Macke-Archiv

Im Macke-Archiv befinden sich zahlreiche Briefe, Fotos und andere Dokumente aus dem Nachlass von August Macke. Durch eine umfangreiche Stiftung der Familie des Künstlers entstanden, wurde das Archiv 1979/80 an das LWL-Museum für Kunst und Kultur übergeben.

Die Auseinandersetzung des LWL-Museums mit dem 1887 in Meschede geborenen Künstler August Macke steht in einer längeren Tradition. Sie nahm ihren Anfang 1953 mit der Gründung der „Galerie der Moderne“. Im Jahr 1957 fand postum eine Ausstellung zum 70. Geburtstag des Künstlers statt, die unter anderem auch seine Skizzenbücher präsentierte. Alle 78 Skizzenbücher blieben auch nach der Ausstellung zwecks wissenschaftlicher Bearbeitung im Haus. Auf diese Weise bildeten sie den Auftakt zu einer intensiven Macke-Forschung im Westfälischen Landesmuseum und wurden 1975 von eben diesem erworben. Zwei weitere Skizzenbücher konnten 1987 erworben werden und vervollständigten den Besitz.

Das Macke-Archiv unterstützt die Forschung mit den vielfältigen dort aufbewahrten Dokumenten zum Leben und Werk des Künstlers. Der Bestand des Archivs wird laufend aktualisiert. Um die zum Teil äußerst empfindlichen Objekte einer breiteren Öffentlichkeit zugängig zu machen, wird der gesamte Bestand in den nächsten Monaten komplett digitalisiert und rechtzeitig zum 100. Todestag von Macke im Jahr 2014 abgeschlossen sein. Dieses Unternehmen wird durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert.