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Vortrag: Sozialpolitik in Westfalen: Fürsorge – Wohlfahrt – Ausgleich

Dr. Thomas Küster

Dienstag, 12. Mai 2015, 20.00 Uhr
Auditorium des LWL-Museums für Kunst und Kultur

Sozialpolitik ist heute ein selbstverständlicher Teil unseres Lebens. Sie hat sich im Verlauf der vergangenen 200 Jahren ständig ausgeweitet und ist inzwischen zu einem, wenn nicht zu dem zentralen Politikbereich geworden. Unter dem Titel „Sozialpolitik in Westfalen: Fürsorge – Wohlfahrt – Ausgleich“ thematisiert Dr. Thomas Küster, Historiker beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL), im Rahmen der Reihe „200 Jahre Westfalen. Die Region in der Moderne seit 1815“ die Entstehung der Sozialpolitik in Westfalen. Veranstaltet wird der Vortrag am Dienstag (12. Mai) um 20 Uhr im Auditorium des neuen LWL-Museums für Kunst und Kultur.
Wie haben sich die politischen Entwicklungen und Zäsuren auf die sozialen Verhältnisse in Westfalen ausgewirkt? Wer war von Notlagen besonders betroffen und von Hilfen begünstigt? Welche sozialen Leistungen kamen der Bevölkerung in Westfalen in besonderem Maße zugute? Der Vortrag geht auf diese Fragen ein und zeigt, wie eine zentrale Modernisierungsleistung des 19. und 20. Jahrhunderts die gesellschaftliche Wirklichkeit in der Region verändert hat und warum der Bereich der sozialen Sicherung dabei kontinuierlich erweitert wurde. „Es wird außerdem verdeutlicht, dass sozialpolitische Maßnahmen nicht nur auf gesamtstaatlicher Ebene neue Probleme hervorrufen können, sondern dass auch auf der Grundlage der sozialen Angebote und der praktischen Arbeit vor Ort über die Zukunft des Sozialstaats entschieden wird“, ergänzt Küster.
Dr. Thomas Küster ist Wissenschaftlicher Referent am LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Geschichte der Fürsorge- und Sozialpolitik in Westfalen sowie das Thema der regionalen Identität.
Die Vortragsreihe „200 Jahre Westfalen. Die Region in der Moderne seit 1815“ ist eine Kooperationsveranstaltung des LWL-Institutes für westfälische Regionalgeschichte zusammen mit der Historischen Kommission für Westfalen und dem Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abteilung Münster.

Der Eintritt ist frei.


Vortragsreihe 2014/2015

Der nächste Vortrag findet am 18. Mai statt:

Vortrag mit Musik

Christoph Bernhard Verspoell. Einblicke in Leben und Lieder des bedeutenden Münsteraner Kirchenlieddichters

Vortrag und Orgelspiel: Gabriel Isenberg, Damme
Gesang: Steffi Isenberg, Damme
 

Der Vikar an Lamberti und Ludgeri zu Münster, Christoph Bernhard Verspoell, veröffentlichte 1810 sein Gesang- und Gebetbuch, das im 19. Jahrhundert zu einem vielfach neu aufgelegten Standardwerk im Bistum Münster wurde. Verspoells Liedschaffen wirkt auch in anderen Bistümern bis heute nach. So gehört beispielsweise das Lied „Menschen, die ihr wart verloren“ bis heute zu den „Schlagern“ unter den Weihnachtslieder im katholischen Gottesdienst. Die Lieder Verspoells basieren auf den vom süddeutsch-österreichischen Raum ausgehenden Strömungen der Aufklärung, die die sog. Deutsche Singmesse hervorbrachten. Als Vorbild nahm er sich das Landshuter Gesangbuch von 1777, dessen von Franz Seraph von Kohlbrenner verfassten Texte auch in viele Lieder Verspoells Einzug fanden. Neben Melodien und Texten veröffentlichte Verspoell auch ein Orgelbegleitbuch, an dem der Münsteraner Domorganist Joseph Antony mitwirkte. Es zeigt eine vom Geiste der galanten Musik geprägte Ausdrucksweise, die nur wenig später durch den Cäcilianismus zu verdrängen versucht wurde. So lebendig und ansprechend die Melodien Verspoells bis heute sein mögen, so schwierig ist doch die Rezeption seiner stark belehrenden, die Sündhaftigkeit des Menschen betonenden Texte in heutiger Zeit. Das führte auch zu Neufassungen seiner Texte, von denen das prominenteste Beispiel das Lied „Fest soll mein Taufbund immer stehn“ ist. Ungewohnt für heutige Ohren ist auch das gegenüber aktueller Praxis deutlich langsamere Singetempo der Lieder im 19. Jahrhundert.

Der Vortrag wird ergänzt durch musikalische Darbietungen der Lieder Verspoells und vergleichbarer Werke, wodurch das musikalische Erbe des frühen 19. Jahrhunderts ins 21. Jahrhundert hinein transportiert wird.

Der Vortrag beginnt um 19.00 Uhr und findet statt im:

Marienfelder Saal
Bistumsarchiv Münster
Georgskommende 19
48143 Münster


Westfalen. Hefte für Geschichte, Kunst und Volkskunde

Band 91 (2013) der Zeitschrift "Westfalen. Hefte für Geschichte, Kunst und Volkskunde" ist erschienen. Der Band beinhaltet einige Vorträge die im Begleitprogramm zur Ausstellung "Goldene Pracht. Mittelalterliche Schatzkunst in Westfalen", die vom 26.2. bis 28.5.2012 im LWL-Museum für Kunst und Kultur (Westfälisches Landesmuseum) gezeigt wurde, sowie ergänzende Beiträge zur mittellalterlichen Goldschmiedekunst. Das Inhaltsverzeichnis können Sie hier ansehen.


Westfälisches Zeitschrift

Band 163 (2013) der Westfälischen Zeitschrift ist erschienen.


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  • Die Familienmitgliedschaft erlischt bei satzungsgemäßer Kündigung, bei Tod oder durch Ausschluss. Stirbt einer der Ehepartner/Lebensgefährten, wird die Mitgliedschaft für den Überlebenden in eine Einzelmitgliedschaft umgewandelt, wenn sie nicht gekündigt wird. Überlebende Ehepartner/Lebensgefährten, deren Kinder in die Familienmitgliedschaft eingeschlossen sind, führen die Familienmitgliedschaft fort, wenn sie nicht gekündigt wird.
     
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  • Ein bestehender Mitgliedervertrag (Persönliches Mitglied) kann in eine Familienmitgliedschaft umgewandelt werden. Ein entsprechendes Antragsformular finden Sie hier.

Schülerinnen schalten die Seite "Schüler schreiben Geschichte" frei (Foto: Peter Fröhlich)

Schüler schreiben Geschichte

Ab sofort  publiziert der Verein Arbeiten von Schülerinnen und Schülern zur westfälischen Geschichte. Am 30. Juni schalteten vier der jungen Autorinnen, mit deren Arbeiten das neue Onlineangebot startet, die Seite frei.

(Näheres finden Sie hier)


Edition der Vincke-Tagebücher

Der dritte Band der Edition der Tagebücher des Ludwig Freiherrn Vincke ist erschienen.

(Näheres finden Sie hier)


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Der Verein ist jetzt auch auf Facebook zu finden, u. a. mit Fotos der Lambertikirchturmbesteigung vom 13. Juni.