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Der neue Vorsitzende der Geographischen Kommission für Westfalen, Prof. Dr. Karl-Heinz Otto (2.v.r.) wurde vom LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch (r.) herzlich begrüßt, mit dabei (v.l.) Dr. Rudolf Grothues, Geschäftsführer der Kommission, und die LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Thale. Foto: LWL/Leetz

Mitteilung vom 12.12.2013

Karl-Heinz Otto ist neuer Vorsitzender der Geographischen Kommission für Westfalen beim LWL

Die Geogra­phische Kommission für West­falen beim Land­schafts­verband Westfalen-Lippe (LWL) hat einen neuen Vor­sitzenden: Prof. Dr. Karl-Heinz Otto hat das Amt von Prof. Dr. Klaus Temlitz über­nommen, der aus Altersgrün­den nicht wieder gewählt wer­den durfte. Der 55-jährige Otto ist Professor für Geogra­phiedidaktik an der Bochumer Ruhr-Universität und seit 2004 im Vorstand der LWL-Kommission. Er lebt mit seiner Familie in Legden (Kreis Borken) im westlichen Münsterland.

In Rahmen seiner Forschungen beschäftigt er sich u. a. mit der Bildung für nachhaltige Ent­wicklung, der Kompetenzforschung im Bereich Erkenntnisgewinnung/Methoden (insbe­son­dere zum Experimentieren), der Rolle der Geowissenschaften im Geographieunterricht und der Analyse von geographischen Richtlinien und Lehrplänen. Seine regionalen Schwer­punkte sind Nordwestdeutschland, das Ruhrgebiet und Westfalen aber auch Lateinamerika.

Otto hat in Bielefeld und Münster Geographie und Biologie für das Lehramt studiert und im Anschluss daran sein Referendariat absolviert. Sein Diplom in Landschaftsökologie erwarb er im Jahr 1988. Von 1987 bis 1991 arbeitete er zunächst als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Didaktik der Geographie an der Universität Münster. Die Promotion zum Dok­tor der Naturwissenschaften erfolgte 1991. In Münster blieb er bis 2000 zunächst als wissen­schaftlicher Assistent und nach der Habilitation im Jahr 1997 als Hochschuldozent, bevor er dann an die TU Dortmund wechselte und dort den Lehrstuhl für Physische Geographie und Geoökologie vertrat. Seit 2004 ist er Universitätsprofessor am Geographischen Institut in Bochum. Forschungsreisen und Exkursionen führen ihn immer wieder nach Lateinamerika insbesondere in die Andenstaaten Ecuador, Bolivien, Chile und Argentinien.