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Das Foto zeigt einen Glasmacher bei seiner Arbeit.
Heißes Handwerk: Täglich stellen die Glasmacher des Museums vor den Augen der Besucher Gläser her. Foto: M. Holtappels, LWL

 

 

Gläserne Kunst

Die Kunst des Glasmachens ist an der Weser zu Hause. Viele Mundblashütten stellten hier früher Glas für den Weltmarkt her. In den meisten Fabriken sind die Feuer längst erloschen. Wir haben für Sie die Produktion an einem Originalschauplatz wieder aufgenommen. Im Glasturm von 1826, einem der letzten beiden erhaltenen Gebäude dieser Art in Deutschland, erleben Sie täglich, wie unsere Glasmacher mit Pfeife, Holzform und Schere aus der glühenden Glasmasse Gefäße herstellen. Gleich nebenan werden die Gläser durch Schliff und Gravur veredelt – auch das vor Ihren Augen.

Große Teile des frühindustriellen Fabrikdorfs Gernheim sind erhalten geblieben: Neben dem Glasturm auch die Arbeiterhäuser, die zu den ältesten in Westfalen gehören, genauso wie das Wohnhaus der ehemaligen Hüttenbesitzer und die alte Korbflechterei. Auf mehreren Etagen erfahren Sie hier vieles rund um die Produktion von Hohl- und Flachglas. Außerdem laden wir Sie hier ein zu einem Streifzug durch die Alltagsgeschichte: Rund 2.000 Ausstellungsstücke – vom Einmachglas bis zum prunkvollen Pokal – zeigen, wo für Gefäße aus dem vielseitigen Material gebraucht wurden.

Sonderausstellungen geben jedes Jahr Einblicke in aktuelles Design und besondere Aspekte der Glasgeschichte. Künstler des Internationalen Glaskunstzentrums in Meisenthal (Frankreich) und der Hochschule für Bildende Künste Saar zeigen in der Ausstellung „DECOR•UM“ (29.5.–18.9.2011) mit 600 Objekten moderne Entwürfe der Glasgestaltung, die auf der Basis historischer Veredelungstechniken entstanden.

Die Ausstellung „Theresienthaler Glas“ (31.7.– 23.10.2011) erzählt die 175-jährige Geschichte der gleichnamigen Glashütte. Eine Schatzkammer mit farbigen Glasjuwelen aus aller Welt eröffnet die Sonderausstellung „Glasperlen“ (November 2011 – März 2012). Die leuchtenden Schmuckstücke sind nicht nur dekorativ. Die Schau erzählt überraschende Geschichten über Gebrauch und Bedeutung von Glasperlen in verschiedenen Kulturen.

 

Bild: Ein Auto
Anfahrt
 
mit Bus und Bahn
 Ab ZOB Minden Buslinie 501 von Minden nach Petershagen/ Weser, Marktplatz. Von dort mit Linie 504, 530 oder Taxirufbus bis Petershagen-Ovenstädt/Gernheim.
Fahrplanauskunft unter Tel. 0571 9344428, www.mkb.de oder www.bahn.de
 
mit dem PKW
 A2 Oberhausen-Hannover: Abfahrt „Porta Westfalica“, B 482 in Richtung „Porta Westfalica“ und weiter bis „Petershagen-Lahde“, die Weser überqueren und dann auf die B 61 in Richtung „Bremen“, von der B 61 rechts Richtung „Ovenstädt“ bis zum Museumsparkplatz in Gernheim.
 
mit dem Fahrrad
 Das Museum ist über die Radwege „Weser Fernradwanderweg“, „Storchenroute“, „Radkult(o)ur“ zu erreichen.
Ausreichend Fahrradständer sind vorhanden. Kartenmaterial und kleine Werkzeugsets erhalten Sie im Museumsshop.
 

 

Anschrift
Anschrift
 
LWL-Industriemuseum
Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Glashütte Gernheim
Gernheim 12
32469 Petershagen
Telefon 05707 9311-0
Öffnungszeiten
Öffnungszeiten
 
di bis so, feiertags .... 10 bis 18 Uhr | Einlass bis 17 Uhr
geschlossen .............. 24.12. bis 1.1.
 
Eintrittspreise
Eintrittspreis
 
3,00 € Erwachsene
2,00 € Ermäßigt
1,50 € Kinder, Jugendliche (bis einschl.17 Jahre), Schüler
     frei Kinder unter 6 Jahren
7,50 € Familien-Tageskarte
2,50 € Erwachsene in Gruppen ab 16 Personen (je Person)
1,10 € Schüler (im Rahmen eines museumspädagogischen Programms)

 

Besondere Angebote

Besondere Angebote

  • Sonn- und feiertags um 11 Uhr kostenlose Führungen (nur Eintrittsgeld).
  • Schauvorführungen am Schmelzofen und in der Schleiferei.

Das Museum als Tagungs- und Veranstaltungsort

Das Gebäude Ost kann von Vereinen oder Firmen zu Veranstaltungen angemietet werden. Preise auf Anfrage.
 

Symbole barrierefreies Museum

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