Hinweise zur Manuskriptgestaltung
Forschungen zur Regionalgeschichte / Westfälische Forschungen / Forum Regionalgeschichte
Hinweise zur Textgestaltung (Bitte verwenden Sie die neuen amtlichen Rechtschreibregeln !):
Für den Druck sollte das Manuskript nach Möglichkeit als Text-Datei auf einer Diskette (3,5 Zoll) und in Form eines Ausdruckes vorgelegt werden. Die Datei kann mit einem gängigen Textverarbeitungsprogramm erstellt werden. Bei der Gestaltung der Text-Datei sind folgende Dinge zu beachten:
Die Konvertierung von Text-Dateien und ihre Umsetzung auf ein neues Format wird erleichtert, wenn der Text möglichst wenig Steuerzeichen enthält. Vor allem manuelle Trennungen sollten unbedingt vermieden werden. Absätze beginnen mit einem Einzug ohne Leerzeile zwischen den Absätzen. Nach Überschriften und eingerückten Zitaten/eingeschobenen Tabellen steht kein Absatzeinzug.
Überschriften (Haupt- und Untertitel, Zwischenüberschriften) in Normalschrift, d.h. kein größerer Schriftgrad, keine Versalien, nicht halbfett, gesperrt oder unterstrichen.
Abkürzungen wie z.B., u.a., 12f, z.T. bitte ohne Spatium eingeben, da sonst unschöne Zeilenübergänge entstehen (das gilt auch für das %-Zeichen und mehrstellige Zahlen).
Hervorhebungen von Begriffen, Namen oder Formulierungen nur durch Kursiv-Setzung oder im Ausnahmefall durch Sperrungen. Sie können als solche schon im Dateiformat vorgenommen werden.
Wörtliche Zitate sowie Titel von Büchern und Aufsätzen stehen in doppelten Anführungszeichen ("..."). Zusätze des Verfassers in Zitaten stehen in eckigen Klammern [ ]. Auslassungen innerhalb des Zitats sind durch drei Punkte ... zu kennzeichnen.
Für ein Zitat im Zitat und bei lediglich sinngemäßer Wiedergabe eines Zitats sowie bei uneigentlichem, distanzierendem (evtl. auch terminologischem) Gebrauch eines Wortes oder einer Formulierung sind einfache Anführungsstriche ('...') zu verwenden.
Längere Zitate, die eine syntaktische Einheit bilden, können als gesonderte Absätze gesetzt werden. Sie werden durch Anführungszeichen gekennzeichnet. Im Druck werden diese Zitate etwas eingerückt. Da Einrückungen die Konvertierung erschweren, sollten sie noch nicht in der Text-Datei ausgeführt sein. Die Zitate müssen jedoch im Ausdruck durch einen senkrechten Strich am Rand genau kenntlich gemacht werden.
Innerhalb des Textes sollen Zahlwörter bis zwölf sowie die Zehner bis einhundert ausgeschrieben werden. Bei Jahreszahlen ist die Zahl vollständig anzuführen (also: 1971, nicht: 71).
Bei Verweisen auf andere Seiten des Manuskripts - sie werden vom Setzer zunächst blockiert - soll die Seitenzahl eckig umrandet (z.B. vgl. S. [43]) und dieses Zeichen am Rand wiederholt werden.
Auf Anmerkungen wird im Text durch eine hochgestellte Zahl ohne Klammer hingewiesen. Steht die Anmerkungszahl bei einem Satzzeichen, so wird sie diesem jeweils nachgestellt. Im Dateiformat sollten die Anmerkungen nach Möglichkeit als Fußnoten abgespeichert werden (bei Monographien bitte jeweils kapitelweise). Im Druck erscheinen sie petit als Fußnoten.
Hinweise zur Gestaltung der Anmerkungen und des Literaturverzeichnisses:
Buchveröffentlichungen
Reihenfolge in den Anmerkungen: Vornamen, Nachnamen der/des Verfassers bzw. Herausgebers - im letzten Fall mit dem Zusatz (Hg.), vollständiger Titel. Ggf. Untertitel, ggf. Bandangabe. Ggf. Auflage, Erscheinungsort und Erscheinungsjahr (im Literaturverzeichnis: Nachnamen des Verfassers voranstellen und alphabetisch sortieren)
Beispiel für Anmerkungen:
Heinrich August Winkler, Liberalismus und Antiliberalismus, 2. Aufl., Frankfurt a.M./New York 1979.
Beispiel für Literaturverzeichnis:
Winkler, Heinrich August, Liberalismus und Antiliberalismus, 2. Aufl., Frankfurt a.M./New York 1979.
