Neue Beiträge auf WESTFALEN REGIONAL

22.05.2017

Die "Obere Ems" und ihr Gewässereinzugsgebiet in Westfalen und im südwestlichen Niedersachsen

Mit einer Gesamtlänge von 371 km ist die Ems der größte in Westfalen entspringende Fluss. Sie entspringt auf dem Gebiet der Stadt Schloß Holte-Stukenbrock innerhalb der Senne. Der Flussabschnitt bis Lingen wird als "Obere Ems" bezeichnet. Der gesamte natürliche Flusslauf der Ems wurde bis in die 1970er Jahre erheblich verändert. Durch das Gewässerauenprogramm des Lan ...

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10.05.2017

IJsselmeerzuflüsse und deren Einzugsgebiete in Westfalen

Das Gewässer-Teileinzugsgebiet "IJsselmeer-Zuflüsse NRW" wird zur Flussgebietseinheit Rhein gezählt. Zugehörig sind die Gewässersysteme 2. Ordnung der in Westfalen entspringenden Flüsse Vechte, Ahauser Aa, Berkel und Issel. Sie entwässern in Westfalen den überwiegenden Teil des Kreises Borken sowie Teile der Kreise Steinfurt und Coesfeld ins niederländische IJsselme ...

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26.04.2017

Die Ruhr und ihr Gewässereinzugsgebiet

Nach der Lippe ist die Ruhr der zweitlängste in Westfalen fließende Fluss mit einer Gesamtlänge von 219 km. Sie entwässert mit ihren zahlreichen Nebenflüssen den größten Teil des Sauerlandes. Das Gewässereinzugsgebiet der Ruhr umfasst 4.500 km2, davon gehören rd. 4.200 km2 zu Westfalen. Die zahlreichen, aus Grundwasserleitern stammenden Austritte im Einzugsgebiet der Ruh ...

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25.04.2017

Ruhrrenaturierung in Arnsberg – ein Jahrhundertprojekt für die Stadt mit zahlreichen Synergien und Mehrwerten

Im 20. Jh. wurden in Arnsberg großflächig Wohn- und Gewerbegebiete ausgewiesen, die die Stadt heute als fast durchgehendes Siedlungsband entscheidend prägen. Das Bild der ursprünglichen Tallandschaft verschwand damit aus den Köpfen der Menschen, nur noch bei Überschwemmungen brachte sich der Fluss in Erinnerung. Im Jahr 2007 erstellte die Stadt Arnsberg zusammen mit ...

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07.04.2017

Die Weser und ihr Gewässereinzugsgebiet in Westfalen

Die Weser ist der größte, in Westfalen fließende Fluss mit einer Gesamtlänge von 451 km und einem Einzugsgebiet von rd. 46.000 km2. Sie entsteht durch die beiden Quellflüsse Werra und Fulda, die sich in Hannoversch Münden zur ab hier durchgängig schiffbaren Weser vereinigen. Weitgehend in seinem natürlichen Bett fließend, ist der Fluss jedoch bis heute durch den Kaliberg ...

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03.04.2017

Wupper, Sieg und Lahn mit ihren Einzugsgebieten in Westfalen und angrenzenden Gebieten

Die Gewässer-Teileinzugsgebiete der Flüsse Wupper, Sieg und Lahn gehören zur Flussgebietseinheit des Rheins. Sie umfassen eine Gesamtfläche von rd. 9.600 km2 in den Bundesländern Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Hessen. In Westfalen befinden sich davon nur ca. 860 km2 (ca. 4% seiner Fläche), die den äußersten Süden und schmale Bereiche am Südwestrand in den Kreisen Sieg ...

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28.03.2017

Die Lippe und ihr Gewässereinzugsgebiet

Mit einer Gesamtlänge von 220 km, davon 193 km in Westfalen, ist die Lippe der längste Fluss in Westfalen. Sie trennt das Ostmünsterland vom Unteren Hellweg und das südwestliche Münsterland vom Ruhrgebiet. Die Nutzung als Transportweg geht zurück bis in die Römerzeit, in der die Lippe als Schifffahrtsweg diente. Ihr Gewässereinzugsgebiet umfasst knapp 5.000 km2. Mit ihrer Hau ...

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20.03.2017

Traditionelle Formen der Waldnutzung in Westfalen

Bis ins 19. Jh. nahm der Wald eine zentrale Stellung im bäuerlichen Wirtschaftsleben ein. Er musste nicht nur den Holzbedarf decken, sondern bildete auch die Grundlage der Viehwirtschaft. Die über Jahrtausende anhaltende extensive Nutzung veränderte die Wälder. Durch Rodung und Umwandlung in moderne Forste verschwanden die traditionell genutzten Wälder weitgehe ...

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20.03.2017

Nacheiszeitliche Waldentwicklung in Westfalen

Während des Höhepunkts der letzten Kaltzeit glich Mitteleuropa einer Kältewüste. Starke Klimaschwankungen prägten das folgende Spätglazial, wobei die wärmeren Abschnitte, in denen bereits annähernd heutige Temperaturverhältnisse herrschten, von mehreren Klimarückschlägen unterbrochen wurden. Vor etwa 11.500 Jahren leitete dann ein rasanter Temperaturanstieg d ...

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15.03.2017

Westfalen als Auswanderungsland zwischen 1200 und 1900

Dass Westfalen ein Auswanderungsland war, ist leicht zu belegen; der genaue Umfang der Auswanderungen ist angesichts der erheblichen Lücken in der Aktenüberlieferung jedoch nicht zu bestimmen. Allerdings lassen sich während der vergangenen Jahrhunderte durchaus unterschiedliche Auswanderungs-Trends sichtbar machen, die im Folgenden näher beschrieben wer ...

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