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Stadtansicht Geseke mit Stift und Rathaus 1909 oder früher (Stadtarchiv Geseke)

69. Tag der Westfälischen Geschichte - Achtung Raumänderung!

Achtung Raumänderung!

Der Vortrag von Dr. D. Berger am 12.5. (18.30 Uhr) und der anschließende Empfang finden im Festsaal in der Alten Ratsschänke (Marktstraße 6, 59590 Geseke) statt und nicht - wie ursprünglich angekündigt  - in der Sparkasse.

Am 12. und 13. Mai findet in Geseke der 69. Tag der Westfälischen Geschichte statt. Geseke feiert in diesem Jahr sein 800-jähriges Stadtjubiläum und richtet im Zuge der Feierlichkeiten den Tag der Westfälischen Geschichte aus. Dieser beginnt am Freitag, dem 12. Mai, um 18.30 Uhr mit Grußworten und einem Vortrag von Dr. Daniel Berger (Akademie der Wissenschaften zu Göttingen) über "Stadt und Stift im Mittelalter. Das Kanonissenstift St. Cyriakus und sein Verhältnis zur Geseker Stat(kirche)". Am Samstag (13. Mai) beginnt die Veranstaltung mit einer Stadtführung, der sich zwei Vorträge anschließen: Roland Linde (Detmold) referiert zum Thema "Erstarrtes Mittelalter oder frühmoderner Wandel? Kleinstädte zwischen Westfälischem Frieden und Säkularisation 1648-1802/03. Das Beispiel Geseke" und Domvikar Hans Jürgen Rade (Paderborn) erläutert "Ausgewählte Aspekte der Geschichte der jüdischen Gemeinde in Geseke".

Auch die Historische Kommission für Westfalen tagt am 12. Mai in Geseke. Sie lädt am Nachmittag alle Interessierten zu einer öffentlichen Veranstaltung ein. Um 14.00 Uhr bericht Dr. Fred Kaspar aus der Forschung "Ein Gebäude macht Geschichte: Das vergessene Bethaus von 1633 in Detmold". Im Anschluss daran ziehen Prof. Dr. Friedrich Battenberg, Prof. Dr. Arno Herzig und Prof. Dr. Susanne Freund  Bilanz zum inzwischen vollständig erschienen Handbuch der jüdischen Gemeinschaften in Westfalen und Lippe. Um 16.00 Uhr thematisiert eine Podiumsdiskussion "Bilanz und Perspektiven der jüdischen Geschichte in Westfalen und Lippe".

Alle Vorträge sind öffentlich und kostenfrei.

Die Vorträge der Historischen Kommission am Freitagnachmittag (12.5., 14.30 bis 17.00 Uhr) finden statt im:
   Veranstaltungsraum der Sparkasse Geseke
   Bachstraße 35, 59590 Geseke

Der Eröffnungsvortrag zum 69. Tag der Westfälischen Geschichte von Dr. Danile Berger (12.5., 18.30 Uhr) und der Empfang finden statt im:
   Festsaal in der Alten Ratsschänke
   Markstraße 6, 59590 Geseke

Die Vorträge von Roland Linde und Hans Jürgen Rade (13.5., 12.00 Uhr und 12.50 Uhr) finden statt im:
   Veranstaltungsraum der Sparkasse Geseke
   Bachstraße 35, 59590 Geseke

Das vollständige Programm zum Tag der Westfälischen mit allen Hinweisen zur Anmeldung können Sie hier als PDF herunterladen:

programflyer.pdf

Hier können Sie das Vortragsprogramm der Historischen Kommission als PDF herunterladen:

hiko-flyer.pdf


Nächster Vortrag

Montag, 15. Mai 2017

Hans-Peter Boer
Junger Held? Doller Bischof? Pfaffen-Feind? Zur Nachgeschichte Christians von Braunschweig (1599–1626) und seinem Bild in Westfalen

In Münster existiert seit dem Jahre 1884 die „Geographische Gesellschaft zur Erforschung des Münsterischen Tieflandbusens“ (Geographia), die wahrscheinlich älteste ununterbrochen bestehende akademische Wandervereinigung Deutschlands. Dieser geschlossene „Männerbund“ pflegt eigene Rituale und einen eigenen Liederbestand, der bei festlichen Gelegenheiten zu hören ist. Dabei wird häufig mit besonderer Inbrunst ein Lied über den „Tollen Christian“ und die „Die Königin von Böhmen“ angestimmt, das mit seinen geradezu „troubadourhaften“ Reimen und schmissiger Melodie dem Freundeskreis eine besondere Aura gibt.

