St. Michael, Gelsenkirchen
Gelsenkirchen-Hassel: St. Michael
Die St. Michael-Kirche ist eng mit der Entwicklung des Stadtteils Hassel verbunden. Gelsenkirchen war bis ins 19. Jahrhundert hinein stark agrarisch geprägt. 1903 wurde im Zuge der Industrialisierung die Doppelschachtanlage Bergmannsglück der Zeche Westerholt im Norden Gelsenkirchens abgeteuft.
Zuziehende Bergleute ließen den im Norden Gelsenkirchens gelegenen Stadtteil Hassel stark anwachsen - zwischen 1903 und 1913 wuchs die Bevölkerung von 237 auf knapp 10.000 Einwohner. Mit der Zahl der Bewohner stieg auch die Anzahl der Gemeindemitglieder - viele der Zugezogenen waren, auch bedingt durch ihre polnische Herkunft, katholisch.