Sommer 2007, u.a. Klosteranlage Clarholz
Auch im Sommer 2007 hat das Amt wieder Gartenspaziergänge veranstaltet. Der letzte Gartenspaziergang fand am 9. September, dem Tag des offenen Denkmals, in der ehemaligen Klosteranlage Schloss Clarholz in Herzebrock–Clarholz statt. Bei diesem Rundgang gab Dipl.-Ing. Horst Gerbaulet Erläuterungen zur Geschichte der Klosteranlage und den einzelnen Gärten. Unterstützt wurde er dabei von der Kunsthistorikerin Dr. Claudia Turtenwald, die den Besuchern den „Labyrinth- und Lustgarten Nr. 10“ erläuterte. Diese Rauminszenierung des belgischen Künstlers Jan Vercruysse wurde 2005 im Rahmen der „Garten_Landschaft OstWestfalenLippe“ in der Klosteranlage Clarholz installiert. Beide Ortsteile der Gemeinde Herzebrock-Clarholz gehen auf Klostergründungen zurück. Im Bewusstsein dieser kulturhistorisch bedeutsamen Wurzeln hat die Gemeinde mit Fördermitteln des Landes Nordrhein-Westfalen in den Jahren 2001 bis 2004 die Gärten der ehemaligen Klosteranlagen nach gartendenkmalpflegerischen Gesichtspunkten umgestaltet und im Sinne ihrer geschichtlichen Bedeutung wieder erlebbar gemacht. Dabei verzichtete die von der Gemeinde Herzebrock-Clarholz beauftragte Landschaftsarchitektin Ina Bimberg aus Iserlohn bewusst auf eine historisierende Rekonstruktion der Anlage. Die Umgestaltung erfolgte im Rahmen des Projekts „Neue »Alte« Gärten“ des LWL-Amtes für Landschafts- und Baukultur in Westfalen, das von der Landesregierung NRW gefördert wird.