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Das Foto zeigt die Schwarz-Weiß-Aufnahme eines arbeitslosen Bergmannes vor der Zeche Graf Bismarck
Schichtwechsel- arbeitsloser Bergmann vor der Zeche Graf Bismarck in Gelsenkirchen. Foto: K.Rohwedder, Bildarchiv Preußischer Kulturbesitz



Revier im Wandel

Das Ruhrgebiet im Wandel vom Land der tausend Feuer zur Metropolregion präsentiert die Zeche Hannover 2011. Beim Dampf-Festival können Sie das Dampfzeitalter in Aktion erleben. Die Ausstellung „Schichtwechsel. Von der Kohlekrise zum Strukturwandel“ und die Foto-Ausstellung „Zwischen zwei Welten. Zuwanderer zwischen Herkunftsland und neuer Lebenswelt“ geben Einblicke in die jüngste Geschichte der Region.

Die Zeche Hannover in Bochum steht für den steten Wandel im Ruhrgebiet. Vor 134 Jahren entwickelte der Bergwerksdirektor Friedrich Koepe im Malakowturm Europas wichtigstes Fördersystem, heute blickt das Museum auf die Geschichte von Zuwanderung und Migration im Revier. Am letzten Wochenende im Mai (28.–29.5.2011) lockt Deutschlands größtes Dampf-Festival nach Bochum. Hier erleben Sie über hundert Jahre alte Dampftraktoren, mächtige Dampfwalzen und urige Dampfwagen in Betrieb. Faszinierende Modelle von Dampfmaschinen und Dampfschiffen geben Einblicke in die historische Technik. Das spannende Rahmenprogramm mit Workshops, Musik und dem Kinderbergwerk Zeche Knirps macht das Dampf-Festival zu einem einmaligen Ereignis für die ganze Familie.

Den Wandel des Reviers zeigt die Ausstellung „Schichtwechsel. Von der Kohlekrise zum Strukturwandel“ (3.7.– 3.10.2011). Mit Kurzarbeit und Feierschichten begann 1958 die erste große Kohlekrise im Ruhrgebiet. Angesichts der wachsenden Kohlehalden und Zechenschließungen waren neue Ideen für die Zukunft des Reviers gefragt. Bochum setzte mit der Ansiedlung der Opel-Werke und Gründung der Ruhr-Universität wichtige Impulse für den Wandel. Ehemalige Bergleute, angeworbene Gastarbeiter und Studierende der ersten Stunde berichten in der Ausstellung vom Leben in Zeiten des Wandels.

Die Foto-Ausstellung „Zwei Welten. Zuwanderer zwischen Herkunftsland und neuer Lebenswelt“ (1.6.–26.6.2011) zeigt, wie jugendliche Migranten heute das Leben in zwei Kulturen empfinden. Wie freundet man sich mit dem Leben in einem neuen Land an und bleibt trotzdem der Heimat und der Muttersprache verbunden? Die Porträtaufnahmen der niederländischen Fotokünstlerin Annet van der Voort und Interviewpassagen zeigen, wie die jungen Menschen den Spagat zwischen eigener Herkunft und neuer Lebenswelt meistern und Perspektiven für ihr Leben finden. Die Ausstellung wird in Zusammenarbeit mit Arbeit und Leben e.V. präsentiert.

Anfahrt
Anfahrt
 
mit Bus und Bahn
Ab Bochum Hauptbahnhof mit der Buslinie 368 Richtung Wanne-Eickel, Haltestelle „Hannoverstraße“.
Ab Wanne-Eickel Hauptbahnhof mit der Buslinie 368 Richtung Bochum, Haltestelle „Hannoverstraße“.
Ab Herne Bahnhof mit der Buslinie 390 Richtung Bochum, Haltestelle „Röhlinghauser Straße“.
Ab Wattenscheid Bahnhof mit der Buslinie 390 Richtung Herne, Haltestelle „Röhlinghauser Straße“.
 
mit dem PKW
A 40: Abfahrt „Bochum-Hamme“, B 226 „Dorstener Straße Richtung Herne-Eickel“, 3. Kreuzung links Richtung Wattenscheid, „Magdeburger Straße, Edmund-Weber-Straße, Hordeler Straße“ in Eickel und „Günnigfelder Straße“ bis „Museumsparkplatz“.
 
Ausreichend Parkmöglichkeiten sind vorhanden.
 
mit dem Fahrrad
Das Museum ist im Radverkehrsnetz NRW im Internet eingetragen (Emscher-Park-Radweg).
 
Weitere Infos unter: www.radverkehrsnetz.nrw.de
 
Außerdem ist das Museum über den Radwanderweg R 27, die Erzbahntrasse und die „Route Industriekultur per Rad“ zu erreichen.
 
Überdachte Stellplätze und Schließfächer sind vorhanden.

Kartenmaterial und Werkzeuge für kleinere Reparaturen werden im Museumsshop bzw. im Foyer vorgehalten.

Anschrift

Anschrift

LWL-Industriemuseum
Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Zeche Hannover
Günnigfelder Straße 251
44793 Bochum-Hordel
Telefon 0234 6100-874
zeche-hannover@lwl.org
www.lwl-industriemuseum.de

Öffnungszeiten
Öffnungszeiten
 
April bis Oktober
mi bis sa .................... 14 bis 18 Uhr
so .............................. 11 bis 18 Uhr
 
Für angemeldete Gruppen mit Führung ganzjährig:
di bis sa ...................... 9 bis 18 Uhr
Bild: Kein Bild

Eintrittspreise

Eintritt frei
40,00 € bis 60,00 € ... Führungen, Programme (pro Gruppe)

Besondere Angebote
 Besondere Angebote

  • Sonntags um 12 Uhr und um 15 Uhr kostenlose Führungen.
  • Samstags von 14 bis 18 Uhr und sonntags von 11 bis 18 Uhr freie „Schicht“ auf dem Kinderbergwerk „Zeche Knirps“ unter museumspädagogischer Anleitung.
 

Gastronomie

Die Museumsgastronomie „Der Biergarten“ bietet in rustikalem Ambiente Erfrischungen und Snacks. Es finden dort regelmäßig auch eigene Veranstaltungen statt. 

Öffnungszeiten von April bis Oktober:
sa. von 14 bis 18 Uhr, so. von 11 bis 18 Uhr und nach Absprache.

Kontakt: Telefon 02325 559037
www.gastronomie-zeche-hannover.de

Symbole barrierefreies Museum

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