Gebietsreform und Bürgerwille
Gebietsreform und Bürgerwille. Demokratieentwicklung und Reform von Staat und Gesellschaft am Beispiel der kommunalen Neugliederung in Nordrhein-Westfalen
(Bearbeiterin: Sabine Mecking)
In den Jahren von 1965 bis 1978 wurden in der Bundesrepublik Deutschland in allen Flächenländern räumliche Neuordnungsmaßnahmen ergriffen. In diesem Projekt werden am Beispiel Nordrhein-Westfalens, wo jeder Kreis und mit wenigen Ausnahmen alle Gemeinden von der Reform unmittelbar betroffen waren, Wandlungsprozesse im Bereich der Bürgerbeteiligung, der politischen Kultur und Planung analysiert. Ebenso sollen die Auswirkungen der Neugliederung auf kommunale Identitäten untersucht werden. Konkret werden dabei Ausgangslagen, Ziele bei Beginn der Reform, ihre Umsetzung sowie Folgen von Eingemeindungen und Zusammenschlüssen unter besonderer Berücksichtigung von städtischen Ballungsräumen betrachtet. Die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte Studie entsteht im Kooperationszusammenhang des Projekts der Freiherr-vom-Stein-Gesellschaft zur kommunalen Gebiets- und Funktionalreform.
|
| |
|