pahs,
Westfälisches Industriemuseum:
Workshop: „Graue Theorie versus bunte Dingwelt?“
– Sammeln, dokumentieren, ausstellen
 
  Prof. Dr. Dr. h.c. Wolf Peter Fehlhammer,
Deutsches Museum München:
Vernetzung und Verband: Regionale und Europäische Kooperation
 
  Dr. Marita Haibach,
Managing Director, Brakeley Ltd, Wiesbaden:
Geld und Geist – neue Finanzierungsmethoden im Museum.
Fundraising - die Kunst der Gewinnung von Förderern
 
  Milena Karabaic,
Direktorin des Rheinischen Industriemuseums:
Rede zur Eröffnung des RIM/WIM-Kongresses
 
  Prof. Dr. Armin Klein,
PH Ludwigsburg:
Kunde, Nutzer, Besucher. Besucherforschung und Zielgruppenverständnis
 
  Nicola Kochhafen,
M. A., Flensburg:
Workshop: Warum Science Center als außerschulische
Lernorte gebraucht werden
 
  Anja Kuhn, Dietmar Osses,
Westfälisches Industriemuseum:
Workshop „Geschichte erleben – Zukunft erproben.
Museumspädagogik für morgen“
 
  Prof. Dr. Wolfgang Nahrstedt,
Universität Bielefeld:
Interesse wecken – Kompetenz entwickeln: Lernen in Erlebniswelten
 
  Wolfgang Schäfer,
Direktor des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe:
Rede zur Eröffnung des Kongresses „Unterhalten und Bilden“ am 24. Juni 2004
 
  Winfried Schittges,
MdL, Vorsitzender der Landschaftsversammlung Rheinland:
Grußwort zur Eröffnung des Kongresses „Unterhalten und Bilden“
am 24. Juni 2004 in Oberhausen
 
Grußwort zum abendlichen Empfang auf dem Kongress
„Unterhalten und Bilden“ am 24. Juni 2004 in Oberhausen
 
  Dr. Thomas Schleper,
Rheinisches Industriemuseum Oberhausen:
„Geschmackssachen“
Oder: Gedanken zur Schaulust des Rheinischen Industriemuseums...
anlässlich seines 20-jährigen Bestehens
 
  Andreas Grünewald Steiger,
Bundesakademie für kulturelle Bildung, Wolfenbüttel:
Warum mein Sohn nicht lernen soll im Museum
Ein Gesprächsimpuls zum Anspruch der Unterhaltung und
zur Wirklichkeit der Bildung in Museen
 
  Landesrat Prof. Dr. Karl Teppe,
Kulturdezernent des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe:
Zusammenfassung der ersten beiden Kongresstage
am 26.06.2004
 
  Peter Vermeulen,
ICG CULTURPLAN Unternehmensberatung AG, Krefeld:
Unterhalten & Bilden. Erfolgsfaktoren für die Umnutzung
alter Industriehallen als Veranstaltungsorte
 
  Dr. Michael Vesper,
Minister für Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport des Landes NRW:
Industriekultur – kulturelles Erbe – Denkmalpflege:
Europäische Perspektiven

 
Zeche Zollern II/IV in Dortmund - die Zentrale des Westfälischen Industriemuseums - war ebenfalls Veranstaltungsort.
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