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Prof. Dr. Bernd Walter

Institutsleiter


Tel.: 0251/591-5701
Fax: 0251/591-3282
E-mail: Bernd.Walter@lwl.org
 
Kurzvita
 
1951
geboren in Ibbenbüren

1970-1975
Wehrdienst

1975-1979
Studium der Geschichte, Physik und Erziehungswissenschaften an der Universität Münster

1984
Promotion. Doktorväter: Prof. Dr. Karl-Georg Faber und Prof. Dr. Peter Burg

1995
Habilitation. Verleihung der venia legendi für Neueste Geschichte und Westfälische Landesgeschichte durch den Fachbereich Geschichte/Philosophie der Universität Münster

2002
außerplanmäßiger Professor am Fachbereich Geschichte/Philosophie der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster

1980-1983
Verwalter einer Wissenschaftlichen Assistentenstelle am ehemaligen Fachbereich 22: Geschichte/Politik und ihre Didaktik der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster

1983-1999
Wissenschaftlicher Referent am Westfälischen Institut für Regionalgeschichte

1999
Leiter des Westfälischen Instituts für Regionalgeschichte

 
Arbeitsschwerpunkte

• Geschichte Westfalens im 19. und 20. Jahrhundert

• Psychiatriegeschichte

• Sozialgeschichte des 19. Jahrhunderts

• Zeit des Nationalsozialismus


Laufende Forschungsprojekte

• Die Wahlbeamten des Provinzialverbandes Westfalen/Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe 1889-1998

• Politik und Kultur in Westfalen 1914 bis 1970 (Überblick)


Veröffentlichungen u.a.

Monographien

• zusammen mit Erich Kosthorst, Konzentrations- und Strafgefangenenlager im Dritten Reich. Beispiel Emsland. Dokumentation und Analyse zum Verhältnis von NS-Regime und Justiz, 3 Bde., Düsseldorf 1983.

• zusammen mit Erich Kosthorst, Konzentrations- und Strafgefangenenlager im Emsland 1933-1945. Zum Verhältnis von NS-Regime und Justiz. Darstellung und Dokumentation, Düsseldorf 1985.

• Die Beamtenschaft in Münster zwischen ständischer und bürgerlicher Gesellschaft. Eine personengeschichtliche Studie zur staatlichen und kommunalen Beamtenschaft in Westfalen (1800-1850), Münster 1987 (= Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Westfalen XXII A. Geschichtliche Arbeiten zur westfälischen Landesforschung. Wirtschafts- und sozialgeschichtliche Gruppe Bd. 3).

• Psychiatrie und Gesellschaft in der Moderne. Geisteskrankenfürsorge in der Provinz Westfalen zwischen Kaiserreich und NS-Regime, Paderborn 1996 (= Forschungen zur Regionalgeschichte, Bd. 16).


Sammelbände

• zusammen mit Franz-Werner Kersting/Karl Teppe, Nach Hadamar. Zum Verhältnis von Psychiatrie und Gesellschaft im 20. Jahrhundert, Paderborn 1993 (= Forschungen zur Regionalgeschichte, Bd. 7).

• 800 Jahre St. Jakobi Coesfeld. Der Weg ist das Ziel, Coesfeld 1995.

• Die Revolution von 1848/49 in Westfalen [Schwerpunktteil der Westfälischen Forschungen 49 (1999), Münster 2000, S. 1-420].


Neuere Aufsätze/Beiträge

• Kettbaum, Kirche und Kaiser. Coesfeld im Zeitalter der Hochindustrialisierung (1860-1918), in: Norbert Damberg (Hg.), Coesfeld 1197-1997. Beiträge zu 800 Jahren städtischer Geschichte, Bd. 1, Münster 1999, S. 357-499.

• Das Scheitern der Rheinisch-Westfälischen Schnellbahn in den 1920er Jahren - Regionale Verkehrsentwicklung, technische Innovation und Interessenpolitik, in: Wilfried Reininghaus/Karl Teppe (Hg.), Verkehr und Region im 19. und 20. Jahrhundert. Westfälische Beispiele, Paderborn 1999, S. 201-248.

• Rassenhygiene und Gesundheitspflege in einer Stadtgesellschaft, in: Michaela Häffner/Eckhard Trox (Hg.), Lockung und Zwang. Die Stadt Lüdenscheid im Nationalsozialismus. Begleitband zur Ausstellung, Lüdenscheid 1999, S. 191-209.

• Die Revolution von 1848/49. Perspektiven und Beiträge der regionalgeschichtlichen Forschung, in: Westfälische Forschungen 49 (1999), S. 1-19.

• Die NS-"Kinder-Euthanasie"-Aktion in der Provinz Westfalen (1940-1945), in: Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie 50 (2001), S. 211-227.

• Westfalen und Preußen, in: Westfalenspiegel 50 (2001), Heft 1, S. 6-9.

• Psychiatrie in Westfalen zwischen Kaiserreich und NS-Regime, in: Ver-Rückte Welten. Behinderte und Heilfürsorge in Westfalen, anlässlich 50 Jahre Sozialwerk St. Georg, hrsg. vom Westfälischen Schieferbergbau- und Heimatmuseum Schmallenberg-Holthausen, Schmallenberg-Holthausen 2002, S. 69-106.

• Hermann Simon - Psychiatriereformer, Sozialdarwinist, Nationalsozialist? in: Der Nervenarzt 73 (2002), S. 1047-1054.

• 75 Jahre Westfälisches Institut für Regionalgeschichte, in: Westfälische Forschungen 54 (2004), S. 279-289.

• Karl Friedrich Kolbow (1899-1945), in: Friedrich Gerhard Homann (Hg.), Westfälische Lebensbilder, Bd. 17, Münster 2005, S. 203-240.


Herausgebertätigkeit


Seit 1999 verantwortlicher Herausgeber von:

• Forschungen zur Regionalgeschichte

• Forum Regionalgeschichte

• Westfälische Forschungen


Seit 2001 Mitherausgeber von:

• Geschichte im Westen. Halbjahres-Zeitschrift für Landes- und Zeitgeschichte


Lehrveranstaltungen an der Universität Münster

SS 2002
Übung: Erinnerungskultur in Westfalen nach 1945

SS 2003
Hauptseminar: Medizin, Nationalsozialismus und Gesellschaft

WS 2003/04
Übung: Gesellschaftlicher Wandel im 19. Jahrhundert

SS 2004
Übung: Landes- und Regionalgeschichte. Konzeptionen, Methoden, Forschungsansätze

WS 2004/05
Hauptseminar: Psychiatrie und Gesellschaft im 20. Jahrhundert

SS 2005
Übung: Westfälische Regionen und Städte in der Zeit des Nationalsozialismus

WS 2005/06
Übung: "Raum" und "Region" als Gegenstand individueller, politischer und wissenschaftlicher Wahrnehmung und Kommunikation. Das Beispiel Westfalen

WS 2006/07
Hauptseminar II: Gesellschaft und Kultur in der Region Westfalen im 20. Jahrhundert


Mitgliedschaften und Funktionen in wissenschaftlichen Gremien

• Vorstandsmitglied der Historischen Kommission für Westfalen. Vorsitzender des Fachausschusses für Neuere Geschichte

• Stellvertretender Vorsitzender des Brauweiler Kreises für Landes- und Zeitgeschichte

• Vorstandsmitglied des Vereins für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abt. Münster

• Mitglied im wissenschaftlichen Beirat des Landeskundlichen Institutes Westmünsterland

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