Sammlung Kosnick
Kosnick hatte 1973 begonnen, seine Sammlung aufzubauen. Kontinuierlich sammelte er über 20 Jahre vorwiegend Kleidungsstücke, Taschen, Werkzeuge, Waffen, Musikinstrumente, Spielzeug und Zeremonialgeräte der Western-Sioux. Andere Sammlungsstücke stammen von den Cheyenne, Black Feet, Crow, Nez Perce, Apache, Yakima und Ojibwa. Die Objekte entstanden größtenteils Ende des 19. Jahrhunderts, weniges kommt aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Einen großen Teil seiner Sammlung bezog Kosnick von dem amerikanischen Händler James M. Luongo, der in New York ein Geschäft und einen Versandhandel besaß. In den 80er Jahren vergrößerte Kosnick seine Sammlung durch Privatkäufe und sporadische Einkäufe bei Auktionen. Die Sammlung umfasste zur Zeit der Übernahme durch das Museum 357 Stücke.
Sammlung zum Kulturareal der Nordwestküste Nordamerikas
Von 2002 bis 2005 beschaffte sich das Museum eine Sammlung zum Kulturareal der Nordwestküste Nordamerikas. Diese Sammlung umfasst zeitgenössische Gebrauchs- und Kultgegenstände. Diese Objekte wurden speziell für eine Sonderausstellung im LWL-Museum für Naturkunde von Künstlern der Nordwestküste hergestellt. Beschafft wurden Holzschnitzarbeiten, Webarbeiten aus Rinde und Siebdrucke. Während die Siebdrucke vorwiegend in Galerien in Kanada erworben wurden, konnten die Flecht- und Holzarbeiten bei den Künstlern direkt beauftragt werden. Gleichzeit mit der Beschaffung der Exponate erfolgte eine fotografische Dokumentation der größeren Exponate, die die Künstler bei der Arbeit zeigen und den Prozess der Entstehung darstellen.

Kleinere Sammlungen
Darüber hinaus verfügt das Museum über kleinere ethnologische Sammlungen aus Südamerika und Afrika. Diese Sammlungen wurden in der Zeit ab 2002 von Privatsammlern übernommen.
From 9/16/2005 to 10/29/2006, the LWL-State Museum of Natural History (LWL-Landesmuseum für Naturkunde in Muenster, Germany) staged the exhibition “First Nations of the Pacific Northwest – Change and Tradition” with a special focus on the Nuu-chah-nulth. It turned out a great success, attracting more than 88,000 visitors.
Particular emphasis was laid on the Nuu-chah-nulth people of the West Coast of Vancouver Island, British Columbia in Canada, from whom most objects were obtained. The exhibition did not include historical objects but only newly made ones, 55 objects in total; many of them had been commissioned especially for this event, like the totem pole, the two house posts and the canoe. The artists presented in this paper are from Tla-o-qui-aht, Ahousaht, Hesquiaht, Ucluelet, Ditidaht, Mowachaht and Makah....
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Informations about the Exhibition: “First Nations of the Pacific Northwest – Change and Tradition”