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Sonderausstellung
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Anmeldung:
Für alle Führungen und Programme ist eine möglichst frühzeitige Anmeldung erforderlich. Sie erreichen uns unter der Telefonnummer 02323 94628-0 während der Öffnungszeiten des Museums oder per E-Mail.
Bei Stornierung ab zwei Tagen vor der gebuchten Veranstaltung oder Nichterscheinen ist eine Ausfallgebühr von 20,50 € zu entrichten. Bei Verspätung von mehr als 30 Minuten verfällt der Anspruch auf das Programm; das Honorar wird in Rechnung gestellt.
Für Führungen empfehlen wir eine Gruppengröße von maximal 16 Personen.
Schulklassen werden nur auf Wunsch geteilt.
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Achtung Ausgrabung!
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Mitmachausstellung
vom 1. November 2007 bis 10. August 2008
Einmal selbst Archäologe sein und im Erdreich verborgene Dinge entdecken! Das LWL-Museum für Archäologie in Herne inszeniert mit der Mitmachausstellung „Achtung Ausgrabung!“ eine große und authentische Ausgrabung im Museum.
Hier können Sie selbst zum Archäologen werden: Greifen Sie zu Pinsel und Kelle, Messlatte und Zeichenstift. Bergen Sie Funde aus Knochen, Keramik, Metall und Holz. Sortieren, restaurieren und bestimmen Sie Ihre Fundstücke. Jeder Besucher kann hier von der Ausgrabung bis ins Magazin jeden Arbeitsschritt selbst durchführen und erleben, mit welchen Techniken und Geräten heutzutage die Vergangenheit erforscht wird.
Außerdem erfährt man, dass Archäologen eigentlich überhaupt nicht ausgraben wollen und was passiert, wenn es doch sein muss: Einblicke in aktuelle Ausgrabungen mit faszinierenden Funden - die Blätterhöhle in Hagen, Burg Hörde in Dortmund, eine Siedlung in Borken und ein Gehöft in Castrop-Rauxel - zeigen, wie spannend Archäologie in Westfalen ist.
Im elefantenblauen "Maus-Raum" wird erfahrbar, wie Vergangenes lebendig wird und welche Mittel Filmemacher benutzen um Geschichte und Geschichten zu erzählen. Mit dabei: das originalgetreue Modell der Sonnenuhr des römischen Kaisers Augustus, eine ganze Legion aus Spielzeugfiguren und natürlich archäologische Sachgeschichten aus der „Sendung mit der Maus“.
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Die Ausstellung im Überblick:
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Führungen und Programme zur Sonderausstellung
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Kostenlose Führungen
An jedem Sonn- und Feiertag ab dem 1. November 2007 bietet das Museum kostenlos die Führung "Achtung Ausgrabung" an.
Termine:
sonn- und feiertags um 14 und um 16 Uhr
Kosten:
Zu zahlen ist lediglich der Eintrittspreis.
Achtung Ausgrabung!
Indiana Jones ist wohl einer der bekanntesten Archäologen der Welt, doch hat die Filmfigur nicht viel mit dem zu tun, was Archäologen wirklich leisten. Davon können sich die
Teilnehmerinnen und Teilnehmer selbst überzeugen. Sie erleben eine professionelle Grabungskampagne unter nahezu authentischen Bedingungen. Dabei stehen ihnen neben
den herkömmlichen Werkzeugen wie Pinsel und Kelle modernste Geräte zur Verfügung. Und eines können wir Ihnen garantieren: Sie werden fündig!
Altersstufen: Klassen 11 bis 13, Erwachsene
Dauer: 1,5 Stunden
Kosten: 37,50 Euro
Grabungskampagne – Zwischen Abenteuer und Baustelle
„Liebes Grabungstagebuch, unsere Vermutungen haben sich bestätigt. Wir haben einen reichen Fundplatz entdeckt und sind seit geraumer Zeit damit beschäftigt, Objekte aus Metall,
Knochen und anderen Materialien freizulegen. Es ist schon seltsam, wie unterschiedlich die einzelnen Grabungsplätze bestückt sind. Mehr Klarheit erwarten wir für uns bei der
anschließenden Untersuchung.“
So oder ähnlich könnten die Einträge lauten, die Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 bis 10 bei ihrer Grabungskampagne vornehmen. Sie selbst führen die Kampagne durch, sortieren
und untersuchen, restaurieren und bestimmen ihre Fundstücke.
Altersstufen: Klassen 8 bis 10
Dauer: 1,5 Stunden
Kosten: 75 Euro
Und, schon was gefunden?
Diese Frage geht alle etwas an, die an dem Programm teilnehmen, denn hier wird jeder Schüler zum Ausgräber. Mit dem nötigen Werkzeug legen sie Funde und Befunde frei. Diese
werden geborgen, sortiert und anschließend ausgewertet.
Die Auswertung findet in einem gesonderten Bereich statt, wo entsprechende Arbeitsplätze zur Verfügung stehen. Dort untersuchen die Nachwuchsarchäologen die Funde auf „Herz
und Nieren“, um zum Beispiel Informationen über ihre Herkunft, ihre einzelnen Bestandteile, ihr Alter und ihre Funktion zu bekommen. Am Ende muss die Geschichte vielleicht neu geschrieben werden.
Altersstufen: Klassen 5 bis 7
Dauer: 1,5 Stunden
Kosten: 75 Euro
Grab mal! Frag mal! Schau mal!
