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Dokumentation der Veröffentlichungen
Die Ergebnisse ihrer Forschungen haben die LWL-Historiker (und -Geographen) zusammen mit zahlreichen in Archiven und an Universitäten tätigen Kollegen in über 150 Büchern und Kartensammlungen zur westfälischen Geschichte und Landeskunde publiziert - davon erschienen allein in den beiden letzten Jahrzehnten etwa 90 Titel. Aus Anlass des Jubiläums haben Britta Bußmann und Thomas Küster jetzt eine 300 Seiten umfassende Broschüre vorgelegt, die einen Gesamtüberblick über die Veröffentlichungen des Institutes bietet und die Aufnahme der Forschungsergebnisse durch die Fachkritik dokumentiert. Der Rückblick auf 75 Jahre Publikationstätigkeit zeigt, dass das WIR und sein Vorgänger von Beginn an bestrebt waren, neueste Forschungstrends aufzunehmen und weiterzuführen - so z.B. in Form der in den 1920er und 1930er Jahren sich etablierenden Kulturraumforschung, die sich von der Orientierung an politisch-territorialen Grenzziehungen zu lösen versuchte, zugleich aber auch in den Sog der - von der NS-Kulturpolitik geförderten - Volkstumsideologie geriet. Nach dem Krieg legte das Institut den Schwerpunkt seiner Arbeit zunächst auf die Kooperation mit der Geographie und der Volkskunde. In dieser Zeit gab die LWL-Einrichtung grundlegende und Maßstäbe setzende Kartenwerke heraus und profilierte die Zeitschrift Westfälische Forschungen als bundesweit rezipiertes wissenschaftliches Organ für die geschichtliche Landeskunde und regionale Historiographie. Heute konzentriert sich die Arbeit der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vor allem auf zeitgeschichtliche Themen, ganz aktuell z.B. auf die Kommunale Neugliederung der 1960er und 1970er Jahre oder die kulturellen und gesellschaftlichen Folgen von „1968“.
Der Band „75 Jahre Landeskunde und Regionalgeschichte“ von Britta Bußmann und Thomas Küster ist ab sofort über den Buchhandel zu beziehen (ISBN 3-87023-309-5 / Preis: € 4,40).
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