Beiträge im Themenbereich "Naturraum"

20.09.2016

Regionale Obstsortenvielfalt – das Obstsortenmuseum Fliehburg in Tecklenburg

Bereits vor über 30 Jahren wurde von der Arbeitsgemeinschaft für Naturschutz Tecklenburger Land e.V. die Notwendigkeit erkannt, den Lebensraum "Obstwiese" zu schützen und alte lokale Obstsorten zu erhalten. Schon damals war vielen Naturschützern die aufkommende Sortenarmut nicht nur der Früchte in den Supermärkten, sondern auch des Sortenangebots in den Baumschu ...

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24.08.2016

"Klei" und "Sand" im Regionalplan Münsterland

Im Jahr 2014 verabschiedete die Bezirksregierung Münster einen neuen "Regionalplan Münsterland". In ihm werden verschiedene Kulturlandschaften unterschieden, für die jeweils bestimmte Planungsziele vorgegeben werden. Der Regionalplan unterscheidet und charakterisiert die Landschaften ausdrücklich aufgrund ihrer Böden. Dabei werden auch die landläufig ...

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30.05.2016

Gewässerbildung und Systeme der natürlichen Fließgewässer in Westfalen

Die Nordsee bzw. das IJsselmeer sind die "Auffangbecken" jeglichen aus Westfalen abfließenden Wassers. Westfalen wird hydrologisch unterteilt in die Gewässereinzugsgsgebiete der Flüsse Rhein, Weser und Ems. Die Gewässereinzugsgebiete werden durch Wasserscheiden voneinander getrennt. Wasserscheiden bilden, im Gegensatz zu den Fließgewässern, die positiven Geri ...

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11.01.2016

Das ''Heilige Meer'' – größter natürlicher See Westfalens

Eingebettet in die pleistozäne Sandlandschaft des nördlichen Kreises Steinfurt liegt das Naturschutzgebiet "Heiliges Meer", ein ungefähr 120 ha großes ehemaliges Heideland mit Waldresten, altem Kulturland, Wacholderbüschen, natürlichen Stillgewässern verschiedenen Alters und Vermoorungen unterschiedlicher Größe und Tiefe auf engstem Raum. Die dortigen Gewäss ...

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05.10.2015

Bienenvölker in Westfalen

Nach der sog. Hebeliste des Landesverbandes Westfälischer und Lippischer Imker betreuten im Jahr 2015 rund 7.800 Imker knapp 48.500 Bienenvölker. Die Anzahl der Imker ist von ca. 15.500 im Jahr 1952 auf 6.000 in 1975 gesunken und erst im letzten Jahrzehnt wieder angestiegen. Auch die Anzahl der Bienenvölker hat einen dramatischen Rückgang von 155.000 in 1952 über 60.000 ...

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06.07.2015

Potenzielle natürliche Vegetation in Westfalen

Reinhold Tüxen führte im Jahre 1956 den Begriff der Potenziellen Natürlichen Vegetation ein. Dieser beschreibt einen hypothetisch-konstruierten Zustand einer natürlichen Vegetation, die vorherrschen würde, wenn die Landnutzung durch den Menschen aufhörte. Unsere heutige Vegetation ist das Produkt einer langen Folge von natürlichen Prozessen und menschlic ...

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01.01.2014

Der Kyrillpfad – ''Sturmschäden zur Ansicht'' aus 2007

Am 18. Januar 2007 fegte ein Or­kan über Nordrhein-Westfalen und hinterließ enorme Schäden in unseren Wäldern. 50.000 ha Wald fielen den Sturmböen, die über 200 km/h erreichten, in dieser Nacht zum Opfer. Im Sommer des selben Jahres, die Hauptwege waren überwiegend freigeräumt und auch ein erheblicher Teil des Holzes aufgearbeitet, entstand bei den Rangern Südwestfalens die Id ...

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01.01.2014

Biologische Stationen in Westfalen

Die Biologischen Stationen gelten als Gütesiegel nordrhein-westfälischer Naturschutzpolitik. Kein anderes Bundesland in Deutschland verfügt über eine vergleichbare Struktur der Verzahnung von ehrenamtlichem Engagement, fachlicher Qualifikation und staatlicher Förderung für den Naturschutz. In Nordrhein-Westfalen existieren derzeit 43 Biologische S ...

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01.01.2013

Mistellandschaften zwischen Lippe und Haarstrang

Erst wenn die Bäume ihr Laub abgeworfen haben, wird sichtbar, dass die Obstkämpe und die Pappelreihen im Münsterland und in den Tälern des Sauerlandes anders aussehen als zwischen Lippe und Haarstrang, wo weiterhin scheinbar immergrüne Laubbäume das Landschaftsbild prägen. "Immergrün" aber sind hier keineswegs die Pappeln und die Apfelbäume, sondern die Misteln, die so di ...

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01.01.2013

''Life''-Projekt: Die Emsrenaturierung bei Warendorf-Einen

Um den häufigen Überschwemmungen Herr zu werden, wurde die Ems in den 1930er und 50er Jahren – auch im Bereich des Kreises Warendorf – begradigt, was allerdings zu einem erheblichen Rückgang der ursprünglichen Strukturvielfalt führte. 1990 wurde in NRW das "Gewässerauenprogramm" gestartet und, speziell für die Ems, das "Ems-Auen-Schutz-Konzept" erarbeitet. Dies strebt eine R ...

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