Karla Black Karla Black, It's Proof That Counts, 2009, Courtesy: Mary Mary, Glasgow; Galerie Gisela Capitain, Köln; Foto: Hanna Neander

Karla Black

Es sind die Gegensätze, die an Karla Blacks Arbeiten so faszinieren: Sie kreiert großflächige und oft raumbestimmende Arbeiten, die zugleich wegen ihrer ephemeren Materialität höchst verletzbar und fragil wirken. Leichtigkeit und Schwere, Festigkeit und Weichheit, Natürlichkeit und Künstlichkeit – es ließen sich noch mehr Begriffspaare finden, die einem bei Karla Blacks Arbeiten in den Sinn kommen. Häufig verwendet sie für ihre Werke pudrige Substanzen, Produkte aus der Schönheitsindustrie, Zuckerpapier oder Zellophanfolien. Trotz des Eindrucks von Zerfall und Vergänglichkeit gelingt es der Künstlerin, ihre Werke in der Zeitlosigkeit zu erhalten.

Die Schottin Karla Black ist 1972 in Alexandria geboren. Ihr Studium der Bildhauerei absolvierte sie an der renommierten Glasgow School of Art, die sie im Jahr 2004 mit dem Master of Fine Art abschloss. Im kommenden Jahr gestaltet Karla Black den schottischen Pavillon auf der Biennale in Venedig. Karla Black lebt und arbeitet in Glasgow.