Jahrestagung am 30. und 31. Mai 2008 in Beckum

Strukturwandel im Zementrevier Beckum / Ennigerloh

Gruppenbild Teilnehmer der Exkursion

Die Mitgliederversammlung am 30.08.07 war Teil der Jahrestagung 2008 der Geographischen Kommission für Westfalen zum Thema „Strukturwandel im Zementrevier Beckum/ Ennigerloh“. Diese begann mit zwei parallel geführten Besichtigungen in Unternehmen der Region: des Zementwerks Kollenbach der Cemex AG sowie der Maschinenfabrik Beumer. Danach folgte eine Besichtigung des Stadtmuseums Beckum mit anschließender Führung durch den Museumsleiter Dr. Martin Gesing auch zum Prudentia-Schrein in der St. Stephanus-Kirche nebenan.
Die Vortragsveranstaltung am Samstag im Saal der Volksbank Beckum vor rd. 70 Teilnehmern, darunter auch zahlreiche Bürgerinnen und Bürger der Stadt, eröffnete Prof. Dr. Heinz Heineberg, Vorsitzender der Geographischen Kommission für Westfalen. Es folgten Grußworte von Frau Landesrätin Dr. Barbara Rüschoff-Thale, Kulturdezernentin des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, Dr. Karl-Uwe Strothmann, Bürgermeister der Stadt Beckum, und Stefan Hoffmann, Vorstand der Volksbank Beckum eG. Anwesend war auch der Bürgermeister der Stadt Ennigerloh, Berthold Lülf.
Es folgten Vorträge zum Tagungsthema „Strukturwandel im Zementrevier Beckum/ Ennigerloh“. Einen Einblick in die aktuelle Situation der Zementindustrie in Deutschland und ihre wirtschaftliche Bedeutung in der Region gab Dr. Rudolf Grothues, Geschäftsführer der Geographischen Kommission. Danach folgte ein Überblick über die Auswirkungen der Abbauflächen und Produktionsstandorte der Zementindustrie auf die Stadtplanung durch die Leiterin des Fachdienstes Stadtplanung der Stadt Beckum, Hannelore Kirchberger. Abschließend referierte der Geschäftsführer der Stadtmarketing Beckum GmbH, Uwe Denkert, unter dem Thema „Zementrevier Beckum – Auf zu neuen Ufern“ über die zukünftigen Entwicklungsperspektiven der Stadt Beckum.
Die Exkursion am Nachmittag führte unter Leitung von Hannelore Kirchberger, Heinz-Josef Heuckmann (Leiter des Fachdienstes Natur und Umwelt der Stadt Beckum) und Dr. Martin Gesing in die aktiven Steinbrüche der Firmen Phönix und Cemex sowie in das neue Baugebiet Ahlener Str./Vorhelmer Str., das in einem ehemaligen Abgrabungsbereich errichtet worden ist. Ebenso wurde das Freizeitgelände Tuttenbrock im ehemaligen Steinbruch der Firma Dyckerhoff besucht.