Für jedes Alter



Vorschule

Das Foto zeigt ein Kind beim Mahlen von Mehl.
In den einstündigen Mitmachprogrammen können die Kinder spielerisch historische Techniken und Materialien kennen lernen. Handlungsorientiertes Mitmachen und Gruppenarbeit stehen dabei im Vordergrund.

Teilnehmerzahl: max. 12
Dampfmahlmühle

Programm 1

Mehl und Dampf
In der Dampfmahlmühle des Museums erfahren die Kinder, wie mit Hilfe einer Dampfmaschine das Mehl gemahlen wird. Nach einer Erkundung des Mühlengebäudes wird ein Dampfmaschinenmodell in Betrieb genommen. Danach können die Kinder auf einem Mühlstein das Getreide auch selber mahlen. Das Mehl kann anschließend mitgenommen werden.

Hinweis: Das Mehl ist zum Verzehr nicht geeignet!

Treffpunkt: Dampfmahlmühle

Buchstaben

Programm 2

Wir schöpfen Papier
In der Papiermühle des Museums wird gezeigt, wie Papier geschöpft wird und aus alten Zeitungen hergestellt werden kann. Die selbstgeschöpften Bogen können mit nach Hause genommen werden. Zum Programm gehört auch eine Besichtigung der Papiermühle, bei der die Kinder Interessantes über Rohstoffe und deren Verarbeitung lernen.

Treffpunkt: Papiermühle

Die Windmühle

Programm 3

Der Wind, der Wind
In der alten Museumswindmühle gibt es viel für Kinder zu entdecken: Wie funktioniert überhaupt eine Windmühle? Warum braucht man zum Mahlen Flügel?
Unter Anleitung können die Kinder ihr eigenes Mehl produzieren und auch mitnehmen.

Hinweis: Das Mehl ist zum Verzehr nicht geeignet!

Treffpunkt: Getreidemühle

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Primarstufe

Das Foto zeigt Grundschulkinder beim Papierschöpfen.
Die eineinhalbstündigen Programme für Schülerinnen und Schüler der Primarstufe sind an den Vorgaben und Lehrplänen des Sachunterrichts sowie der Bereiche Technik / Wirtschaft und Arbeitslehre orientiert. Alle Angebote umfassen Lehrinhalte zu historischen Herstellungsverfahren, zur Berufskunde, zur Arbeitsorganisation sowie zur Kultur- und Sozialgeschichte. Einzelne Programme enthalten zusätzliche thematische Schwerpunkte.

Teilnehmerzahl: max. 15
Die Ölmühle

Programm 4

Der Ölschläger (ab Klasse 4)
Wie aufwendig die Herstellung von Speiseöl früher war, ist in der Ölmühle zu sehen und zu erleben. Nach einer Erkundung des Mühlengebäudes und seiner technischen Einrichtung wird anhand von Modellen und mit Muskelkraft selbst Öl geschlagen. Eine Probe der Arbeit kann mitgenommen werden.

Hinweis: Das Öl ist zum Verzehr nicht geeignet!

Zusätzliche Lehrinhalte: Wasserkraft und Mühlentechnik, Ölsaaten, Lebensmittelkunde

Treffpunkt: Ölmühle

Das Bild zeigt einen Nagel

Programm 5

Zwei Eisen im Feuer (ab Klasse 3)
In der Nagelschmiede lernen die Schülerinnen und Schüler, wie aus einem einfachen Stück Draht ein Nagel hergestellt werden kann. Unter Anleitung können sie es danach selbst versuchen. Als Erinnerung können die Nägel mitgenommen werden.

Treffpunkt: Nagelschmiede

Die Dampfmahlmühle

Programm 6

Mehl und Dampf
Im Mittelpunkt des Programms stehen Dampfmaschine und Dampfkraft. Wie diese für die industrielle Entwicklung so wichtige Technik funktioniert, lernen die Schülerinnen und Schüler und Schüler am Beispiel der Dampfmahlmühle. Danach können sie selbst Mehl herstellen – allerdings mit Muskelkraft.

Hinweis: Das Mehl ist nicht zum Verzehr geeignet.

Zusätzliche Lehrinhalte: Wasserkraft und Mühlentechnik, Einsatz von Muskelkraft, Getreidesaaten, Lebensmittelkunde

Treffpunkt: Dampfmahlmühle

Kinder beim Blaudruck

Programm 7

Blaumachen als Beruf (ab Klasse 3)
In der Blaufärberei des Museums lernen die Schülerinnen und Schüler zunächst verschiedene Farbstoffe kennen. Danach werden historische Techniken des Stoffdrucks gezeigt, die selbst ausprobiert werden können. Gefärbt wird der bedruckte Stoff mit naturidentischem Indigo.

