Sonderausstellungen
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Modell Asterix und Obelix auf Schiff
Auf großer Fahrt an der Lippe: Asterix und Obelix im LWL-Römermuseum Piratenschiff (Metallminiatur)der Firma Pixi, aus dem Jahr 2003. (Foto: LWL/S. Quick)
 
Asterix-Figur aus Kunststoff
So klein und doch so stark (Asterix-Figur, Kunststoff, 2,5 cm) (Foto: LWL/S. Quick)









 






 







 
Rückblick
 
So sieht's die Maus: Olympia & das alte Rom
Sommerferien-Aktion im LWL-Römermuseum
 
Olympia-Modell
Das größte der vier Modelle aus der 'Sendung mit der Maus' ist das der antiken Wettkampfstätten. Foto: LWL/S. Brentführer
Endlich da: die Sommerferien und die Maus. Vom 10. Juli bis 9. September 2012 brachte der orangefarbene Fernsehstar mit dem charmanten Augenklappern sein geballtes Wissen mit ins LWL-Römermuseum in Haltern am See. Hier stellte die Maus ihr Know-how den römischen Originalfunden gegenüber und sorgte für Ferienstimmung.

Ein Höhepunkt war sicher der eigens geschaffene Olympia-Raum mit 2.000 Jahre alten griechischen Funden und einem rund 20 Quadratmeter großen Modell der antiken Wettkampfstätten. Fernsehautor Armin Maiwald ließ es speziell für ein Olympia-Special des WDR anfertigen, in dem er die antiken Spiele erklärt und das in diesem Sommer auch im Römermuseum auf Großleinwand zu sehen war.
 
Für die Dauerausstellung stellten Maiwald und weitere Leihgeber originale Requisiten aus 17 verschiedenen "Sendungen mit der Maus" zur Verfügung. Filme, Mitmach-Stationen, große und kleine Modelle vermittelten einen Eindruck vom alten Rom und ließen die Erlebnisse der Römer in Germanien wieder lebendig werden. Dabei durften natürlich auch 15.000 Mini-Römer, kleine Spielzeugfiguren aus dem TV-Beitrag über die Varusschlacht, nicht fehlen.

Und auch über die Entstehungsgeschichte der "Sendung mit der Maus" erfuhren Besucher einiges. Was braucht es eigentlich, um die bekannten Filmbeiträge über die Entstehung von Kochtöpfen, Hämmern, Cremes und anderen Dingen des Alltags zu drehen? Und wie sahen all diese Dinge bei den Römern aus? "Besonders fasziniert hat mich einer der Druckbleistifte von Friedrich Streich. Über 20 Jahre hat er damit die Maus gezeichnet und dabei den Kunststoff fast bis auf die Mine abgenutzt - da sieht man die Passion, die dahinter steckt", berichtet Projektleiterin Renate Wiechers. Plakate aus verschiedenen Jahren zeigten den Wandel, den die Maus und ihre typischen Posen und Utensilien durchlaufen haben.
 
Fotos aus der Ausstellung und von der Sonderaktion
Auf sieben Filmstationen bringt die Maus ihr Wissen auf den Monitor, zahlreiche Requisiten aus den Filmen füllen die auffallend orangenen Vitrinen der Sommerferien-Aktion. Fotos: LWL/S. Brentführer
 
Asterix total: Die Sommerferien im LWL-Römermuseum waren absolut gallisch!
 
Wildschweinpastete im Glas
Asterix kulinarisch: Französische Wildschweinpastete nach Original-Asterix-Rezeptur. Sie ist auch heute noch bei Amazon.de zu erwerben, lediglich das Design weicht etwas ab. Jean Brunet, La Terrine De Sanglier, aus dem Jahr 2004, 180 Gramm. (Foto: LWL/E. Masthoff)
Vom 26.7. bis 4.9.2011 zeigte das LWL-Römermuseum rund 350 Sammler-Objekte, die in den letzten Jahrzehnten von Asterix-Fans aus den entlegensten Winkeln der Welt zusammengetragen wurden. Ob fremdsprachige Originalausgaben der beliebten Comic-Hefte – das Spektrum reichte von Arabisch, Hebräisch, Persisch, Farsi, Kreolisch, Gälisch bis zum portugiesischen Mirandes – oder Asterix-Zahnbürste und Wildschweinpastete – es war alles dabei, was Fanherzen höher schlagen lässt. Eines der Ausstellungs-Highlights war wohl die komplette Asterix-Schulausstattung, die vom Lineal bis zum Schulranzen nichts vermissen und erst gar keinen tristen Schulalltag aufkommen ließ.

