20. November 2008, Historisches Rathaus der Stadt Soest
Zurückgehende Bevölkerungszahlen, Überalterung, Leerstände und ungenutzte Infrastruktur – die Auswirkungen des gesellschaftlichen Wandels sind längst auch in den ländlich geprägten Regionen Westfalens spürbar. Hier stehen die Entwicklungen zwar häufig noch am Anfang, sie werden sich aber zukünftig intensivieren und beschleunigen. Nicht nur die veränderten demographischen Gegebenheiten stellen die Städte, Dörfer und Quartiere vor Herausforderungen. Auch durch die fortschreitende Pluralisierung der Lebensstile und Haushaltsformen entstehen immer wieder neue – auch bauliche – Anforderungen.
Vor diesem Hintergrund spürt die Tagung von LWL-Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur in Westfalen der Frage nach, inwieweit eine Neubesinnung auf die Gemeinschaft Ansätze zur Bewältigung der vielfältigen Herausforderungen bieten kann.
Welche konkreten Veränderungen kommen auf die Städte und Gemeinden zu und welche Chancen bieten sich hierbei?
Mit welchen Strategien können Städte und Regionen dem gesellschaftlichen Wandel angemessen begegnen?
Wie kann privates und bürgerschaftliches Engagement mit einem Mehr an Gemeinschaft die Kommunalentwicklung positiv beeinflussen?
Wie lassen sich gemeinschaftliches Bauen und Bauen für die Gemeinschaft heute realisieren?
Diese und weiteren Leitfragen werden Experten aus verschiedenen Disziplinen im Rahmen der Tagung erörtern und mit den Teilnehmern diskutieren. Die Veranstaltung richtet sich an Vertreter der kommunalen Politik und Verwaltung, Architekten und Planer sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger.
Den Einladungsflyer mit den Angaben zum Programm und zur Anmeldung können Sie hier herunterladen.