Wer weiß, was Archäologen sind und was sie machen? Mit diesen Fragen hat sich auch "Die Maus aus der Sendung mit der Maus" beschäftigt. Wir zeigen Ausschnitte aus spannenden Sachgeschichten und schauen uns besondere Filmmodelle an. Erst einmal auf den Geschmack gekommen treten die jungen Teilnehmer selbst in die Fußstapfen der Archäologen und führen eine Ausgrabung durch. Dabei stoßen sie auf seltsame Dinge, die sie in der Werkstatt gemeinsam untersuchen. Am Ende winkt ein Ausgräber-Diplom.
Altersstufen: Klassen 1 bis 4
Dauer: 1,5 Stunde
Kosten: 75 Euro
Kalle – ein Maulwurf gräbt sich seinen Weg
Auf der Grabung herrscht großer Ärger und alle sind stinksauer auf Kalle: Ausgerechnet der Museumsmaulwurf, der es besser wissen müsste, hat auf dem Grabungsgelände herumgewühlt. Jetzt fehlen den Archäologen wichtige Informationen. Um Kalle aus dem Schlamassel zu helfen, gehen die Kinder zusammen mit dem Maulwurf auf die Grabung. Dabei machen sie so manch’ neue Entdeckung.
Altersstufen: Vorschulalter und Klasse 1
Dauer: 1 Stunde
Kosten: 50 Euro
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Eintrittspreise
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Eintrittspreise Mitmachausstellung "Achtung Ausgrabung!"
€ 3,50 Erwachsene
€ 3,00 Erwachsene in Gruppen ab 16 Personen
€ 2,00 Kinder und Jugendliche (6 bis 17 Jahre), Schülerinnen und Schüler
€ 1,60 Schülerinnen und Schüler bei Teilnahme an Führung oder museumspädagogischen Programm (2 Begleiter frei)
€ 8,00 Familien
€ 2,10 Ermäßigungsberechtigte
Kombiticket für Dauer- und Mitmachausstellung "Achtung Ausgrabung!"
€ 5,00 Erwachsene
€ 4,50 Erwachsene in Gruppen ab 16 Personen
€ 3,00 Kinder und Jugendliche (6 bis 17 Jahre), Schülerinnen und Schüler
€ 2,00 Schülerinnen und Schüler bei Teilnahme an Führung oder museumspädagogischen Programm (2 Begleiter frei)
€ 12,00 Familien
€ 3,00 Ermäßigungsberechtigte
Ermäßigungsberechtigt sind (mit Nachweis):
Studierende (außer "Studium im Alter"), Auszubildende, Wehrpflichtige, Zivildienst-, Freiwilliges
Soziales/Ökologisches Jahr-Leistende, Behinderte ab 80 Prozent
Schwerbehinderung (notwendige Begleitperson gegen Nachweis frei),
Empfängerinnen und Empfänger laufender Sozialhilfe
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| Begleitheft zur Ausstellung |
Wie funktioniert Archäologie?
Julia Hallenkamp-Lumpe, Susanne Jülich, Barbara Rüschoff-Thale
Detmold 2007. 68 Seiten mit zahlreichen Abbildungen.
5 Euro
Erhältlich nur im LWL-Museum für Archäologie in Herne
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Sonderausstellungen in Vorbereitung
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Westfalen in der Bronzezeit - Studioausstellung (15.10. bis 15.11.2008)
Anläßlich des internationalen Kolloquiums „Gräberlandschaften in der Bronzezeit“ zeigt das LWL-Museum für Archäologie in Herne die Studioausstellung „Westfalen in der Bronzezeit“. Neben der berühmten Bronzeamphore von Gevelinghausen (siehe Bild) sind zahlreiche Tonurnen und circa 100 Bronzegegenstände zu sehen, darunter Beile, Nadeln, Waffen und Schmuckstücke, vor allem aus der Zeit von 1600 bis 800 v. Chr. Einige von ihnen wurden bisher noch nie der Öffentlichkeit präsentiert. Parallel zur Ausstellung erscheint ein Begleitband über „Westfalen in der Bronzezeit“.
Kontakt: Dr. Daniel Bérenger, Leiter der Außenstelle Bielefeld der LWL-Archäologie für Westfalen
info-bronze@lwl.org
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Schuhtick (6.12.2008 bis 5.7.2009)
Die Sonderausstellung „Schuhtick - Von heißen Sohlen und kalten Füßen“ inszeniert die Geschichte der Schuhe – von den Neandertalern über römische Sandalen, die mit Wollsocken getragen wurden, bis hin zu begehbaren Schuhschränken von Popstars und den Trends der Schuhmode.
Zudem sind Schuhe zu sehen, die Geschichten erzählen: über die Menschen, die sie getragen haben, und über Ereignisse, bei denen sie eine Rolle spielten.
Kontakt: Dr. Susanne Jülich, Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Tel.: 02323 94628-16, lwl-archaeologiemuseum@lwl.org
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Aufruhr! Anno 1225 (2010)
Im Jahr 2010 ist das Ruhrgebiet "Kulturhauptstadt Europas". Aus diesem Anlass inszeniert das Museum die große Mittelalterausstellung „AufRuhr! Anno 1225“.
Die Ausstellung erzählt von dem Mord an dem Kölner Erzbischof Engelbert, den folgenden dramatischen Ereignissen im 13. Jahrhundert und von den zahlreichen Burgen, die die heute industriell überprägte Region des Ruhrgebiets kennzeichneten.
Menschen, die die entscheidenden Ereignisse miterlebt haben, begleiten die Besucherinnen und Besucher durch ein Jahrhundert des Hochmittelalters, das für die Struktur der Region und das nachbarschaftliche Verhältnis von Westfalen und Rheinländern prägend war.
Kontakt: Dr. Stefan Leenen, Wissenschaftlicher Projektleiter
Tel.: 02323 94628-19, lwl-archaeologiemuseum@lwl.org
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