Über den historischen Hintergrund des Liedes und die dort handelnden Personen war auch im Kreis der Geographia nur wenig bekannt. Gelegentlich gab es speziell zur „Winterkönigin“ und ihrer Rolle im Dreißigjährigen Krieg kritische Anmerkungen. Ungeklärt blieb vor allem, warum Josef Wormstall (1829–1907), Professor am katholisch geprägten Paulinum in Münster, Mitglied des Altertumsvereins und seinerzeit angesehener Landesgeschichtler, dem so übel beleumundeten „Administrator des Bistums Halberstadt“ Christian von Braunschweig (1599–1626) und seiner Cousine Elizabeth Stuart (1596–1662), Gattin Friedrich V. von der Pfalz, ein so elegantes Poem gewidmet hatte. Ältere und „abgelegene“ Literatur sowie die Archivalien der Geographia ergaben aufschlussreiche Funde und am Ende eine interessante Lösung.

Die Geschichte des jugendlichen Braunschweiger Fürsten und der Königin von Böhmen, die auch als „Perle Englands“ und „Königin der Herzen“ verehrt wurde, ist äußerst facettenreich. Speziell vor dem Hintergrund der Feldzüge in Westfalen im Böhmisch-Pfälzischen Krieg hat gerade der „kühne Aventurier“ einen weiten Niederschlag im öffentlichen Ansehen wie in der Literatur gefunden. Er wirkt mit seinen so markant-brutalen Charakterzügen als einer der schlimmsten Condottiere des Dreißigjährigen Krieges, der jedoch im Gegensatz zur parteiischen Flugblattpresse auch ganz andere Verhaltensweisen aufwies. Dass der Halberstädter bei Stadtlohn 1623 sein militärisches Scheitern erlebte, zeigt die enge Verbindung der im Lied der Geographia handelnden Personen zum Münsterland.

Der Vortrag versucht, ausgehend von dem Lied Wormstalls und seinen Quellen die in ihm handelnden Personen und Hintergründe, Motivik und Symbolik aufzuschlüsseln und – bezogen auf Christian von Braunschweig – die vor allem literarischen Niederschläge aufzuhellen. Der Vortrag zeigt auch, wie intensiv schon im 17. Jahrhundert PR und Meinungsmache betrieben wurde – und dass die Unterschiede zu heutigen Aktivitäten eigentlich gar nicht so groß erscheinen.

Der Vortrag beginnt um 19.00 Uhr im Plenarsaal des Landeshauses, Freiherr-vom-Stein-Platz 1, 48147 Münster

Der Eintritt ist frei.

Die weiteren Termine finden Sie hier oder hier:


Neu: Westfalen. Hefte für Geschichte, Kunst und Volkskunde 94, 2016

Der Jahresband 2016 der Zeitschrift Westfalen ist erschienen. Er beinhaltet den Denkmalpflegebericht des LWL-Amtes für Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur der Jahre 2010-2014.
Das Inhaltsverzeichnis finden Sie hier


Neu: Westfälische Zeitschrift 166, 2016

Die Westfälische Zeitschrift 166, 2016, ist erschienen.

