Das LWL-Freilichtmuseum Hagen bringt ein Stück Handwerksgeschichte in die Gegenwart - zum Anfassen!
Denn auf dem ca. 42 ha grossen Gelände werden die Werkstätten und das Werkzeug des städtischen und ländlichen Handwerks nicht einfach nur "ausgestellt". In mehr als zwanzig der nahezu sechzig wiederaufgebauten oder rekonstruierten Werkstätten wird produziert. Die interessierten Besucher können den Fertigungsprozess beobachten, die Museumsvorführer befragen und zum Teil sogar selbst bei der Produktion mitanfassen.
Menschen mit Behinderungen
Speziell für blinde und sehbehinderte Menschen hat das LWL-Freilichtmuseum Hagen Mitmachprogramme ausgewählt, die auf besondere Weise haptisch erfahrbar sind. Das Museumsteam arbeitet daran, das Programmangebot für behinderte Menschen weiter auszubauen. Über Tipps und Anregungen freuen wir uns sehr.
Teilnehmerzahl: max. 10
Programm 29
Papier wächst nicht im Wald
Holz wurde im 19. Jahrhundert zum wichtigsten Rohstoff für die Papierherstellung. Heute, in Zeiten massenhaften Papierverbrauchs, geht man zunehmend dazu über, Altpapier wiederzuverwerten. Das Programm spricht neben den historischen Herstellungstechniken auch Umweltfragen an. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können auch selbst Hand anlegen und an der Bütte Papier schöpfen. Dies ist eine sehr sinnliche Erfahrung. Die geschöpften Bögen können anschließend mitgenommen werden.
Programm 30
Satz für Satz
Wie wurde in einer historischen Druckerei gearbeitet? Gezeigt werden die Prinzipien des Gutenberg’schen Buchdrucks mit beweglichen Lettern, woran sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer selbst versuchen können. Die Drucke können selbstverständlich mitgenommen werden – die Farbe trocknet allerdings erst innerhalb von zehn Stunden.