Ausstellung

Sie nannten ihn den Philosophen, einen Propheten und das „Licht am dunklen Ort“, aber auch einen „zertrenner und offenbarn ketzer“: Der einstige Augustinermönch Martin Luther (1483–1546) war schon zu Lebzeiten eine Legende.

Mit der Reformation setzten seine 95 Thesen im Jahr 1517 ausgehend von der Stadt Wittenberg einen Prozess in Gang, der die Welt veränderte. Gleichzeitig machten sie ihren Verfasser zu einem der berühmtesten Deutschen, der bis heute die Aufmerksamkeit auf sich zieht.

Zum Auftakt des 500. Reformationsgedenkens widmet sich die Stiftung Kloster Dalheim mit der Sonderausstellung „Luther. 1917 bis heute“ im LWL-Landesmuseum für Klosterkultur ab 31. Oktober 2016 der Figur Martin Luther in der jüngeren Geschichte und zeigt, was den Reformator bis heute zu einer Schicksalsfigur der Deutschen macht.

Wissenschaftlicher Beirat

Ein wissenschaftlicher Beirat, bestehend aus Historikern, Theologen, Kirchenhistorikern und Museumsfachleuten, verankert die Sonderausstellung „Luther. 1917 bis heute“ in Wissenschaft und Gesellschaft.