Ein großer Arbeitsbereich unseres Amtes beschäftigt sich mit dem Thema Baukultur. Das Spektrum reicht hier von Einzelbauberatungen, über städtebauliche Beratungen und Baufibeln bis zu Veranstaltungen, die das Bewusstsein für das Thema Baukultur schärfen sollen. Nach verschiedenen Themen sortiert, stellen wir Ihnen im Folgenden Projekte aus der Arbeit unseres Amtes vor. Von den Kurzbeschreibungen haben Sie die Möglichkeit, jeweils auf die Projektseite zu wechseln und dort weitergehende Informationen zu erhalten.
Unser Amt wurde von der Stadt Horstmar beauftragt, ein Planungskonzept für die Ortsdurchfahrt in Horstmar-Leer zu erarbeiten. Das Konzept greift die Potentiale des Ortes auf und leitet hieraus Gestaltungsvorschläge ab.
Ehemals von der Textilindustrie genutzte Flächen auf der Emsinsel in Warendorf sollen einer neuen Nutzung zugeführt werden. Unser Amt wurde von der Stadt Warendorf beauftragt, hierfür im Oktober 2008 eine erste Planerwerkstatt zu koordinieren.
Der Fachbeitrag Stadtgestalt soll dazu beitragen, überkommene (Gestalt-)Werte zu erkennen sowie künftige (Gestaltungs-)Regeln zu bestimmen, um die Merkmale der Altstadt auch für die Zukunft überliefern zu können.
Im Rahmen des "Integrierten Entwicklungskonzeptes Herten-Süd" berät unser Amt die Stadtverwaltung Herten bei allen gestalterischen Fragen in der Ewaldstraße, insbesondere der Aufwertung von Fassaden.
Zur Vervollständigung der Handlungsinstrumente und nachhaltigen Sicherung der Stadtbildqualität beauftragte die Stadt Lügde im April 1993 unser Amt mit der Erstellung eines Stadtbildentwicklungsplanes.
Die siedlungs- und baukulturellen Vorgaben und Bindungen des historischen Stadtkerns der Stadt Bad Laasphe sind Thema dieser umfangreichen Baufibel, die unser Amt im Auftrag der Stadt erarbeitet hat.
Ziel des Projektes ist die Bewusstmachung der baulichen Qualitäten des ländlichen Raumes im Kreis Minden-Lübbecke und das Aufzeigen von Leitlinien für eine regional und nachhaltig orientierte Siedlungsentwicklung.
Im Auftrag der Stadt Bottrop wurde für die Zechensiedlung Bottrop/Rheinbaben ein Erhaltungs- und Entwicklungskonzapt erarbeitet, desses Ergebnisse auf andere Zechensiedlungen mit ähnlicher Problematik übertragbar sind.
Seit 2005 vernetzt das Bündnis für regionale Baukultur Institutionen, die sich für den Erhalt und die Weiterentwicklung des baukulturellen Profils Westfalen-Lippes einsetzen. Unser Amt betreut die Geschäftsstelle dieses Bündnisses.
In die Arbeitshilfe § 35 (4) 4 ist die jahrelange Erfahrung unseres Amtes eingeflossen. Sie soll Planern und Behörden für alle Fragen rund um das Bauen im Außenbereich eine Hilfe zur Planung und zur Beurteilung von Entwürfen sein.
Im Rahmen dieser Veranstaltungsreihe stellen Architekten der interessierten (Fach-)Öffentlichkeit in Form von Werkvorträgen ihre Projekte vor, die ihren entwurflichen Ansatz aus dem örtlichen Kontext beziehen.
In jedem Jahr bietet unser Amt eine Busexkursion unter fachkundiger Führung an. Zu wechselnden Oberthemen werden interessante städtebauliche und hochbauliche Projekte einer Region in Westfalen-Lippe besucht.
In jedem Jahr veranstaltet unser Amt die "Baukultur-Tagung". Die Fachtagung findet an wechselnden Orten in Westfalen-Lippe statt. Gemeinsam mit den Referenten werden aktuelle Fragen der Baukultur erörtert.
Seit 2008 veranstaltet unser Amt einmal im Jahr den "Baukultur-Stadtspaziergang". Die Teilnehmer erkunden unter sachkundiger Führung baukulturell interessante Objekte und städtebauliche Situationen eines Ortes zu Fuß.
Mit der Kampagne "Sehen lernen" soll die breite Öffentlichkeit für die gebaute Umwelt sensibilisiert werden. Es handelt sich um ein Kooperationsprojekt unseres Amtes mit der Landesinitiative StadtBauKultur NRW.