Bilder von Taufen, Prozessionen, Geistlichen und Gläubigen.

Gewinner des Fotowettbewerbs „An was glauben Sie denn?“ wurden am 25. September 2011 gekürt

Spielt Glaube in der heutigen Zeit keine Rolle mehr? – Weit gefehlt! „Wer mit offenen Augen durch die Welt geht, dem begegnen zahlreiche Zeugnisse des Glaubens. Das ist jedenfalls eines der Ergebnisse unseres Fotowettbewerbs“, konstatiert Christiane Cantauw, Geschäftsführerin der Volkskundlichen Kommission für Westfalen, die die Westfalen vor etwa vier Monaten gemeinsam mit Anja Schöne von religio, dem Museum für religiöse Kultur in Telgte aufgerufen hatte, Fotografien zum Thema „An was glauben Sie denn?“ einzusenden.

Barbara Niesing aus Münster erhielt für ihr Foto Barbara Niesing aus Münster erhielt für ihr Foto "Nightfever in St. Lamberti" einen ersten Preis (Foto: Niesing)

Insgesamt wurden fast 200 Fotografien eingereicht. Angefangen mit Szenen aus dem alltäglichen Leben, über religiöse Bräuche bis hin zu Bildern vom Glaubensleben außerhalb Deutschlands war die Bandbreite an Themen und Motiven denkbar groß. „Wir haben es uns nicht leicht gemacht bei dem Unterfangen, aus den vielen, qualitativ sehr hochwertigen Fotografien die zehn besten herauszusuchen. Gemeinsam mit Simone Thieringer, Leiterin Tourismus + Kultur der Stadt Telgte, Jürgen Peperhowe, Fotograf der Westfälischen Nachrichten und Stefan Sagurna, Fotograf beim LWL, haben wir einen Nachmittag lang alle Einsendungen gesichtet und uns schließlich nicht nur für zehn Preisträger entschieden, sondern darüber hinaus noch weitere 30 Fotografien ausgesucht, die im Rahmen einer Ausstellung im Rathaus in Telgte gezeigt werden sollen“, erläutert Anja Schöne das Vorgehen der Jury.

Wolfgang Menzel überzeugte die Jury mit dem Foto eines Hindu-Tempelfestes in Hamm (Foto: Menzel) Wolfgang Menzel überzeugte die Jury mit dem Foto eines Hindu-Tempelfestes in Hamm (Foto: Menzel)

Am 25. September 2011 fand die offizielle Preisverleihung und die Eröffnung der Fotoausstellung im Rathaus von Telgte statt.

Johanna Mackowiaks Foto

„ Außerdem wird ein Teil der Fotografien auch in der neu konzeptionierten Ausstellung unseres Museums gezeigt“, freut sich Anja Schöne.
„Im Namen der Volkskundlichen Kommission für Westfalen und des Museums für religiöse Kultur möchten wir allen danken, die sich die Mühe gemacht haben, über das Thema nachzudenken, nach Motiven zu suchen und Fotografien einzureichen. Das Ergebnis kann sich auf jeden Fall sehen lassen“, resümmieren Christiane Cantauw und Anja Schöne.