Gregortafel (Elfenbein)
Führungen durch die Klosteranlage
Gregortafel (Elfenbein)
Als Novizen in Dalheim

Als Novizen in Dalheim erleben die Schülerinnen und Schüler, in ein schlichtes Gewand gekleidet, die Klosteranlage der Augustiner Chorherren. Auf den Spuren der ersten Mönche erkunden sie, warum diese freiwillig ein entbehrungsreiches, streng geregeltes Leben wählten und wie ihr Tagesablauf aussah. Im Anschluss wird der Tisch für ein einfaches gemeinsames Mahl gedeckt. Dieses Programm bietet sich an für die Unterrichtseinheit „Kirche als Gemeinschaft“.

Altersstufe:
Klassen 2 bis 6
Dauer: Dauer: ca. 1,5 Stunden
Bitte mitbringen: 2 große Fladenbrote pro Klasse

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Abschreiben erlaubt!

Das Schreiben und Abschreiben von Büchern stellte eine wichtige Aufgabe im Alltag der Augustiner-Chorherren dar. Anhand originaler mittelalterlicher Inschriften in den Gewölben von Kirche und Kreuzgang studieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zunächst die gotische Schrift, um sie dann mit Feder und Tinte zu Papier zu bringen. Dabei können sie nachempfinden, warum ein mittelalterlicher Schreiber klagte: „O wie schwer ist das Schreiben…!“ Die benötigten Farben und Tinte stellen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in der Klosterschreibstube nach mittelalterlichen Rezepturen selbst her. Das Programm eignet sich für die vertiefende Arbeit in den Unterrichtsreihen „Schrift“ und „Die Bibel als Ur-Kunde des Glaubens“.

Altersstufe: Klassen 3 bis 13 und Erwachsene
Dauer: ca. 1,5 bis 2 Stunden
Materialkosten: 0,50 Euro pro Person

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Der Himmel auf Erden

Die Vision von der Himmelsstadt, das Leitmotiv des mittelalterlichen Kirchenbaus, hatten auch die Augustiner-Chorherren beim Bau ihrer Kirche vor Augen. Kompass und Messgeräte helfen den Schülerinnen und Schülern beim aktiven Entdecken der Dalheimer Klosterkirche. Sie erfahren, wie die Lasten in einer gotischen Bogenkonstruktion verteilt sind oder welche Aufgabe der Schlussstein in einem Gewölbe hat. Mithilfe biblischer und mittelalterlicher Texte gehen sie der sinnbildlichen Bedeutung von gotischer Architektur, Wandmalerei und Ausstattung auf den Grund. Im Anschluss kann jeder seinen persönlichen Schlussstein aus Ton modellieren. Das Programm eignet sich für Unterrichtsreihen mit kirchenpädagogischer Ausrichtung (Erkennen und Deuten von Kirchenbaustilen).

Altersstufe:
Klassen 5 bis 8
Dauer: ca. 1,5 bis 2 Stunden 
Materialkosten: 0,50 Euro pro Person

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Ora et labora – Klösterlicher Alltag im Mittelalter

„Das Kloster soll so angelegt werden, dass sich alles Notwendige innerhalb des Klosters befindet“, schreibt die Benediktregel vor. Um sich selbst versorgen zu können und von der Außenwelt unabhängig zu sein, brauchen Klöster mehr als nur Kirche und Kreuzgang. Mit Grundriss, Kompass und der Benediktregel ausgestattet, erkunden die Schülerinnen und Schüler Struktur und Organisation eines Klosters im 15. Jahrhundert. Das Ausprobieren „mittelalterlicher“ Tätigkeiten ermöglicht einen Einblick in den klösterlichen Tagesablauf.

Altersstufe:
Klassen 7 bis 9
Dauer: ca. 1,5 Stunden

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Lebendige Steine – das Kloster als Stein gewordene Theologie

„Haus Gottes auf dem Berge Moria der heiligen Stadt Jerusalem“ – Diese mittelalterliche Bezeichnung der Dalheimer Klosterkirche kann am besten nachvollziehen, wer sich dem Kloster vom Tal aus nähert. Während im Kirchenbau die Vision des himmlischen Jerusalems zu Stein wurde, verstanden die Ordensleute den umschlossenen Kreuzhof als Abbild des Paradiesgartens. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer spüren in diesem Rundgang der symbolischen Bedeutung der Klosterarchitektur nach und können sie in ihrem Sinngehalt erfassen. Die Orte kontemplativen Lebens regen zur Auseinandersetzung mit biblischen und mittelalterlichen Texten an. Für eine anschließende Vertiefung der Eindrücke steht ein Raum zur Verfügung.

Altersstufe:
Klassen 9 bis 13 und Erwachsene
Dauer: ca. 1,5 bis 2 Stunden

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Ein Blick ins Paradies

Vor rund 550 Jahren verkündete Glockengeläut die Gründung des Klosters der Augustiner Chorherren in Dalheim. Damit wurde der Grundstein für eine der bedeutendsten Klosteranlagen Westfalens gelegt. Ein Rundgang durch das Kloster des 15. Jahrhunderts zeigt, wie die Dalheimer Chorherren lebten und beteten. Beim Wandeln durch den üppig mit pflanzlichen Motiven verzierten Kreuzgang können die Besucher erahnen, weshalb die Mönche das Kloster als irdisches Abbild des Paradieses empfanden.

Altersstufe: Klassen 9 bis 13 und Erwachsene
Dauer: ca. 1,5 Stunden

In Zusammenarbeit mit Ralf Kirchhoff - Sozialpädagoge und selbst gehörlos - bietet das Museum den Rundgang auch in Gebärdensprache an.

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Der gemalte Himmelsgarten

Von unvergänglicher Schönheit ist der Garten, den die Besucher über ihren Köpfen entdecken können. Einem paradiesischen Garten gleich, schmücken eine Vielzahl von Pflanzen den Kreuzgang und die Kirche des Klosters. Über die ästhetische Wirkung hinaus besitzen Blumen und Kräuter in kirchlichem Kontext auch eine religiöse Bedeutung. Der Symbolcharakter von Aronstab und Granatapfel wird ebenso erläutert wie ihre medizinische Verwendung. Dazu lernen die Teilnehmer die Techniken und Farben kennen, mit denen die spätgotischen Gewölbe- und Wandmalereien entstanden.

Zur praktischen Vertiefung kann sich die Arbeit in der Klosterschreibstube an diesen Rundgang anschließen. Hier bringt jeder zuvor gesehenen Schmuckformen der Wandmalerei mit selbst hergestellten Farben zu Papier.

Altersstufe:
Klassen 9 bis 13 und Erwachsene
Dauer: ca. 1,5 Stunden
Materialkosten: 0,50 Euro pro Person

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Aus Klosterküche und Klosterkeller

Ob Konventgarten, Vorratskeller, Speisesaal oder Brauerei: Auf diesem Rundgang lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht nur die Grundlagen klösterlichen Wirtschaftens und die Orte der Produktion und Zubereitung von Speisen und Getränken kennen. Mit dem Rundgang durch die Geschichte Kloster Dalheims vom Mittelalter über Barock bis zur Domänenzeit sind kleine klösterliche Genüsse verbunden: Passend zu jeder Station der Führung stehen Kostproben aus dem Dalheimer Klosterladen bereit.

Altersstufe: Erwachsene
Dauer: ca. 1,5 Stunden
Verzehrkosten: 2 Euro pro Person