Architektenpläne

Architektur

Der Neubau des Museums zeichnet sich durch die von Staab Architekten entworfene „Architektur der Höfe“ aus: Über eine Sequenz von vier Höfen – den Vorplatz an der Rothenburg, den offenen Patio, das innere Foyer mit gut 14 Metern Raumhöhe und den Vorhof am Domplatz – entsteht eine durchgehende Verbindung von Süden nach Norden.

Im Erdgeschoss sind alle Service-Bereiche angesiedelt, darunter die Bibliothek, der Veranstaltungssaal, die Gastronomie und die Buchhandlung. Damit wird das Erdgeschoss zu einem öffentlichen Ort des Museums. Die Gebäudespitze schafft zum Domplatz ein architektonisches Signet, das sich mit einem Durchgang zu den benachbarten Universitätsgebäuden öffnet. An der Südseite befinden sich der Ausstellungsraum des Westfälischen Kunstvereins und die Galerie der Gegenwart für junge, experimentelle Kunstpräsentationen.

Das Museum erhält an allen Seiten, die nach außen gerichtet sind, eine Sandsteinfassade und fügt sich damit in die innerstädtische Bebauung ein. An allen Seiten, die sich nach innen richten, erhält es eine geschliffene Sichtbetonfassade.

Auffällig sind die großen Verglasungen am Domplatz, an der Pferdegasse und an der Rothenburg. Diese Fenster erlauben Blickbezüge von innen nach außen in die Stadt und ermöglichen zugleich Einblicke von außen in das Museum.