Die biologischen Präparatoren am LWL-Museum für Naturkunde haben ein breites Aufgabenspektrum: Sie präparieren Tiere und Pflanzen, pflegen die Magazinbestände ihres Bereichs, erstellen Rekonstruktionen und Inszenierungen, arbeiten als Ausstellungstechniker und tun noch einiges mehr.
Das LWL-Museum für Naturkunde in Münster ist eines der größten deutschen naturkundlichen Museen. Als Landesmuseum sammelt es Naturobjekte vor allem aus Westfalen-Lippe. Es hat die Aufgabe, diese Schätze zu bewahren und zu präsentieren. In seiner über 100jährigen Geschichte konnten im LWL-Museum überaus reichhaltige und umfangreiche Sammlungen zusammengetragen werden, die von unschätzbarem wissenschaftlichen Wert sind. So umfasst etwa die zoologische Sammlung rund 1 Millionen Tiere dessen Hauptteil die umfangreiche Insektensammlung ausmacht und das Herbarium mit rund 300.000 Pflanzen.
Die Magazin- und Ausstellungsbestände werden regelmäßig gepflegt und gewartet, um Beschädigungen oder gar Verlusten vorzubeugen. Dies ist eine zentrale Aufgabe der Präparationswerkstatt. Im Hinblick auf die Ausstellungsarbeit des Museums bemühen sich die Präparatoren zudem darum, die aufgestellten Tiere und Pflanzen ansprechend herzurichten. Über die beschriebenen Aufgaben hinaus arbeiten die Präparatoren auch als Ausstellungstechniker, die Texttafeln, Fotos, Grafiken, Modelle usw. in der Ausstellung montieren. Auch zum Teil aufwendige Inszenierungen werden in der Werkstatt erstellt.