Mehrere Verfasser sind namentlich anzuführen, die einzelnen Namen durch Schrägstrich (/) zu trennen. Oder: Bei mehr als zwei Verfassern nur den ersten Autor mit dem Zusatz "u.a." nennen. Auf die Angabe von Reihentiteln soll im Allgemeinen verzichtet werden.
Werden mehrere Titel innerhalb einer Fuß- oder Endnote aufgeführt, so sind diese jeweils durch Semikolon voneinander zu trennen.
Beispiel:
Jan Peters (Hg.), Gutsherrschaft als soziales Modell, München 1995, S. 112f; Haas/Jüstel (Hg.), Kirche und Frömmigkeit, S. 32; Landwehr, "Normdurchsetzung", S. 148.
Zeitschriftenaufsätze
Vorname und Name des Verfassers, vollständiger Titel. Ggf. Untertitel, in: Titel der Zeitschrift, Bandzahl, Jahr, Seitenangabe.
Beispiel:
Anton Kaes/John Carlos Rowe, Tendenzen der gegenwärtigen amerikanischen Erzählprosa: Das Ende der Avantgarde?, in: Zeitschrift für Literaturwissenschaft und Linguistik 9 (1979), S. 26.
Zeitschriftentitel nur abkürzen, wenn sie in einem Abkürzungsverzeichnis aufgelöst werden (gilt nur für die Drucklegung von Monographien oder Sammelbänden).
Beiträge in Sammelbänden
Vorname und Name des Verfassers, vollständiger Titel. Ggf. Untertitel, in: Vorname und Name des Herausgebers mit dem Zusatz (Hg.), vollständiger Titel des Sammelbandes usw., Seitenangabe.
Beispiel:
Karl Riha, Den Krieg photographieren, in: ders. (Hg.), Kriegserlebnis. Der Erste Weltkrieg in der literarischen Gestaltung und symbolischen Bedeutung der Nationen, Göttingen 1980, S. 146.
Nachdem ein Titel einmal voll zitiert worden ist, wird fortan nur noch der Verfasser- bzw. Herausgebername, ein prägnanter Kurztitel und die Seitenzahl zitiert (Riha, Krieg photographieren, S. 20). A.a.O. oder dergl. soll nicht benutzt werden.
Es soll lediglich der erste von mehreren Erscheinungsorten genannt werden. Auch bei nicht-deutschen Titeln sollen die Abkürzungen "Hg.", "Bd." etc. benutzt werden, nicht aber "ed", "vol." etc.
Wird in einer Anmerkung der Titel herangezogen, der unmittelbar (in der vorausgehenden Anmerkung bzw. an deren Ende) davor zitiert wurde, soll "Ebd." bzw. "ebd." benutzt werden.
Beispiel:
27. Hoffmann, Wachstum, S. 47.
28. Vgl. ebd., S. 112f.
29. Ebd., S. 114.
Hinweise zur Systematik der Inhaltsübersicht (nur bei Monographien):
Um das Erscheinungsbild der Reihen zu vereinheitlichen, sollte die Gliederungssystematik folgenden Vorgaben angepasst werden:
ein mehr als fünfstufiges Gliederungsschema ist zu vermeiden.
bei umfangreichen Manuskripten mit einem fünfstufigen Gliederungsschema bildet die Aufteilung in Teil I, Teil II etc. die oberste Stufe. Dann folgt eine Kapitel- und Abschnitteinteilung.
Beispiel:
Teil I
Erstes Kapitel:
A. ...
B. ...
1. ...
2. ...
2.1 ...
2.2 ...
C. ...
1. ...
2. ...
Zweites Kapitel:
usw.
bei einem vierstufigen Gliederungsschema entfällt die erste Gliederungsebene, d.h. die Aufteilung nach Teil I etc.
für den formalen Aufbau der Bände hat sich folgendes Schema bewährt:
- Inhaltsübersicht
- Verzeichnis der Tabellen und Graphiken (fakultativ)
- Vorwort
- Einleitung
- eigentlicher Text
- evtl. Anhang
- Abkürzungsverzeichnis
- Quellen und Literatur
- Register.
Hinweise zur Gestaltung und Druckvorbereitung von Abbildungsvorlagen, Tabellen, Graphiken, Karten etc.:
Als Abbildungen gelten fotographische Aufnahmen (die über unterschiedliche Graustufen verfügen) und S/W-Skizzen (die früher "Strichzeichnungen" genannt wurden). Als Fotovorlagen eignen sich S/W-Papierabzüge (glänzend); als Vorlagen für Strichzeichnungen sind ohne weiteres kontrastreiche Fotokopien verwendbar. Beide "Abbildungstypen" können aber auch als TIF- oder JPG-Datei (Auflösung nach Möglichkeit 300 dpi) abgespeichert und weiterverarbeitet werden. Die Bildunterschriften sollten Sie in einer separaten Textdatei ablegen.