Dass Asterix auch echtes Geld wert sein kann, bewiesen die 1 ½ € Asterix-Silbermünzen (Prägung aus dem Jahr 2007): diese sind in Frankreich sogar als offizielles Zahlungsmittel anerkannt. Kein Wunder, schließlich ist der kleine Gallier mit Abstand die berühmteste Comicfigur des Landes. Wer genau hinschaute, konnte an den Exponaten auch die zeichnerische Entwicklung der Asterix-Figur nachvollziehen: So zeigen die frühesten Asterix-Merchandising-Figuren aus dem Jahr 1960, dass Asterix ursprünglich eher dicklich war und erst später einer Schlankheitskur unterworfen wurde – wofür dann allerdings Obelix kräftig zugelegt hat.

Fast 15.000 Besucher haben die tapferen Gallier über die Dauer der Ausstellung empfangen. Das hat sogar Asterix beeindruckt: "Wir können nach Hause gehen. Ich glaube unsere kleine Demonstration war ein Erfolg!" (Asterix, Der Seher, S. 44).
 
Asterix aus Stoff mit Marschgepäck
Mit der Hilfe von Projektleiterin Renate Wiechers testet Asterix auch mal das echte Marschgepäck im LWL-Römermuseum! (Foto: LWL/S. Quick)
Neben Asterix-Faszination und Sammlerleidenschaft kam im LWL-Römermuseum auch die Wissenschaft nicht zu kurz. Während der Sonderausstellungszeit fiel der Blick auf die Museumsexponate quasi durch eine „gallische“ Brille: Asterix-Zitate an den Objektvitrinen zeigten, wie erstaunlich tatsachengetreu die Comics sind. Sie stellten einen manchmal witzigen, manchmal nachdenklich stimmenden Zusammenhang zwischen Fiktion und historischer Realität her. Die Themen, die in den Asterix-Comics anklingen und im Museum an den Originalen nachvollzogen werden konnten, waren vielfältig: Umweltschutz, Lagerbau, römisches Essen, Waffen und Medizin.




 
IMPERIUM
16. Mai bis 11. Oktober 2009

Das LWL-Römermuseum zeigte 2009 die Ausstellung IMPERIUM in der Seestadthalle und präsentierte dort das Römische Reich auf dem Höhepunkt seiner Macht. Spitzenwerke aus internationalen Museen illustrierten Kunst, Kultur und Propaganda zur Zeit des Kaisers Augustus. Wie wurde Rom vom Dorf auf sieben Hügeln zur Weltmacht? Wie funktionierte dieses riesige Imperium? Als roter Faden durchzog der Lebensweg des Publius Quinctilius Varus, des namensgebenden Verlierers der Schlacht, die Ausstellung. Im Römermuseum selbst stand der Außenposten des Imperiums am Vorabend der Varusschlacht im Mittelpunkt.

Die Kooperation des LWL-Römermuseums mit der Varusschlacht im Osnabrücker Land gGmbH und dem Lippischen Landesmuseum Detmold war ein einzigartiges Ausstellungsprojekt mit Exponaten von Weltgeltung an drei Originalschauplätzen. Weitere Infos finden Sie hier: www.imperium-konflikt-mythos.de

Die MP3-Führung für Kinder und Jugendliche können Sie hier herunterladen.


 
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LUXUS UND DEKADENZ
Römisches Leben am Golf von Neapel
16. August - 25. November 2007


Die Sonderausstellung "Luxus und Dekadenz" besuchten mehr als 68 000 Menschen 2007 im LWL-Römermuseum in Haltern am See.

Die Ausstellung wird vom

15. Dezember 2007 bis 8. Juni 2008 im Focke-Museum in Bremen, vom
23. August 2008 bis 4. Januar 2009 im Museum Het Valkhof Nijmegen und vom
6. Februar 2009 bis 30. August 2009 in der Archäologischen Staatssammlung München gezeigt.

Hier geht's zur Ausstellung: www.luxus-ausstellung.de





 
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