Gemälde von Thulden

Forschungsstelle Westfälischer Friede

Im Jahr 1648 wurde in den Rathäusern von Münster und Osnabrück der „Westfälische Friede“ geschlossen, der dem Dreißigjährigen Krieg ein Ende setzte. Fast ganz Europa war in diesen Krieg verwickelt und entsprechend groß waren auch seine Auswirkungen. Die Regelungen des Friedensschlusses etwa zur Souveränität der Staaten, bilden bis heute wichtige strukturelle Grundlagen für das Völkerrecht.

Im Jahr 1998 fand aus Anlass des 350-jährigen Jubiläums des Westfälischen Friedens in Münster und Osnabrück die Europaratsausstellung "1648 - Krieg und Frieden in Europa" statt. Aus diesem Projekt heraus wurde am LWL-Landesmuseum die Forschungsstelle "Westfälischer Friede“ eingerichtet. Zu den Aufgaben der Forschungsstelle gehört die Untersuchung der kulturellen Voraussetzungen und Zusammenhänge, die die Epoche des Dreißigjährigen Krieges und des Westfälischen Friedens im europäischen Kontext maßgeblich geprägt haben. Außerdem betreut sie die wissenschaftliche Dokumentation der Europaratsausstellung, die sie der Forschung und der interessierten Öffentlichkeit zur Verfügung stellt.

Eine eigene Internetseite der Forschungsstelle Westfälischer Friede informiert über deren Aktivitäten und Serviceleistungen. Außerdem finden Sie dort weiterführende Links zu historischen Dokumenten, Datenbanken und Forschungen zum Dreißigjährigen Krieg und zum Westfälischen Frieden.

Kontakt: Jenny Hoedemaker, jenny.hoedemaker[at]lwl.org