Nachdem Deutschlandradio Kultur u.a. in den Berliner Großplanetarien sehr erfolgreich seine selbstproduzierten Hörspiele präsentiert hat, werden seit 2008 auch im münsterischen Großplanetarium im LWL-Museum für Naturkunde eine Auswahl von Hörspielen angeboten.
In Kooperation mit Deutschlandradio Kultur werden vorgestellt:
Die Zusammenarbeit von Deutschlandradio Kultur aus Berlin und dem Planetarium im LWL-Museum für Naturkunde aus Münster geht in eine weitere Runde. Die ausgewählten Produktionen werden öffentlich an zwei Abenden unter der sternenüberfluteten Kuppel des Planetariums zu hören sein. Beginn des gemeinsamen Hörgenusses ist an beiden Abenden um 19.30 Uhr.
In der Pause zwischen den Stücken des ersten Abends und in den zwei Pausen des zweiten Abends, sorgt das hauseigene Café Landois für das leibliche Wohl der Zuhörer.
DLR Berlin 1994 | Regie: Rainer Clute | Teil 1: 52 Min.
Teil 2: 54 Min. mit Friedrich W. Bauschulte, Klaus Herm,
Tilly Lauenstein, Gerry Wolff u.v.a.
Friedrich W. Bauschulte, Rainer Clute
Paris 1904: Professor Dr. Dr. Dr. Augustus van Dusen und seinem Assistenten Hutchinson Hatch fallen zwei Männer mit merkwürdigem Benehmen auf. Sofort ist der detektivische Eifer des Professors geweckt. Van Dusen und Hatch folgen den beiden seltsamen Herren bis zu einer Villa, in der sie bereits von den Schriftstellern Anatole France, Alfred Jarry, Maurice Leblanc und Jules Verne erwartet werden. Die „Denkmaschine“ wird gebeten, den rätselhaften Tod des Romanautors Émile Zola zu untersuchen.
Die Schriftstellerkollegen glauben nicht an die anderthalb Jahre zuvor gestellte offizielle Diagnose vom ‚Selbstmord durch Kohlenmonoxydvergiftung‘. Für sehr viel wahrscheinlicher halten sie einen politischen Mord, denn durch die Dreyfus-Affäre hatte sich Zola etliche Feinde gemacht, gerade in höheren Kreisen. Van Dusen trifft sich mit dem damaligen Inspektor, der, weil er als unbequem galt, strafversetzt wurde und noch immer beschattet wird. Verdächtig erscheint der ehemalige Hausarzt Zolas, der seinerzeit den Totenschein ausstellte...
Michael Koser, geb. 1938 in Berlin, studierte Geschichte, Politik und Germanistik. Er schreibt seit 1966 vor allem fürs Radio. Er ist Autor der Kriminalhörspiel-Reihen „Professor van Dusen“ (77 Folgen, RIAS/DLR), „Der letzte Detektiv“(BR) und „Cocktail für zwei“ (DLR). 1973 Kurt-Magnus-Preis der ARD.
DKultur 2011 | Regie: Heike Tauch | 54 Min.mit Thilo Prückner,
Irm Hermann, Bernhard Schütz, Margarita Breitkreiz u.v.a.
„Briefe haben unglaubliche Reichweiten“ sagt die junge Frau und denkt sogar an den Mann im Mond. Aber für den Briefträger sind die Erlebnisse in diesem Wohnhaus schon abenteuerlich genug.
In jeder Etage eine andere Geschichte, mal tote Fische im Aquarium, mal eine tote Ehefrau, eine Fröschesammlung oder ein Einberufungsbescheid. Und dann auch noch das Missgeschick: der Briefträger verstaucht sich den Fuß, braucht selber Hilfe und kann das Postgeheimnis nicht mehr schützen. So entstehen Konflikte von unglaublicher Tragweite.
Karl-Heinz Bölling, 1947 in Dortmund-Aplerbeck geboren, zählt zu den produktivsten deutschen Hörspielautoren. Deutschlandradio produzierte „Einmal Park“ (1998), „Hände hoch oder Vermögensbildung in Arbeitnehmerhand“ (2001), „Das Zimmer“ (2002), „Die Eichhörnchen“ (2005), „Der Sitzplatz“ (2006), „Die Wiese“ (2009).
DKultur| SR | France Culture 2007 | Deutsche Fassung in 5.1-Technologie
| Regie: Marguerite Gateau | Geräusche: Sophie Bissantz
58 Min. mit Martin Engler, Philippe Magnan, Tony de Maeyer,
Jule Böwe u.v.a.
Die zweisprachige Hörspielproduktion führt uns ins Paris von 1934. Hier, wo Joseph Roth als Emigrant in elender Lage lebte, entstand kurz vor seinem Tod die Erzählung vom heimatlosen Trinker Andreas aus Schlesien, dem unter den Brücken der Seine doch noch ein Wunder geschieht: Ein Fremder gibt ihm 200 Francs. Das Geld reicht für ein gutes Essen mit Wein, für eine Zeitung und sogar für einen Friseurbesuch am nächsten Morgen. Schon wieder ein Glückstag: Andreas findet Arbeit und verdient 200 Francs. Nun wird er, wie versprochen, das Geld zurückgeben, pünktlich zur Heiligen Messe am Sonntag. Oder gleich nach dem nächsten Pernod.
Joseph Roth (1894–1939) starb im Pariser Exil an den Folgen seiner Trunksucht.
VERANSTALTUNGSORT
LWL-Museum für Naturkunde
Westfälisches Landesmuseum mit Planetarium
Sentruper Str. 285 | 48161 Münster
Telefon 0251.591-05 | Fax 0251.591-6098
naturkundemuseum@lwl.org | planetarium@lwl.org
EINTRITTSPREISE HÖRSPIELE
Eintrittspreis 10,00 € pro Abend
KARTENVERKAUF
Eintrittskarten für alle Hörspiele sind erhältlich bei Münster Information, Telefon 02 51.492-27 14 und im LWL-Museum für Naturkunde, Telefon 02 51.591 -05.
PAUSENANGEBOT
Infostand von Deutschlandradio Kultur. Sekt, Wein, Imbiss und andere Schlemmereien von Kortmann’s Café Landois.
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Flyer Führungen für Erwachsene zu dieser Ausstellung (PDF, 1399 KB) |
In Münster auf UKW:
97,5
Weitere Informationen: www.dradio.de