Museumspädagogische Programme
Gruppengröße max. 15 Teilnehmer, Dauer: ca. 90 Minuten, Kosten: 33 €
Für Schulklassen empfiehlt sich eine Kombination der beiden Programme. Wir beraten Sie gern.
Um die Qualität der museumspädagogischen Arbeit zu gewährleisten, ist die Teilnehmerzahl auf jeweils 15 Personen begrenzt. Damit eine ganze Klasse die Möglichkeit hat, ein museumspädagogisches Angebot wahrzunehmen, schlagen wir vor, dass Sie beide Programme buchen. Die Programme beginnen dann mit einer Zeitversetzung von 30 Minuten. Diese Vorgehensweise hat einen weiteren Vorteil: Da beide Programme unterschiedliche Schwerpunkte haben, bieten die gelernten Inhalte den beiden Gruppen die Chance, noch einmal über „Kinderarbeit“ ins Gespräch zu kommen, voneinander zu lernen und das Gelernte zu festigen.
„Balljungs“
Fußball – gerade im EM-Jahr 2008 in aller Munde. Unbekannt hingegen sind vielen die Bedingungen, unter denen manche Fußbälle hergestellt werden.
Der Dokumentarfilm „Balljungs“ (Deutschland 1999) erzählt von zwei Elfjährigen, die Tag für Tag Fußbälle zusammennähen. Anhand des Films und der Ausstellung erfahren die Schülerinnen und Schüler viel über Kinderarbeit in Gegenwart und Vergangenheit. Im anschließenden Gespräch werden Hintergründe und Problematik von Kinderarbeit gemeinsam erarbeitet.
„...den ganzen Tag bis spät in die Nacht...“
In der Ausstellung entdecken die Schülerinnen und Schüler einen Teil der Lebenswelt von Kindern in der Zeit des 18. und 19. Jahrhunderts. Für viele eine Kindheit voller Arbeit – meist ohne Spielzeug oder richtigen Schulbesuch. Das kurze spielerische Ausführen einer typischen Tätigkeit von Kinderarbeitern, die anschließende „Lohnauszahlung“ und der „Einkauf“ vom verdienten Geld werden gemeinsam reflektiert. Danach entdeckt die Klasse in der Ausstellung die Parallelen zur gegenwärtigen Kinderarbeit.