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Kurzvita
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1951
geboren in Ibbenbüren
1970-1975
Wehrdienst
1975-1979
Studium der Geschichte, Physik und Erziehungswissenschaften an der Universität Münster
1984
Promotion. Doktorväter: Prof. Dr. Karl-Georg Faber und Prof. Dr. Peter Burg
1995
Habilitation. Verleihung der venia legendi für Neueste Geschichte und Westfälische Landesgeschichte durch den Fachbereich Geschichte/Philosophie der Universität Münster
2002
außerplanmäßiger Professor am Fachbereich Geschichte/Philosophie der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster
1980-1983
Verwalter einer Wissenschaftlichen Assistentenstelle am ehemaligen Fachbereich 22: Geschichte/Politik und ihre Didaktik der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster
1983-1999
Wissenschaftlicher Referent am Westfälischen Institut für Regionalgeschichte
1999
Leiter des Westfälischen Instituts für Regionalgeschichte
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Arbeitsschwerpunkte
• Geschichte Westfalens im 19. und 20. Jahrhundert
• Psychiatriegeschichte
• Sozialgeschichte des 19. Jahrhunderts
• Zeit des Nationalsozialismus
Laufende Forschungsprojekte
• Die Wahlbeamten des Provinzialverbandes Westfalen/Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe 1889-1998
• Politik und Kultur in Westfalen 1914 bis 1970 (Überblick)
Veröffentlichungen u.a.
Monographien
• zusammen mit Erich Kosthorst, Konzentrations- und Strafgefangenenlager im Dritten Reich. Beispiel Emsland. Dokumentation und Analyse zum Verhältnis von NS-Regime und Justiz, 3 Bde., Düsseldorf 1983.
• zusammen mit Erich Kosthorst, Konzentrations- und Strafgefangenenlager im Emsland 1933-1945. Zum Verhältnis von NS-Regime und Justiz. Darstellung und Dokumentation, Düsseldorf 1985.
• Die Beamtenschaft in Münster zwischen ständischer und bürgerlicher Gesellschaft. Eine personengeschichtliche Studie zur staatlichen und kommunalen Beamtenschaft in Westfalen (1800-1850), Münster 1987 (= Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Westfalen XXII A. Geschichtliche Arbeiten zur westfälischen Landesforschung. Wirtschafts- und sozialgeschichtliche Gruppe Bd. 3).
• Psychiatrie und Gesellschaft in der Moderne. Geisteskrankenfürsorge in der Provinz Westfalen zwischen Kaiserreich und NS-Regime, Paderborn 1996 (= Forschungen zur Regionalgeschichte, Bd. 16).
Sammelbände
• zusammen mit Franz-Werner Kersting/Karl Teppe, Nach Hadamar. Zum Verhältnis von Psychiatrie und Gesellschaft im 20. Jahrhundert, Paderborn 1993 (= Forschungen zur Regionalgeschichte, Bd. 7).
• 800 Jahre St. Jakobi Coesfeld. Der Weg ist das Ziel, Coesfeld 1995.
• Die Revolution von 1848/49 in Westfalen [Schwerpunktteil der Westfälischen Forschungen 49 (1999), Münster 2000, S. 1-420].
Neuere Aufsätze/Beiträge
• Kettbaum, Kirche und Kaiser. Coesfeld im Zeitalter der Hochindustrialisierung (1860-1918), in: Norbert Damberg (Hg.), Coesfeld 1197-1997. Beiträge zu 800 Jahren städtischer Geschichte, Bd. 1, Münster 1999, S. 357-499.
• Das Scheitern der Rheinisch-Westfälischen Schnellbahn in den 1920er Jahren - Regionale Verkehrsentwicklung, technische Innovation und Interessenpolitik, in: Wilfried Reininghaus/Karl Teppe (Hg.), Verkehr und Region im 19. und 20. Jahrhundert. Westfälische Beispiele, Paderborn 1999, S. 201-248.
• Rassenhygiene und Gesundheitspflege in einer Stadtgesellschaft, in: Michaela Häffner/Eckhard Trox (Hg.), Lockung und Zwang. Die Stadt Lüdenscheid im Nationalsozialismus. Begleitband zur Ausstellung, Lüdenscheid 1999, S. 191-209.
• Die Revolution von 1848/49. Perspektiven und Beiträge der regionalgeschichtlichen Forschung, in: Westfälische Forschungen 49 (1999), S. 1-19.
• Die NS-"Kinder-Euthanasie"-Aktion in der Provinz Westfalen (1940-1945), in: Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie 50 (2001), S. 211-227.
• Westfalen und Preußen, in: Westfalenspiegel 50 (2001), Heft 1, S. 6-9.
• Psychiatrie in Westfalen zwischen Kaiserreich und NS-Regime, in: Ver-Rückte Welten. Behinderte und Heilfürsorge in Westfalen, anlässlich 50 Jahre Sozialwerk St. Georg, hrsg. vom Westfälischen Schieferbergbau- und Heimatmuseum Schmallenberg-Holthausen, Schmallenberg-Holthausen 2002, S. 69-106.
• Hermann Simon - Psychiatriereformer, Sozialdarwinist, Nationalsozialist? in: Der Nervenarzt 73 (2002), S. 1047-1054.
• 75 Jahre Westfälisches Institut für Regionalgeschichte, in: Westfälische Forschungen 54 (2004), S. 279-289.
• Karl Friedrich Kolbow (1899-1945), in: Friedrich Gerhard Homann (Hg.), Westfälische Lebensbilder, Bd. 17, Münster 2005, S. 203-240.
Herausgebertätigkeit
Seit 1999 verantwortlicher Herausgeber von:
• Forschungen zur Regionalgeschichte
• Forum Regionalgeschichte
• Westfälische Forschungen
Seit 2001 Mitherausgeber von:
• Geschichte im Westen. Halbjahres-Zeitschrift für Landes- und Zeitgeschichte
Lehrveranstaltungen an der Universität Münster
SS 2002
Übung: Erinnerungskultur in Westfalen nach 1945
SS 2003
Hauptseminar: Medizin, Nationalsozialismus und Gesellschaft
WS 2003/04
Übung: Gesellschaftlicher Wandel im 19. Jahrhundert
SS 2004
Übung: Landes- und Regionalgeschichte. Konzeptionen, Methoden, Forschungsansätze
WS 2004/05
Hauptseminar: Psychiatrie und Gesellschaft im 20. Jahrhundert
SS 2005
Übung: Westfälische Regionen und Städte in der Zeit des Nationalsozialismus
WS 2005/06
Übung: "Raum" und "Region" als Gegenstand individueller, politischer und wissenschaftlicher Wahrnehmung und Kommunikation. Das Beispiel Westfalen
WS 2006/07
Hauptseminar II: Gesellschaft und Kultur in der Region Westfalen im 20. Jahrhundert
Mitgliedschaften und Funktionen in wissenschaftlichen Gremien
• Vorstandsmitglied der Historischen Kommission für Westfalen. Vorsitzender des Fachausschusses für Neuere Geschichte
• Stellvertretender Vorsitzender des Brauweiler Kreises für Landes- und Zeitgeschichte
• Vorstandsmitglied des Vereins für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abt. Münster
• Mitglied im wissenschaftlichen Beirat des Landeskundlichen Institutes Westmünsterland
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