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Vortragsreihe 2016/2017

Der nächste Vortrag findet am 12. Dezember 2016 statt:

Die Bezirksregierung Arnsberg 1933-1945. Behördenhandeln als Partizipation am NS-Unrechtsstaat
Arne Hennemann

Bis heute ist das Wissen darüber, wie die Bezirksregierungen in Nordrhein-Westfalen unter den Bedingungen des NS-Staates verwaltet und gehandelt haben, sehr uneinheitlich. So existiert für eine der ehemals größten preußischen Regierungen – die Bezirksregierung Arnsberg – keine detaillierte Fallstudie. Bis in die jüngste Vergangenheit vermitteln Darstellungen zur Rolle der südwestfälischen Mittelbehörde das Bild einer Bezirksregierung, die ausschließlich der Weisungsgebung des Westfälischen Oberpräsidiums sowie der südwestfälischen Gauleitung unterstanden habe. Nach dieser Lesart hätte die Bezirksregierung alle Anweisungen ohne weitere Nuancierungen umsetzen müssen und ausschließlich auf Weisung „von oben“ gehandelt.

In einem 3 ½-jährigen Forschungsprojekt in Kooperation mit der Westfälischen-Wilhelms-Universität und der Arnsberger Bezirksregierung wurde ab 2013 der im Landesarchiv NRW, Abteilung Westfalen, erhaltene Aktenkorpus der Arnsberger Behörde untersucht. Dabei standen drei Kernfragen im Mittelpunkt des Interesses:

1. Welche Verwaltungsgebiete würden sich inhaltlich und an Behördenbefugnissen orientiert aufgrund des Aktenmaterials rekonstruieren lassen?

2. Verbanden sich mit diesen Behördenvorgängen tatsächlich eigenständig-gestalterische Geschäftsabläufe der Arnsberger Beamten?

3. Inwiefern lassen sich für die handelnden Beamten konkretere Handlungsmotive – etwa aufgrund der Behördensoziologie oder der Einbettung der Bezirksregierung in die Innere Verwaltung des NS-Staates – verifizieren?

Ausgehend von dieser Leitperspektive stellt der angekündigte Vortrag die wesentlichen Erkenntnisse des Forschungsvorhabens vor und versucht zu erklären, wie das System „Mittelinstanz“ unter den Bedingungen der Diktatur funktionierte.

Der Vortrag beginnt um 19.00 Uhr im Plenarsaal des Landeshauses, Freiherr-vom-Stein-Platz 1, 48147 Münster

Der Eintritt ist frei.

Die weiteren Termine finden Sie hier oder hier:

Vortragsprogramm 2016/2017


Fahrten und Veranstaltungen 2016

Hier finden sie unser aktuelles Fahrten- und Veranstaltungsangebot.


Vorträge im Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen

In Kooperation mit unserem Verein veranstaltet das Landesarchiv NRW Abt. Westfalen am Dienstag, dem 4. Oktober, und am Dienstag, dem 25. Oktober, zwei Vorträge zum Thema „Täter – Mitläufer – Opfer. Einblicke in personenbezogene Verwaltungsakten zum Nationalsozialismus“.

Nähere Informationen dazu finden Sie hier.


Vorträge im LWL-Museum für Kunst und Kultur (Westfälisches Landesmuseum)

Das LWL-Museum für Kunst und Kultur (Westfälisches Landesmuseum) bietet in Vorbereitung auf die Skulptur Projekte 2017 und im Hinblick auf seine eigene Skulpturensammlung mehrere Vorträge an unter dem Thema „Skulptur & Publikum“. Die ersten drei Vorträge finden am 12. Oktober, 2. November und 19. Dezember 2016 statt. Die Reihe soll im nächsten Jahr fortgesetzt werden. Das bislang feststehende Programm gibt es hier:

Programm


„Zeitreise – Das Studium der Geschichte: Wege – Ziele – Perspektiven“

Für Schülerinnen und Schüler, die über ein Geschichtsstudium nachdenken, bieten wir am 21. November ein Informationsgespräch „Zeitreise – Das Studium der Geschichte: Wege – Ziele – Perspektiven“ mit Prof. Dr. Martin Kintzinger an. Herr Kintzinger ist Inhaber des Lehrstuhls für mittelalterliche Geschichte an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster und beantwortet alle Fragen rund um das Geschichtsstudium und erklärt, warum es sich lohnt, Geschichte zu studieren. Zu dieser Veranstaltung verschicken wir eine gesonderte Einladung an alle Gymnasien im Regierungsbezirk Münster.


