19. September 2007, Schloss Ahaus
Im ländlichen Raum zieht fehlendes Wissen über die Bedeutung regionaltypischen Bauens heute vielfach uniforme Wohn- und Gewerbegebiete nach sich, die gestalterisch keinerlei regionale Verankerung aufweisen. Zudem führen die - natürlich begründeten - wirtschaftlichen Belange der landwirtschaftlichen Betriebe immer häufiger zu gravierenden Störungen von gewachsenen Orts- und Landschaftsbildern.
Im Rahmen der diesjährigen Fachtagung zur Baupflege wurden verschiedene Fragen rund um das Thema "Bauen im ländlichen Raum" erörtert und mit den Teilnehmern diskutiert.
Etwa 100 Teilnehmer folgten den Fachvorträgen von Experten aus verschiedenen Regionen Deutschlands und Österreichs.
Im Folgenden haben Sie die Möglichkeit, einige Beiträge der Veranstaltung als PDF herunterzuladen.
Der demografische Wandel im ländlichen Raum
Dr. Rudolf Grothues, Geographische Kommission für Westfalen, LWL, Münster
Bericht über die demografische Entwicklung in Deutschland, in NRW und im Kreis Borken.
... und seine Folgen für die Steuerung der räumlichen Entwicklung
Johann Dieckmann, Architekt und Stadtplaner, Hagen; Interessengemeinschaft Planen und Bauen in Westfalen
Bericht über die Folgen des demografischen Wandels für die räumliche Entwicklung.
Der Vierseithof im Siedlungsgefüge - Wandel einer regionalen Hofform
Dr. Vinzenz Dufter, Architekt, München
Bericht über den Wandel einer regionalen Hofform und die Übertragung in die Architektursprache der heutigen Zeit.
M-Preis: Wir können auch anders
Wolfgang Pöschl, Architekt, Mils (Österreich)
Bericht über das ungewöhnliche Architektur-Konzept einer österreichischen Supermarktkette.
Wohnen und Arbeiten auf dem Hof (1)
Eckhard Scholz, Architekt, Senden
Werkbericht über den Umbau eines münsterländer Hofes zu einem Wohnhaus und einem Architekturbüro.
Wohnen und Arbeiten auf dem Hof (2)
Pdf zum Vortrag von Helmut Mohr, Architekt, Münster
Werkbericht über den Umbau einer Hofstelle zum Rathaus in Saerbeck.