Die Überschrift von Tabellen/Graphiken etc. umfasst in der Regel fünf Merkmale: Die Klassifizierung als Tabelle/Graphik mit der entsprechenden laufenden Nummer, den sachlichen, räumlichen und zeitlichen Bezug des Dargestellten, die Maßangabe in Klammern gesetzt.
Beispiel:
»Graphik 1: Entwicklung der industriellen Nettoproduktion im Deutschen Reich 1890-1914 (1890 = 100)« oder »Tabelle 5: Gewinne und Verluste der Siemens AG 1885-1913 (in 1000 RM)«
Unter der Tabelle steht mit entsprechendem Zwischenraum die Legende / Erläuterung (»Legende:« / »Erläuterung:«). Hier ist der Platz für einen oder ggf. mehrere ergänzende Kommentare. Bei Bedarf kann die Legende strukturiert werden wie Fußnoten, also mit Hochzahlen innerhalb der Tabelle/Graphik, die sich in der Legende dann wiederholen müssen.
Unter der Legende steht mit entsprechendem Zwischenraum die vollständige Quellenangabe (»Quelle:«). Es ist darauf zu achten, dass ähnlich wie bei den Anmerkungen die Fundstelle das erste Mal vollständig angegeben, bei weiterem Bedarf aber nur noch als Kurztitel zitiert wird.
Da die Überschrift, Legende und Quellenangabe in der Regel in der Schrifttype des Buches gesetzt werden, sollten sie nach Möglichkeit nicht in die Graphik integriert werden. Das gilt insbesondere für Computer-Graphiken. Die Druckereien bedienen sich bei der Übernahme von Graphiken zweier Übernahmeverfahren: des Einscannens bzw. des Neudrucks auf der Basis der Dateien. Angesichts der zahlreichen Graphikprogramme und der Komplexität der Bedienung ziehen die Druckereien das Einscannen aus Kostengründen vor. Es hat den Nachteil, dass Korrekturen im Bereich der Graphik entweder nicht möglich oder sehr kostenintensiv sind. Lediglich das, was unterhalb bzw. oberhalb der Diagramme und Linien steht - typischerweise die Überschrift und die Legende bzw. Quellenangabe -, lässt sich »abschneiden« und neu setzen.
Voraussetzung für den Satz sind mithin reproduktionsfähige, sauber ausgedruckte Graphiken. Es empfiehlt sich, diese etwa in einer Größe abzuliefern, die dem späteren Satzspiegel entspricht. Die Druckereien sind in der Lage, durch entsprechendes Kopieren stufenlose Anpassungen vorzunehmen; Sie selbst gewinnen jedoch auf diese Weise ein besseres Gefühl für die richtigen Proportionen. Beachten Sie, dass kleine Balken und Flächen oder Fonts im DIN A 4-Format bei der Verkleinerung auf Satzspiegelgröße oft winzig und nicht mehr lesbar werden. Bitte vermeiden Sie nach Möglichkeit Gitterlinien, die den Diagrammen unterlegt sind. Gitterlinien schließen in der Regel jede nachträgliche Korrektur innerhalb des Schaubildes aus, wie etwa die Anpassung des Fonts an den übrigen Text.
Vermeiden Sie weiterhin nach Möglichkeit schraffierte Linien innerhalb der Säulen und Balken. Schraffierte bzw. ausgefüllte Flächen verursachen oft Probleme, weil sie beim Druck leicht ineinanderfließen oder umgekehrt zu »Löchern« in der Schwärzung führen. Zur Differenzierung von unterschiedlichen Säulen und Balken verwenden Sie bitte, wenn möglich, nur »Weiß«, Schwarz und Punkte. Punkte fließen nicht so leicht ineinander wie feine Striche. Achten Sie auf Kontraste! Neben einem schwarzen Balken sollte ein weißer stehen, neben dem weißen ein gepunkteter. Beim Druck ergibt sich sonst leicht ein konturloser »anthrazitfarbener« Übergang. Ist die Reihenfolge eindeutig, können Sie sich durchaus auf diese drei Differenzierungsmerkmale beschränken und bei der vierten Säule eines der Merkmale wiederholen!
Farbige Graphiken/Karten lassen sich nicht ohne weiteres in reproduzierbare Schwarz-Weiß-Vorlagen umsetzen. Daher sind die entsprechenden Illustrationen in jedem Fall im Schwarz-Weiß-Format zu liefern (siehe oben).
Graphiken, die mit einem PC-Programm erstellt wurden, sollten sowohl als Ausdruck als auch im Datei-Format vorgelegt werden.
Tabellen werden fast immer neu gesetzt und gestalterisch überarbeitet. Bei der Erarbeitung der Tabellenvorlagen sollte daher mit einem Minimum an Tabulatoren, Linien, Hervorhebungen etc. gearbeitet werden.
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