Das LWL-Freilichtmuseum Hagen bringt ein Stück Handwerksgeschichte in die Gegenwart - zum Anfassen!
Denn auf dem ca. 42 ha grossen Gelände werden die Werkstätten und das Werkzeug des städtischen und ländlichen Handwerks nicht einfach nur "ausgestellt". In mehr als zwanzig der nahezu sechzig wiederaufgebauten oder rekonstruierten Werkstätten wird produziert. Die interessierten Besucher können den Fertigungsprozess beobachten, die Museumsvorführer befragen und zum Teil sogar selbst bei der Produktion mitanfassen.
Thematisch
Das Forscherlabor in der Ausstellung „Papier und Umwelt“
(Sek. I, Sek. II, Berufsschulen, Jugendgruppen, Erwachsene)
Wo kommen die Rohstoffe für Papier eigentlich her? Antworten auf diese und viele weitere Fragen rund um das faszinierende Thema „Papier und Pappe“ gibt das neue Forscherlabor „Papier, Fasern und Experimente“.
Was passiert, wenn das Papier und die Pappe gebraucht worden sind? Wie können sie wieder verwertet werden?
Auch diese Fragen werden im Forscherlabor beantwortet.
Druckerei
(Schüler ab Klasse 3, Sek. I und II, Erwachsene)
Mit der Erfindung Johannes Gutenbergs, dem Buchdruck mit beweglichen Lettern, begann im 15. Jahrhundert eine Medienrevolution. Bis ins 19. Jahrhundert blieb die Herstellung von Druckschriften handwerklich geprägt. Wie in einer historischen Offizin (Druckwerkstatt) gearbeitet wurde, ist in der Buchdruckerei hautnah zu erleben. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer setzen und drucken selber Texte. Die fertigen Drucke können sie mitnehmen. Wichtiger Hinweis: Die Farbe trocknet erst nach etwa zehn Stunden.
Papiermühle
(Vorschule, Primarstufe, Sek. I, Sek. II, Erwachsene)
Papier wächst nicht im Wald. Woraus es besteht, wie es hergestellt wird und wiederverwertet werden kann, sind die Themen des museumspädagogischen Programms in der Papiermühle. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können auch selbst Papierbögen schöpfen und anschließend mit nach Hause nehmen.