Das Inhaltsverzeichnis finden Sie hier


Westfälische Zeitschrift digital

Die "Westfälische Zeitschrift“, die von den beiden Abteilungen Münster und Paderborn des Vereins für Geschichte und Altertumskunde Westfalens herausgegeben wird, ist jetzt teilweise digital vorhanden. Ihre Erschließung und Digitalisierung wird vom Internet-Portal "Westfälische Geschichte"/LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte in Münster in Kooperation mit dem Altertumsverein durchgeführt. Das Projekt umfasst alle Bände der Zeitschrift (mit Ausschluss der zwei jeweils jüngsten Ausgaben) und wird voraussichtlich 2016 abgeschlossen. Bis dahin sind die Artikel in unterschiedlichen Erschließungszuständen online verfügbar unter http://www.westfaelische-zeitschrift.lwl.org

Ein Kooperationsprojekt des Internet-Portals "Westfälische Geschichte" mit dem Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abt. Münster und dem Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abt. Paderborn


Edition der Vincke-Tagebücher

Band 8 und 9 der Edition der Tagebücher des Ludwig Freiherrn Vincke sind erschienen.

(Näheres finden Sie hier)


Fördermitgliedschaft

Was bedeutet eine Fördermitgliedschaft?
Als Fördermitglied leisten Sie freiwillig einen höheren jährlichen Vereinsbeitrag, als den satzungsgemäßen Mindestbeitrag. Sie können selbst bestimmen, wie viel mehr sie zahlen möchten und können die Mehrzahlung durch eine formlose Mitteilung immer zum Jahresende wieder aufheben. Selbstverständlich ist auch der höhere Beitrag von der Steuer abzusetzen. Eine Spendenquittung stellen wir gerne aus. Ein Formular, mit dem Sie Fördermitglied werden können, finden Sie hier.
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Übrigens: wenn Sie den Verein nur sporadisch unterstützen möchten, können Sie auch eine Spende leisten (IBAN: DE54 4005 0150 0095 0543 34).

Hier finden Sie ein Formular für eine Fördermitgliedschaft:

frdermitgliedschaft.pdf


Familienmitgliedschaft

  • Die Familienmitgliedschaft kann von Ehepartnern/Lebensgefährten mit gleicher Wohnanschrift und deren minderjährigen Kindern oder minderjährigen Enkeln erworben werden.
     
  • Nach Vollendung des 18. Lebensjahres erlischt die Familienmitgliedschaft für das Kind. Es kann die Mitgliedschaft als vollzahlendes Mitglied fortführen.
     
  • Jedes Familienmitglied erhält einen Mitgliedsausweis.
     
  • Pro Familie besteht nur Anspruch auf je ein Exemplar der Vereinspublikationen „Westfälische Zeitschrift“ und „Westfalen. Hefte für Geschichte, Kunst und Volkskunde“.
     
  • Pro Familie ist nur eine Person in der Mitgliederversammlung stimmberechtigt.
     
  • Die Familienmitgliedschaft erlischt bei satzungsgemäßer Kündigung, bei Tod oder durch Ausschluss. Stirbt einer der Ehepartner/Lebensgefährten, wird die Mitgliedschaft für den Überlebenden in eine Einzelmitgliedschaft umgewandelt, wenn sie nicht gekündigt wird. Überlebende Ehepartner/Lebensgefährten, deren Kinder in die Familienmitgliedschaft eingeschlossen sind, führen die Familienmitgliedschaft fort, wenn sie nicht gekündigt wird.
     
  • Der Jahresbeitrag für eine Familienmitgliedschaft beträgt 50,00 €.
     
  • Ein bestehender Mitgliedervertrag (Persönliches Mitglied) kann in eine Familienmitgliedschaft umgewandelt werden. Ein entsprechendes Antragsformular können Sie hier herunterladen:

Formular Umwandlung Familienmitgliedschaft


Schülerinnen schalten die Seite "Schüler schreiben Geschichte" frei (Foto: Peter Fröhlich)

Schüler schreiben Geschichte

Ab sofort  publiziert der Verein Arbeiten von Schülerinnen und Schülern zur westfälischen Geschichte. Am 30. Juni schalteten vier der jungen Autorinnen, mit deren Arbeiten das neue Onlineangebot startet, die Seite frei.

(Näheres finden Sie hier)