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Ein Schwarz-Weiß-Foto von jungen Damen mit skurrilen Kopfbedeckungen.
Junge Frauen mit skurrilen Kopfbedeckungen. Foto: LWL



Alles Kopfsache

Hitze, Dampf und Lärm haben diesen Ort geprägt: 150 Jahre lang spuckten die Hochöfen der Henrichshütte flüssiges Eisen aus. Auf dem riesigen Industrieareal arbeiteten 10.000 Menschen. Sie produzierten Koks, Eisen und Stahl, gossen, walzten und schmiedeten das Metall. Gegen ,großen Widerstand wurde 1987 der letzte Hochofen in Hattingen ausgeblasen.

Glücklicherweise konnte der Hochofen 3 erhalten werden und ist heute der älteste Hochofen im Revier und zugleich das größte Ausstellungsstück im LWL-Industriemuseum.
Die Restaurierung der Schaugießerei wird 2011 abgeschlossen – verschaffen Sie sich live einen Eindruck davon, wie heiß die Arbeit rund ums flüssige Metall ist. Auf dem neuen „Hüttenspielplatz“ können kleine Hüttenwerker sich als Nachwuchs-Hochöfner betätigen.
An diesem einzigartigen Ort der Industriekultur wird aber nicht nur die Geschichte von Stahl und Eisen lebendig. Vom 8. Juli bis zum 31. Oktober geht es in der Henrichshütte Hattingen um das Herstellen, Kaufen und Tragen von Kopfbedeckungen. Mitmachen, Mitdenken, Ausprobieren – all das ist möglich und erlaubt in der Ausstellung „Alles Kopfsache. Hut, Helm, Tuch & Co.“ Gesellschaft und Arbeitswelt, Freizeitkultur und Mode erzählen zahllose Hutgeschichten. Wie wird ein Hut gemacht? Wo bekommen die Menschen ihren Hut her? Und warum tragen sie Kopfbedeckungen? Das LWL-Industriemuseum Henrichshütte Hattingen versucht, all diese Geschichten „unter einen Hut“ zu bekommen. Was der Mensch sich auf den Kopf setzt, zeigt häufig, was er denkt, woran er glaubt, was er macht. Schutz oder Zier, Ritual oder Rang – schnell zeigt sich: Hut & Co. sind vor allem eine Sache des Kopfes. Parallel dazu erzählt auch das Stadtmuseum Hattingen „Hutgeschichten“. Unter dem Motto „Hütchenspiele“ laden beide Museen zu einem abwechslungsreichen Begleitprogramm ein.

Anfahrt

Anfahrt

mit Bus und Bahn
Ab Bochum Hauptbahnhof mit den Buslinien SB 37 und CE 31, Haltestellen „Industriemuseum“ bzw. „Henrichshütte“.
Ab Hattingen-Mitte (Busbahnhof) mit den
Buslinien 558 („Industriemuseum“), SB 38 („Werksstraße“) sowie CE 31 und SB 37 („Henrichshütte“). In Hattingen-Mitte (Busbahnhof) S-Bahn-Anschluss Linie 3 Richtung Essen / Oberhausen.

mit dem PKW
A 43: Abfahrt „Witten-Herbede“, über die Blankensteiner Straße Richtung „Hattingen“, bitte den Schildern folgen.

Ausreichend Parkmöglichkeiten sind vorhanden.

mit dem Fahrrad
Das Museum ist im Radverkehrsnetz NRW im Internet eingetragen.

Weitere Infos unter
www.radverkehrsnetz.nrw.de

In direkter Nähe des Museums führen mehrere Radwanderwege vorbei: Strecke R 12, Strecken 2 + 5 des Ennepe-Ruhr-Kreises, „Rundkurs Ruhrgebiet“, „RuhrtalRadweg“, „Kaiserroute“.

Stellplätze und Schließfächer für Fahrradhelme sind vorhanden.
Kartenmaterial und Werkzeuge für kleinere Reparaturen werden im Museumsshop bzw. im Foyer vorgehalten.

Radstation Witten
Bergerstr. 35, im Hauptbahnhof
58452 Witten
Tel. 02302 399000

 

Anschrift

Anschrift

LWL-Industriemuseum
Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Henrichshütte in Hattingen
Werksstraße 31-33
45527 Hattingen
Telefon 02324 9247-140
henrichshuette@lwl.org
www.lwl-industriemuseum.de

Öffnungszeiten

Öffnungszeiten 

di bis so, feiertags .... 10 bis 18 Uhr | Einlass bis 17 Uhr
fr ............................... 10 bis 21.30 Uhr | Einlass bis 20.30 Uhr

geschlossen .............. 24. | 25. | 31.12. und 1.1. | Führung "Neujahrsspaziergang" um 17 Uhr

Eintrittspreise

Eintrittspreise

4,00 € Erwachsene
2,50 € Ermäßigt
1,50 € Kinder, Jugendliche (bis einschl.17 Jahre), Schüler
     frei Kinder unter 6 Jahren
9,00 € Familien-Tageskarte
3,50 € Erwachsene in Gruppen ab 16 Personen (je Person)
1,10 € Schüler (im Rahmen eines museumspädagogischen Programms)

Besondere Angebote

Besondere Angebote

  • Im Museum können Räumlichkeiten für private Feiern und Events gebucht werden. Infos unter Telefon 02324 9247-149.
  • Sonntags ab 11.30 Uhr Sonntagsspaziergang über das Gelände, 12 bis 16 Uhr „Bunker-Tour“.
  • Sonntags außerdem wechselnde Programme und Führungen (Eisenbahnfahrten, Schaugießerei, Natur-Wanderung, Öko-Werkstatt).
  • Freitags ab 19 Uhr „Spätschicht“: Abendführung mit Kulturangebot.
  • Mittwochs 11 bis 15 Uhr Schaugießerei.
  • Standesamtliche Trauungen möglich.
 

Gastronomie

Das Restaurant „Henrichs“ bietet im Außen- und Innenbereich kleine Gerichte, Erfrischungen sowie gehobene Küche an. Im Restaurant sind auch private Feiern und Veranstaltungen möglich. 

Öffnungszeiten: di. bis so. von 12 bis 1 Uhr

Kontakt: Telefon 02324 685963
www.henrichs-restaurant.de

 
Symbole barrierefreies Museum

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