Der derzeitige Bestand des Filmarchivs beläuft sich auf über 4.500 Filme und Filmteile, die als visuelles Gedächtnis der Region westfälische Landschaften, Städte und Dörfer, Landwirtschaft und Handwerk und Industriekultur, Brauch, politische, gesellschaftliche und kirchliche Veranstaltungen und nicht zuletzt auch die Menschen und ihren Alltag im Wandel der Zeit veranschaulichen. Einen besonderen Schwerpunkt beim Auf- und Ausbau des Archivs bildet der in seiner Existenz hochgefährdete Amateurfilm.
Die Bestände werden ständig durch Deposita und Erwerbungen von Sammlungen ergänzt. Mehr als 100 Institutionen und eine noch größere Zahl von Privatpersonen haben bislang von dem Angebot Gebrauch gemacht, ihre Filme in den klimatisierten Magazinräumen des Filmarchivs kostenfrei einzulagern, um die Filmoriginale fachgerecht zu archivieren. Die Eigentümer erhalten im Gegenzug eine Ansichtskopie ihrer Filme auf DVD.
Die eingelagerten Filme werden sukzessive erschlossen und können über die Online-Datenbank recherchiert werden:www.filmarchiv-westfalen.lwl.org
Darüber hinaus bietet das Filmarchiv allen kommunalen, öffentlichen und privaten Eigentümern von Filmen und Filmsammlungen Rat und Hilfe bei der Erhaltung ihrer "Schätze" an.
Mit Filmen sehen lernen
19.01. - 08.02.2012
Volontariat Filmbildung
bei FILM+SCHULE NRW
zum 01.05.2012
Bewerbungsschluss: 29.02.2012
Pädagogische Landkarte Westfalen-Lippe
Internetportal für außerschulische Lernorte
"Lebendige Vergangenheit - Der landeskundlich-historische Film im Archiv"
jetzt online
Zwischen Gier, Kunst und Frömmigkeit: Filme rund ums Gold
Februar/März 2012
Praxistag Web 2.0 und digitale Medien
für die Jugendarbeit
06.03.2012, 9.30-16.30 Uhr
im LWL-Medienzentrum, Münster
Anschluss statt Ausschluss!
(Inklusive) Medienbildung an Förderschulen und im Gemeinsamen Unterricht
23.03.2012, 9 - 17 Uhr
in Kooperation mit LWL, LVR, Medienberatung NRW und LfM
"Münster 1968"
Vom Krieg der Väter zum Protest der Söhne. Drei Filme – Drei Perspektiven
"Dir gehört mein Leben"
Die Geschichte von Anna und Hermann Scheipers.
Zivilcourage und Gottvertrauen unter zwei Diktaturen