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Hier finden Sie einen Flyer im PDF-Format mit Informationen zu den Angeboten des Vereins zum Download.



"Westfälische Zeitschrift" und "Westfalen. Hefte für Geschichte, Kunst und Volkskunde"

Die aktuellen Zeitschriftenbände sind erschienen! Näheres zur "Westfälischen Zeitschrift", Band 165 (2015) finden Sie hier und Näheres zur "Westfalen. Hefte für Geschichte, Kunst und Volkskunde" finden Sie hier.


Vortragsreihe 2015/2016

Der nächste Vortrag findet am Dienstag, dem 19.01. (19.00 Uhr), statt. Dr. Katrin Minner (Münster), beschäftigt sich seit einiger Zeit mit der wechselvollen Geschichte des Oberberamtes Dortmund und stellt neueste Forschungsergebnisse vor:

Der Schreibtisch zum Ruhrbergbau: Das Oberbergamt Dortmund (1930–1950)

Für den deutschen Bergbau war die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts eine Phase des permanenten Ausnahmezustands: eine Phase von Kriegen und Wirtschaftskrisen, von befeuerter Konjunktur bis zu Rezession und Depression.

Zwar hatten die Zechen seit Mitte des 19. Jahrhunderts ihre unternehmerische Unabhängigkeit von staatlicher Bevormundung durchsetzen können, dennoch unterlagen sie weiterhin rechtlicher und bergpolizeilicher Vorgaben und staatlicher Aufsicht. Für den Ruhrbergbau als größtes Steinkohlenabbaugebiet Deutschlands und Europas oblag diese Funktion dem Oberbergamt Dortmund – einer preußischen Mittelbehörde mit dem Rang vergleichbar eines Regierungspräsidiums. Bis Mitte des 20. Jahrhunderts wechselten innerhalb kürzester Zeit die politischen Systeme mit entsprechenden Auswirkungen auf die personelle Zusammensetzung und die inhaltliche Arbeit der Behörde. Die Oberbergämter fungierten im System des Nationalsozialismus als Scharnier zwischen bisweilen unterschiedlichen Interessen von Unternehmen und staatlicher Führung. Bedürfnisse der Kriegswirtschaft vor dem Hintergrund der militärisch-expansionistischen Ziele mussten mit dem Auftrag, für Grubensicherheit und den (gesundheitlichen) Schutz der Bergleute zu sorgen, vereinbart werden. Auch die zerstörerischen Lebens- und Arbeitsbedingungen der seit 1942 verstärkt eingesetzten sowjetischen Kriegsgefangenen blieben dem Oberbergamt nicht unbekannt. Mit Kriegsende standen die Bergbehörden vor einem weiteren Spagat: Einerseits herrschte in der Nachkriegsphase dringender Bedarf an Brennstoffversorgung und Rohstoffen für den Wiederaufbau, der einen möglichst reibungslosen Ablauf in der noch vorhandenen wirtschaftlichen Infrastruktur nahelegte. Andererseits rückten öffentliche Einrichtungen mit gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Bedeutung in den Blick politischer Säuberungen der Entnazifizierung.

Der Vortrag findet statt im:

Plenarsaal im Landeshaus, Freiherr-vom-Stein-Platz 1, 48147 Münster
Eintritt frei!

Das komplette Vortragsprogramm 2015/2016 finden Sie hier


Westfälische Zeitschrift digital

Die "Westfälische Zeitschrift“, die von den beiden Abteilungen Münster und Paderborn des Vereins für Geschichte und Altertumskunde Westfalens herausgegeben wird, ist jetzt teilweise digital vorhanden. Ihre Erschließung und Digitalisierung wird vom Internet-Portal "Westfälische Geschichte"/LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte in Münster in Kooperation mit dem Altertumsverein durchgeführt. Das Projekt umfasst alle Bände der Zeitschrift (mit Ausschluss der zwei jeweils jüngsten Ausgaben) und wird voraussichtlich 2016 abgeschlossen. Bis dahin sind die Artikel in unterschiedlichen Erschließungszuständen online verfügbar unter http://www.westfaelische-zeitschrift.lwl.org

Ein Kooperationsprojekt des Internet-Portals "Westfälische Geschichte" mit dem Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abt. Münster und dem Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abt. Paderborn


Edition der Vincke-Tagebücher

Band 8 und 9 der Edition der Tagebücher des Ludwig Freiherrn Vincke sind erschienen.

