Gestaltwerte und Gestaltungspotentiale
einer Wohn- und Geschäftsstraße im Ruhrgebiet
Die Ewaldstraße bildet das Rückgrat des Stadtteils Herten-Süd. Das Erscheinungsbild macht deutlich, dass die Straße in weiten Teilen eine städtebauliche Degression erlebt. Da die Wirtschaftskraft der Betreiber der Läden augenscheinlich relativ gering ist, wird auch nur wenig in die Gestaltung und Instandsetzung der Bausubstanz investiert. Dies hat erkennbare Auswirkungen auf das Gesamterscheinungsbild der Straße.
Im Rahmen des "Integrierten Entwicklungskonzeptes Herten-Süd" beabsichtigt die Stadt Herten, den Standort Ewaldstraße zu revitalisieren und wirtschaftlich zu stärken. Dies soll u.a. durch eine Beratung der Eigentümer zu wirtschaftlichen und architektonischen Fragen erfolgen.
Aufgabe unseres Amtes im Rahmen des Gesamtprojektes ist die Beratung der Stadtverwaltung Herten bei allen gestalterischen Fragen in der Ewaldstraße, insbesondere bei der gestalterischen Aufwertung der heutigen Fassaden, bzw. auch bei der Einfügung neuer Gebäude in den vorhandenen Bestand. Die Beratung erfolgt auf Anfrage der Stadtverwaltung und in enger Zusammenarbeit mit dem Büro Planpool, das für das Nutzungsmanagement zuständig ist.
Das Untersuchungsgebiet liegt im Süden des Stadtgebietes und südlich des historischen Stadtkerns. Die Untersuchung selbst umfasst den Gebäudebestand beidseitig entlang der Ewaldstraße von der Nimrodstraße im Norden bis zur Autobahnbrücke südlich der Gelsenkirchener Straße sowie die Herner Straße Richtung Süd-Ost bis zur Gelsenkirchener Straße, die zugehörigen Straßeneinmündungsbereiche der Seitenstraßen und die vereinzelten Freiflächen als auch die Baulücken. Insgesamt umfasst das Untersuchungsgebiet ungefähr 280 Gebäude auf einer Straßenlänge von ca. 2800 m.
Die Bearbeitung erfolgte in folgenden Arbeitsschritten:
Je nach Bedarf kann die Bauberatung dabei folgende Schritte umfassen:
Das Arbeitsergebnis steht für Sie an dieser Stelle zum Download bereit.