Auf dieser Seite stellen wir Ihnen gelungene Filmprojekte vor.
Am 18. Februar 2008 wurde das Schulkino der Hauptschule Aldenhoven im Rahmen der landesweiten SchulKinoWochen NRW eröffnet.
Inzwischen haben die Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 und 9, die für dieses Projekt eine Schülerfirma gegründet hatten, die gesamte Planung, Organisation und Durchführung der Kinovorführungen übernommen. Sie bieten jeden Monat im Rahmen der Ganztagsbetreuung einen Kino-Nachmittag an. Durch einen besonderen "Education-Vertrag" mit den Filmverleihern ist es möglich, den Eintritt kostenlos anzubieten.
Weitere Informationen unter: www.ghs-aldenhoven.de
(direkter Link: http://www.ghs-aldenhoven.de/schulfir/Kino/Zeitung.htm )
Der Titel verrät den Schwerpunkt dieses Projektes: Es geht um den spaßbringenden, eigenständigen, kreativen Umgang der Kinder mit der Videokamera.
Nachdem der Initiator, Wolfgang Scheller, vor ca. 15 Jahren von der Hauptschule zur Förderschule wechselte und sich dadurch die Klassenstärke der zu unterrichtenden Kinder auf ein für Kameraarbeit passendes Maß verkleinert hat, hat Medienerziehung mit dem Schwerpunkt Videoproduktion einen festen Platz in seinem Stundenplan.
Die einzelnen Projekte sind meist so angelegt, dass sie
Als äußerst praktikabel unter den o.g. Gesichtspunkten hat sich die Inszenierung von Radiowerbeclips erwiesen. Inzwischen traut man sich aber auch an andere Filmformen heran (z.B. Reportage, Animationsfilm). Das jüngstes Projekt ist eine Filmreihe (Soap), in der die Kinder eigene Geschichten spielen. Die erste Folge ist gerade fertig geworden.
Weitere Informationen unter: www.kidsundclips.de
Das Hans-Böckler-Berufskolleg ist eine Schule der Sekundarstufe II. Es vermittelt seinen Schülerinnen und Schülern eine umfassende berufliche, gesellschaftliche und personale Handlungskompetenz und bereitet sie auf ein lebensbegleitendes Lernen vor. Die Druck- und Medientechnik ist einer der sechs fachlichen Bereiche in denen vollzeitschulische Bildungsgänge angeboten werden. Frühzeitig wurde entschieden, Filmbildung nicht als Querschnittsaufgabe zu sehen, also mal in Deutsch, mal in Kunst, mal in Politik usw. zu unterrichten, sondern als Fach. Somit können in vier Bildungsgängen „Audiovisuelle Medien“ als Unterrichtsfach angeboten werden. Dabei ist es den Kolleginnen und Kollegen wichtig, Film und Fernsehen, also alle Bewegtbilder, mit einzubeziehen. Wesentlicher Bestandteil des Unterrichts ist die Arbeit mit der Kamera. Theoretisch erworbene Grundlagen können so praktisch erprobt und verbessert werden. Das bezieht sich auf fiktionale wie nicht-fiktionale Formate. Neben den Grundlagen der filmischen Gestaltung (Einstellungsgrößen, Kameraperspektive, -bewegung, Kadrierung, SRS), der filmischen Dramaturgie Licht (Lichtstile, Farbe, Kontraste), Ton (Einsatz von Musik, Tondramaturgie) und Schnitt (Montagearten, Blenden) wird auch journalistisches Know-How (Recherche, Schreiben fürs Fernsehen, Beitragsformate) vermittelt.
Das Fernsehstudio der Schule und die Avidschnittplätze bieten für diese Arbeit beste Voraussetzungen, ebenso wie die drei Fachlehrer, die nicht nur Pädagogen sind, sondern auch alle aus dem professionellen Fernsehbereich kommen: eine Kamerafrau, eine Cutterin, ein Journalist.
Weitere Informationen unter: http://hbbk.net/hbbk109.html
Falls Sie Informationen zu einem Filmprojekt haben, das wir an dieser Stelle vorstellen sollten, freuen wir uns, wenn Sie uns eine E-Mail zukommen lassen: filmundschule@lwl.org


Film + Schule NRW ist eine gemeinsame Initiative des Ministeriums für Schule und Weiterbildung
des Landes Nordrhein-Westfalen und des LWL-Medienzentrums für Westfalen.