(Näheres finden Sie hier)


Fördermitgliedschaft

Was bedeutet eine Fördermitgliedschaft?
Als Fördermitglied leisten Sie freiwillig einen höheren jährlichen Vereinsbeitrag, als den satzungsgemäßen Mindestbeitrag. Sie können selbst bestimmen, wie viel mehr sie zahlen möchten und können die Mehrzahlung durch eine formlose Mitteilung immer zum Jahresende wieder aufheben. Selbstverständlich ist auch der höhere Beitrag von der Steuer abzusetzen. Eine Spendenquittung stellen wir gerne aus. Ein Formular, mit dem Sie Fördermitglied werden können, finden Sie hier.
Werden Sie also Fördermitglied und unterstützen Sie den Verein noch stärker als bisher!

Übrigens: wenn Sie den Verein nur sporadisch unterstützen möchten, können Sie auch eine Spende leisten (IBAN: DE54 4005 0150 0095 0543 34).


Familienmitgliedschaft

  • Die Familienmitgliedschaft kann von Ehepartnern/Lebensgefährten mit gleicher Wohnanschrift und deren minderjährigen Kindern oder minderjährigen Enkeln erworben werden.
     
  • Nach Vollendung des 18. Lebensjahres erlischt die Familienmitgliedschaft für das Kind. Es kann die Mitgliedschaft als vollzahlendes Mitglied fortführen.
     
  • Jedes Familienmitglied erhält einen Mitgliedsausweis.
     
  • Pro Familie besteht nur Anspruch auf je ein Exemplar der Vereinspublikationen „Westfälische Zeitschrift“ und „Westfalen. Hefte für Geschichte, Kunst und Volkskunde“.
     
  • Pro Familie ist nur eine Person in der Mitgliederversammlung stimmberechtigt.
     
  • Die Familienmitgliedschaft erlischt bei satzungsgemäßer Kündigung, bei Tod oder durch Ausschluss. Stirbt einer der Ehepartner/Lebensgefährten, wird die Mitgliedschaft für den Überlebenden in eine Einzelmitgliedschaft umgewandelt, wenn sie nicht gekündigt wird. Überlebende Ehepartner/Lebensgefährten, deren Kinder in die Familienmitgliedschaft eingeschlossen sind, führen die Familienmitgliedschaft fort, wenn sie nicht gekündigt wird.
     
  • Der Jahresbeitrag für eine Familienmitgliedschaft beträgt 50,00 €.
     
  • Ein bestehender Mitgliedervertrag (Persönliches Mitglied) kann in eine Familienmitgliedschaft umgewandelt werden. Ein entsprechendes Antragsformular können Sie hier herunterladen:

Formular Umwandlung Familienmitgliedschaft


Schülerinnen schalten die Seite "Schüler schreiben Geschichte" frei (Foto: Peter Fröhlich)

Schüler schreiben Geschichte

Ab sofort  publiziert der Verein Arbeiten von Schülerinnen und Schülern zur westfälischen Geschichte. Am 30. Juni schalteten vier der jungen Autorinnen, mit deren Arbeiten das neue Onlineangebot startet, die Seite frei.

(Näheres finden Sie hier)


Jetzt auch auf Facebook!

Der Verein ist jetzt auch auf Facebook zu finden, u. a. mit Fotos der Lambertikirchturmbesteigung vom 13. Juni.