Aufgaben der Volkskundlichen Kommission für Westfalen

Satzungsgemäß hat die im Jahr 1928 gegründete Volkskundliche Kommission für Westfalen die Aufgabe, die volkskundliche Arbeit in Westfalen zu fördern. Dies geschieht vornehmlich dadurch, dass sie Projekte im Bereich der westfälischen Volkskunde koordiniert, fördert und berät sowie eigene Projekte - vor allem Dokumentationen, Grundlagenforschung und Spezialuntersuchungen - durchführt. Zudem organisiert sie Arbeitstagungen, auf denen neue Forschungsfelder thematisiert werden.

Eine weitere Aufgabe der Volkskundlichen Kommission ist die Herausgabe von Publikationen, mit denen sie sich nicht nur an Fachleute, sondern auch an eine breite Öffentlichkeit wendet. Sie publiziert die Reihen "Beiträge zur Volkskultur in Nordwestdeutschland", "Alltagsgeschichte in Bildern" und "Rückblick". Bereits seit dem Jahr 1954 gibt sie zusammen mit der Abteilung für Rheinische Volkskunde des Instituts für geschichtliche Landeskunde der Rheinlande der Universität Bonn die "Rheinisch-westfälische Zeitschrift für Volkskunde" heraus.

Die Volkskundliche Kommission besitzt ein umfangreiches Archiv zur Geschichte des Alltags und der Volkskultur in Westfalen sowie eine landeskundliche Spezialbibliothek. Die Bestände stehen allen Interessierten zur Verfügung.

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