Ausstellungen im LWL-Museum für Naturkunde


Ausstellungen in den Außenstellen des LWL-Museums für Naturkunde

Kahler Asten - Das Dach Westfalens
Heiliges Meer - Ein einzigartiges Naturschutzgebiet



Das LWL-Museum für Naturkunde in Münster zeigt auf über 4.300 Quadratmetern zur Zeit folgende Ausstellungen:

Sonderausstellungen

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Schädel, Copyright Oblonczyk, LWL

Vom Faustkeil zum Mikrochip - Evolution des Menschen (nur noch bis 11.04.2010)

Woher kommen wir? Was macht uns zu dem, was wir sind? Und wie sieht unsere Zukunft aus? Die neue Sonderausstellung „Vom Faustkeil zum Mikrochip – Evolution des Menschen“ beleuchtet auf rund 1.000 Quadratmetern diese uralten Fragen aus neuen, oftmals überraschenden Perspektiven. Am Skelett von Lucy, einem der berühmtesten Fossilien der Menschheitsgeschichte, lässt sich der Übergang des Lebensraumes vom Regenwald in die Savanne vor über 3 Millionen Jahren erkennen. Einem modernen Menschen schon verblüffend ähnlich ist das Skelett des 1,6 Millionen Jahre alten „Turkana Boy“. Ungefähr genauso alt ist auch die berühmteste Erfindung der Steinzeit: der Faustkeil. Die Rekonstruktion einer 400.000 Jahre alten Hütte aus Thüringen gewährt Einblicke in den Alltag einer Urmenschenfamilie. Die Ausstellung zeigt aber auch Funde, die noch viele Rätsel aufgeben, z. B. die Nachbildung deserst 2003 in Indonesien entdeckten, nur etwa einen Meter großen „Hobbit“. Die Ausstellung widmet sich auch den nächsten noch lebenden Verwandten des Menschen. Gezeigt wird, was durch genaue Beobachtung der Menschenaffen über den Ursprung menschlichen Denkens und Handelns gelernt werden kann.


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Vorschau

Plakat mit Schlange und Apfel

 

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Dauerausstellungen

Dinosaurier

Dinosaurier - Eine Zeitreise ins Erdmittelalter

Wer die Dinosaurierausstellung besucht, darf keine Angst vor großen Tieren haben. Einmalige Exponate wie das 16 Meter lange Skelett eines Tyrannosaurus Rex und Überreste von Dinos, die vor 100 Millionen Jahren in Westfalen gelebt haben, sind auf der Zeitreise ins Erdmittelalter zu sehen. Einmalig in Europa sind die in der Ausstellung gezeigten, lebensechten Rekonstruktionen des Sichelkrallendinosauriers Deinonychus und des großen Raubsauriers Allosaurus. Überreste der Herrscher des Erdmittelalters fanden Paläontologen auf allen Kontinenten in Form von Knochen, Zähnen, Eiern und Abdrücken der Hautstruktur. Diese Funde liefern Hinweise auf Größe, Körperbau und Nahrungserwerb der Tiere. Viele Fragen bleiben jedoch offen. So z. B. wie das Kreislaufsystem der riesenhaften Pflanzenfresser funktionierte oder wie ihr Sozialverhalten war. Die Ausstellung versucht, anhand von heute lebenden Tieren Antworten auf diese Fragen zu geben.


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Bisonherde

Prärie- und Plainsindianer - Wandel und Tradition

Die Ausstellung stellt mit historischen und modernen Objekten das Leben der Plainsindianer früher und heute vor. Indianische Sichtweisen, Weltanschauungen und Wertesysteme werden mittels zahlreicher Ausstellungsstücke wie Kampfwaffen und Friedenspfeifen, einer lebensechten Bisonherde, indianischen Tipis, Gemälden und Skulpturen, aber auch verständlicher Texttafeln anschaulich vermittelt. Die spanischen Eroberer brachten Pferde nach Nordamerika. Mit deren Hilfe entwickelten die Indianer in den weitläufigen Graslandschaften neue Jagdmethoden und noch mobilere Lebensformen. Es entstanden die nomadischen Bisonjäger-Kulturen. Die europäischen Einwanderer brachten aber auch Krankheiten und die Droge Alkohol mit. Systematisch versuchten sie die Bisons auszurotten, um den Ureinwohner ihre Lebensgrundlage zu entziehen. Sie eigneten sich deren Land an und versuchten die Kultur der Ureinwohner zu vernichten. In die Ausstellung eingefügte Gemälde und Skulpturen zeitgenössischer Künstler belegen auf eindrucksvolle Weise die Lebendigkeit und Kontinuität indianischer Kulturen.


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Mammut

Westfalen im Wandel - Von der Mammutsteppe zur Agrarlandschaft

Der etwas jüngeren Geschichte widmet sich die Ausstellung "über den Landschaftswandel Westfalens". Sie beschreibt, wie sich die heimische Tier und Pflanzenwelt in den vergangenen 15.000 Jahren unter dem Einfluss des Menschen verändert hat. Die Höhepunkte der Ausstellung sind das große Mammut, das nach einem westfälischen Originalskelett rekonstruiert wurde, der münsterländische Krammetsvogelfänger und die zahlreichen Dioramen (Lebensrauminszenierungen) der heutigen heimischen Tier- und Pflanzenwelt. In mehreren Zeitsprüngen wird der Blick des Besuchers einerseits in das Eiszeitalter zurückgelenkt, als in Westfalen noch Mammuts und Rentiere lebten und Menschen versuchten, diese Tiere zu jagen. Andererseits werden Einblicke in die angeblich „ach so gute alte Zeit" gewährt und zuletzt der Blick auf unsere heutige Agrarlandschaft geführt. Die Vielfalt westfälischer Landschaften, so wie sie sich heute darstellt, können die Besucher nicht nur bei einem Rundgang durch die Ausstellung, sondern auch bei einer Fahrt in einem Korb eines Heißluftballons miterleben. Zum Verweilen lädt der Museumshof mit seinem Landschaftsmodel vom kleinsten Strom Deutschlands – dem Fluss Ems – ein.


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Programm Januar bis Juni 2010 des LWL-Museums für Naturkunde (PDF, 785 KB)

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