"Westfälische Zeitschrift" und "Westfalen. Hefte für Geschichte, Kunst und Volkskunde"

Die aktuellen Zeitschriftenbände sind erschienen! Näheres zur "Westfälischen Zeitschrift", Band 165 (2015) finden Sie hier und Näheres zur "Westfalen. Hefte für Geschichte, Kunst und Volkskunde" finden Sie hier.


Westfälische Zeitschrift digital

Die "Westfälische Zeitschrift“, die von den beiden Abteilungen Münster und Paderborn des Vereins für Geschichte und Altertumskunde Westfalens herausgegeben wird, ist jetzt teilweise digital vorhanden. Ihre Erschließung und Digitalisierung wird vom Internet-Portal "Westfälische Geschichte"/LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte in Münster in Kooperation mit dem Altertumsverein durchgeführt. Das Projekt umfasst alle Bände der Zeitschrift (mit Ausschluss der zwei jeweils jüngsten Ausgaben) und wird voraussichtlich 2016 abgeschlossen. Bis dahin sind die Artikel in unterschiedlichen Erschließungszuständen online verfügbar unter http://www.westfaelische-zeitschrift.lwl.org

Ein Kooperationsprojekt des Internet-Portals "Westfälische Geschichte" mit dem Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abt. Münster und dem Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abt. Paderborn


Edition der Vincke-Tagebücher

Band 8 und 9 der Edition der Tagebücher des Ludwig Freiherrn Vincke sind erschienen.

(Näheres finden Sie hier)


Fördermitgliedschaft

Was bedeutet eine Fördermitgliedschaft?
Als Fördermitglied leisten Sie freiwillig einen höheren jährlichen Vereinsbeitrag, als den satzungsgemäßen Mindestbeitrag. Sie können selbst bestimmen, wie viel mehr sie zahlen möchten und können die Mehrzahlung durch eine formlose Mitteilung immer zum Jahresende wieder aufheben. Selbstverständlich ist auch der höhere Beitrag von der Steuer abzusetzen. Eine Spendenquittung stellen wir gerne aus. Ein Formular, mit dem Sie Fördermitglied werden können, finden Sie hier.
Werden Sie also Fördermitglied und unterstützen Sie den Verein noch stärker als bisher!

Übrigens: wenn Sie den Verein nur sporadisch unterstützen möchten, können Sie auch eine Spende leisten (IBAN: DE54 4005 0150 0095 0543 34).


Familienmitgliedschaft

  • Die Familienmitgliedschaft kann von Ehepartnern/Lebensgefährten mit gleicher Wohnanschrift und deren minderjährigen Kindern oder minderjährigen Enkeln erworben werden.
     
  • Nach Vollendung des 18. Lebensjahres erlischt die Familienmitgliedschaft für das Kind. Es kann die Mitgliedschaft als vollzahlendes Mitglied fortführen.
     
  • Jedes Familienmitglied erhält einen Mitgliedsausweis.
     
  • Pro Familie besteht nur Anspruch auf je ein Exemplar der Vereinspublikationen „Westfälische Zeitschrift“ und „Westfalen. Hefte für Geschichte, Kunst und Volkskunde“.
     
  • Pro Familie ist nur eine Person in der Mitgliederversammlung stimmberechtigt.
     
  • Die Familienmitgliedschaft erlischt bei satzungsgemäßer Kündigung, bei Tod oder durch Ausschluss. Stirbt einer der Ehepartner/Lebensgefährten, wird die Mitgliedschaft für den Überlebenden in eine Einzelmitgliedschaft umgewandelt, wenn sie nicht gekündigt wird. Überlebende Ehepartner/Lebensgefährten, deren Kinder in die Familienmitgliedschaft eingeschlossen sind, führen die Familienmitgliedschaft fort, wenn sie nicht gekündigt wird.
     
  • Der Jahresbeitrag für eine Familienmitgliedschaft beträgt 50,00 €.
     
  • Ein bestehender Mitgliedervertrag (Persönliches Mitglied) kann in eine Familienmitgliedschaft umgewandelt werden. Ein entsprechendes Antragsformular können Sie hier herunterladen:

Formular Umwandlung Familienmitgliedschaft


Schülerinnen schalten die Seite "Schüler schreiben Geschichte" frei (Foto: Peter Fröhlich)

Schüler schreiben Geschichte

Ab sofort  publiziert der Verein Arbeiten von Schülerinnen und Schülern zur westfälischen Geschichte. Am 30. Juni schalteten vier der jungen Autorinnen, mit deren Arbeiten das neue Onlineangebot startet, die Seite frei.

(Näheres finden Sie hier)