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Lesung mit Musik

In ausgewählten Passagen wird Markus von Hagen, der bekannte münsterische Kabarettist und Rezitator, am Montag, dem 22. Juni aus den Tagebüchern lesen und Ludwig Vincke als Ehemann, Vater und preußischen Beamten vorstellen. Für die musikalische Umrahmung sorgen Christiane Frickenstein (Flöte) und Gisela Uhlen-Tuyala (Gambe).

Freiherr Ludwig Vincke (1774–1844) war ein Familienmensch. Die wenige Zeit, die seine Arbeit ihm ließ, verbrachte er am liebsten mit seiner Frau und seinen Kindern. Die Familie, die im münsterischen Schloss wohnte, nutzte an schönen Tagen den Schlossgarten oder ging auf dem Wall, der späteren Promenade spazieren. Vincke, der erste Oberpräsident der 1815 neu geschaffenen preußischen Provinz Westfalen, war aber auch ein überzeugter Preuße und nahm seine Dienstpflichten sehr ernst.

All das ist bekannt, weil Vincke bereits als Schüler begann, regelmäßig Tagebuch zu schreiben. Die Tagebücher werden in einem Gemeinschaftsprojekt des Vereins für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abt. Münster, des Landesarchivs NRW und der Historischen Kommission für Westfalen ediert und erscheinen im Aschendorff Verlag. Bereits ediert sind die Jahre 1789–1792 (Bd. 1), 1792–1793 (Bd. 2) und 1804–1810 (Bd. 5). Gerade sind zwei neue Bände der Edition erschienen, die das Jahrzehnt zwischen 1819 und 1829 abdecken (Bd. 8: 1819–1824, Bd. 9: 1825–1829). Diese Zeit war für Vincke durch vielfältige Vorhaben, etwa im Ausbau von Verkehrswegen oder in der Einrichtung eines westfälischen Katasters geprägt. Die Tagebucheinträge erzählen außerdem von seinen vielen Dienstreisen durch Westfalen und langen Aufenthalten in Berlin.

Gleichzeitig erlebte er privat herbe Schicksalsschläge, als seine erste Frau Eleonore nach einer schwierigen Geburt 1819 schwer erkrankte. 1827 starb sie an Tuberkulose. Die Tagebucheinträge Vinckes zeigen, dass er in den Monaten ihrer Krankheit hin- und hergerissen zwischen Hoff en und Bangen um Eleonore war. Sie erzählen aber auch von seiner erneuten Hoffnung auf ein glückliches Familienleben mit seiner zweiten Frau Louise.

Die Veranstaltung beginnt um 19.00 Uhr im Veranstaltungssaal im LWL-Museum für Kunst und Kultur, Domplatz 10. Der Eintritt ist frei.

Vortragsreihe "200 Jahre Westfalen. Die Region in der Moderne seit 1815"

Die Votragsreihe macht Sommerpause. Weiter geht es am 8. September mit dem Vortrag von Markus Küpker "Von der 'Übervölkerung' zur 'Überalterung': Bevölkerung und Migration in Westfalen.



Westfalen. Hefte für Geschichte, Kunst und Volkskunde

Band 91 (2013) der Zeitschrift "Westfalen. Hefte für Geschichte, Kunst und Volkskunde" ist erschienen. Der Band beinhaltet einige Vorträge die im Begleitprogramm zur Ausstellung "Goldene Pracht. Mittelalterliche Schatzkunst in Westfalen", die vom 26.2. bis 28.5.2012 im LWL-Museum für Kunst und Kultur (Westfälisches Landesmuseum) gezeigt wurde, sowie ergänzende Beiträge zur mittellalterlichen Goldschmiedekunst. Das Inhaltsverzeichnis können Sie hier ansehen.


Westfälisches Zeitschrift

Band 163 (2013) der Westfälischen Zeitschrift ist erschienen.


Fördermitgliedschaft

Was bedeutet eine Fördermitgliedschaft?
Als Fördermitglied leisten Sie freiwillig einen höheren jährlichen Vereinsbeitrag, als den satzungsgemäßen Mindestbeitrag. Sie können selbst bestimmen, wie viel mehr sie zahlen möchten und können die Mehrzahlung durch eine formlose Mitteilung immer zum Jahresende wieder aufheben. Selbstverständlich ist auch der höhere Beitrag von der Steuer abzusetzen. Eine Spendenquittung stellen wir gerne aus. Ein Formular, mit dem Sie Fördermitglied werden können, finden Sie hier.
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Übrigens: wenn Sie den Verein nur sporadisch unterstützen möchten, können Sie auch eine Spende leisten (Sparkasse Münsterland Ost, BLZ 400 501 50, Kontonr.: 95 054 334).


Familienmitgliedschaft

  • Die Familienmitgliedschaft kann von Ehepartnern/Lebensgefährten mit gleicher Wohnanschrift und deren minderjährigen Kindern oder minderjährigen Enkeln erworben werden.
     
  • Nach Vollendung des 18. Lebensjahres erlischt die Familienmitgliedschaft für das Kind. Es kann die Mitgliedschaft als vollzahlendes Mitglied fortführen.
     
  • Jedes Familienmitglied erhält einen Mitgliedsausweis.
     
  • Pro Familie besteht nur Anspruch auf je ein Exemplar der Vereinspublikationen „Westfälische Zeitschrift“ und „Westfalen. Hefte für Geschichte, Kunst und Volkskunde“.
     
  • Pro Familie ist nur eine Person in der Mitgliederversammlung stimmberechtigt.
     
  • Die Familienmitgliedschaft erlischt bei satzungsgemäßer Kündigung, bei Tod oder durch Ausschluss. Stirbt einer der Ehepartner/Lebensgefährten, wird die Mitgliedschaft für den Überlebenden in eine Einzelmitgliedschaft umgewandelt, wenn sie nicht gekündigt wird. Überlebende Ehepartner/Lebensgefährten, deren Kinder in die Familienmitgliedschaft eingeschlossen sind, führen die Familienmitgliedschaft fort, wenn sie nicht gekündigt wird.
     
  • Der Jahresbeitrag für eine Familienmitgliedschaft beträgt 50,00 €.
     
  • Ein bestehender Mitgliedervertrag (Persönliches Mitglied) kann in eine Familienmitgliedschaft umgewandelt werden. Ein entsprechendes Antragsformular finden Sie hier.

Schülerinnen schalten die Seite "Schüler schreiben Geschichte" frei (Foto: Peter Fröhlich)

Schüler schreiben Geschichte

Ab sofort  publiziert der Verein Arbeiten von Schülerinnen und Schülern zur westfälischen Geschichte. Am 30. Juni schalteten vier der jungen Autorinnen, mit deren Arbeiten das neue Onlineangebot startet, die Seite frei.

(Näheres finden Sie hier)


Edition der Vincke-Tagebücher

Der dritte Band der Edition der Tagebücher des Ludwig Freiherrn Vincke ist erschienen.

(Näheres finden Sie hier)


Jetzt auch auf Facebook!

Der Verein ist jetzt auch auf Facebook zu finden, u. a. mit Fotos der Lambertikirchturmbesteigung vom 13. Juni.