Die regionale Verteilung der Menschen mit Migrationshintergrund und Ausländer in Westfalen ist nach wie vor sehr heterogen. Bevorzugte Ziel- und Lebensräume sind einerseits die Industrieregionen, andererseits die größeren Städte. Manche ländlich geprägte Landkreise z. B. des Münsterlandes, des Sauerlandes oder Ostwestfalens weisen daher nur relativ niedrige Quoten auf, im Gegensatz zu den größeren Zentralorten...
mehr
Der strukturelle Wandel im Ruhrgebiet hat in den Städten zu einigen negativen ökonomischen und auch demographischen Effekten geführt. So sind in den letzten Jahren ein deutlicher Bevölkerungsrückgang, ein Anstieg der Arbeitslosenquote und eine durchschnittlich immer ältere Bevölkerung zu verzeichnen. Gerade mobile, gut ausgebildete Personen wandern verstärkt aus der Region ab. Mit diesen Veränderungen verstärkte sich auch die ethnische Segregation in den Städten...
mehr
Integration von Zuwanderern ist eines der zentralen gesellschaftspolitischen Themen unserer Zeit. Um dem Risiko der Entwicklung von Parallelstrukturen vorzubeugen, bemüht sich die Integrationsarbeit der Stadt Münster um eine vorausschauende Integrationspolitik sowie Stadtentwicklung. Münster verfolgt das Ziel, die räumliche Verteilung von Zuwanderern verstärkt in die städtische Integrationspolitik mit einzubeziehen und eine dezentrale Unterbringung zu forcieren...
mehr