Aufgabe der LWL-Archäologie für Westfalen ist es, die Reste von Pflanzen, Tieren und von menschlichen Aktivitäten aus vergangenen Zeiten, die sich im Boden erhalten haben, zu schützen und zu pflegen, zu erforschen, dokumentieren und bewahren. Diese Spuren - zum Beispiel Gräber, Mauerreste und Abfallgruben, Keramik, Werkzeuge und Tierknochen - werden als Bodendenkmäler bezeichnet. Für frühe Zeiten sind sie die einzigen Zeugen der Vergangenheit.

Die LWL-Archäologie erfüllt mit der Bodendenkmalpflege insbesondere folgende Aufgaben:
  • Erkunden, Erfassen, Dokumentieren und Bewerten von Bodendenkmälern
  • wissenschaftliche Untersuchung von unabweisbar bedrohten Bodendenkmälern
  • Konservieren, Restaurieren und Inventarisieren der Funde
  • Veröffentlichen der Arbeitsergebnisse,
  • fachliche Beratung der Denkmalbehörden der Kommunen bei Planungen aller Art
  • Erstellen von Gutachten über archäologische Fundstellen,
  • Stellen von Anträgen auf Unterschutzstellung bzw. Eintragen von archäologischen Fundstellen als Bodendenkmäler in die Denkmallisten der Kommunen
  • fachliche Beratung der Denkmaleigentümer bei Schutz und Pflege ihrer Bodendenkmäler
  • Koordinieren und Betreuen der Arbeiten der Stadtarchäologien (in Dortmund, Höxter, Münster, Paderborn und Soest) und der Kreisarchäologie Lippe (Lippisches Landesmuseum Detmold) sowie der paläontologischen Bodendenkmalpflege (Westfälisches Museum für Naturkunde Münster)
  • Einbinden der lokalen ehrenamtlichen Kräfte und Einrichtungen
  • Durchführen öffentlichkeitswirksamer Veranstaltungen
 
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