Georg Frietzsche. Werke 1950-1985

3. Oktober 2003 – 11. Januar 2004

Das Westfälische Landesmuseum erhielt aus dem Nachlaß des Künstlers Georg Frietzsche zehn bedeutende Arbeiten, die sein Schaffen zwischen 1951 und 1980 veranschaulichen. Zusammen mit etwa 40 Leihgaben zeigt die Ausstellung die konzentrierte und sensible Arbeit an den gleichmäßig sich ausbreitenden Spannungen und Vibrationen der Bildfläche.

Georg Frietzsche sprach von dem "Gefühl, in einer Strömung zu stehen", und von der „Richtung ins Unbegrenzte". Er wurde 1903 in Schlesien geboren und war künstlerisch insbesondere seit den fünfziger Jahren in Berlin tätig, wo er 1986 starb. Eberhard Roters schrieb 1981 über ihn: "Georg Frietzsches Gouachen und Aquarellzeichnungen sind kleine Meisterwerke, die zweifellos zum Besten gehören, was die europäische Kunst der Nachkriegszeit aufzuweisen hat."