Bentlage

Museum Kloster Bentlage - Westfälische Galerie

Aus Beständen des LWL-Museums für Kunst und Kultur wird im Kloster Bentlage der Beitrag Westfalens zur Moderne dokumentiert – von der Freilichtmalerei zum Expressionismus, von der neuen Sachlichkeit zur Abstraktion. Bereits seit fünfzehn Jahren bieten die historischen Klostermauern mit der „Westfälischen Galerie“ ein besonderes Ambiente für Kunst aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Seit April 2011 ist eine neu gestaltete Dauerausstellung der „Westfälischen Galerie“ zu sehen.

Westfalens Beitrag zur Moderne ist vielgestaltig. Der Westfale Otto Modersohn gehörte zu den Begründern der Künstlerkolonie Worpswede, deren Mitglieder gegen die akademische Ausbildung opponierten und sich fernab aller Kunstzentren auf die Darstellung ländlicher Motive konzentrierten. Mit August Macke stammt einer der bekanntesten deutschen Expressionisten aus Westfalen, dessen Werke in reinen, leuchtenden Farben Harmonie und Heiterkeit vermitteln. Großen Einfluss übte Josef Albers aus, der aus Westfalen zunächst ans Bauhaus ging und 1933 nach Amerika emigrieren musste, wo er als Lehrer großen Einfluss auf die Kunstentwicklung der 1960er Jahre hatte. Neben diesen Künstlern werden in der „Westfälischen Galerie“ auch Arbeiten von Wilhelm Morgner, Christian Rohlfs, Hermann Stenner, Emil Schumacher und Fritz Winter präsentiert. Ihre Bilder - innovativ, ja teils revolutionär zu ihrer Entstehungszeit - haben bis heute nichts von ihrer Ausdruckskraft verloren.

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Samstag 14 bis 18 Uhr
Sonn- und Feiertage 10 bis 18 Uhr

Kontakt:
Museum Kloster Bentlage
Bentlager Weg 130
48432 Rheine

Informationen und Buchung von Führungen:
Tel. 05971-92 06 10
falkenhof@rheine.de
www.kloster-bentlage.de

Plakat zur Neueröffnung 2011 Am 17. April 2011 wurde die Neupräsentation der Westfälischen Galerie im Kloster Bentlage eröffnet.