Zusätzliche Lehrinhalte: Textilgestaltung, natürliche und synthetische Farbstoffe, Drucktechniken

Treffpunkt: Blaufärberei

Papierschöpfen

Programm 8

Papier wächst nicht im Wald
Dennoch wurde Holz im 19. Jahrhundert zum wichtigsten Rohstoff in der Papierherstellung. Neben den historischen Herstellungstechniken kommen daher auch Umweltthemen wie z. B. die Wiederverwertung von Altpapier zur Sprache – auch ganz praktisch. Die Schülerinnen und Schüler und Schüler können Büttenpapier schöpfen und anschließend mitnehmen.

Zusätzliche Lehrinhalte: Umweltthemen

Treffpunkt: Papiermühle

Buchstaben

Programm 9

Satz für Satz (ab Klasse 3)
Wie wurde in einer historischen Druckerei gearbeitet? Gezeigt werden die Prinzipien des Gutenberg’schen Buchdrucks mit beweglichen Lettern, woran sich die Schülerinnen und Schüler und Schüler selbst versuchen können. Die Drucke können selbstverständlich mitgenommen werden – die Farbe trocknet allerdings erst innerhalb von zehn Stunden.

Zusätzliche Lehrinhalte: Drucktechniken

Treffpunkt: Druckerei

Kaffeedosen

Programm 10

Muckefuck und Kaffeebohnen (ab Klasse 2)
Früher war Kaffee ein teurer Luxusartikel. Als Alternative wurde auch billiger Ersatzkaffee geröstet. Das Programm beginnt mit dem Besuch des Krämerladens, wo die Schülerinnen und Schüler Gerstenmalz als Rohstoff für Ersatzkaffe kennen lernen. In der Museumskaffeerösterei wird das Getreide dann unter Anleitung geröstet. Zum Abschluss wird der Malzkaffee - der „Muckefuck“ – natürlich gemeinsam probiert.

Treffpunkt: Kaffeerösterei

Windmühlen

Programm 11

Der Wind, der Wind
In der Museumswindmühle wird zunächst die technische Anlage anschaulich erklärt und der Wind als natürliche Energiequelle vorgestellt. Außerdem lernen die Schülerinnen und Schüler verschiedene Getreidesorten kennen. Zum Abschluss können sie selbst per Hand Mehl herstellen.

Hinweis: Das Mehl ist zum Verzehr nicht geeignet!

Treffpunkt: Getreidemühle

Workshop Gießerei

Programm 12

Alles aus einem Guss
Die Schülerinnen und Schüler erkunden die Gelbgießerei des Museums mit ihren Werkstattbereichen und den Produkten, die in einem solchen Betrieb hergestellt wurden. Erläutert wird außerdem das Prinzip des Schmelzens und Gießens von Metallen. Schließlich lernen die Schülerinnen und Schüler wie Formen hergestellt und abgegossen werden.

Hinweis: Aus Sicherheitsgründen wird mit Zinn gegossen.

Treffpunkt: Gelbgießerei

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In der Seilerei

Programm 13

Schnurgeradeaus
Zum Programmablauf gehört die Erkundung der etwa 72 Meter langen Museumsseilerei. Der Seiler braucht viel Platz für seine Arbeit. Im Verlauf des Programms werden Handwerkszeuge und Rohstoffe zur Seilherstellung erläutert. Im praktischen Teil wird in Gruppenarbeit ein Seil hergestellt.

Treffpunkt: Seilerei

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Sekundarstufe I

Das Foto zeigt Jugendliche bei einer Führung.
Die eineinhalbstündigen Programme für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I sind an den Vorgaben und Lehrplänen des Sachunterrichts sowie der Bereiche Technik / Wirtschaft und Arbeitslehre orientiert. Die Angebote umfassen außerdem Lehrinhalte zu historischen Herstellungsverfahren, zur Berufskunde sowie zur Kultur- und Sozialgeschichte. Einzelne Programme enthalten zusätzliche thematische Schwerpunkte.
Die Ölmahlmühle

Programm 14

Der Ölschläger
Wie aufwendig die Herstellung von Speiseöl früher war, ist in der Ölmühle zu sehen und zu erleben. Erläutert wird die Entwicklung vom Luxusgut zum heutigen Massenprodukt im Supermarkt. Nach einer Erkundung des Mühlengebäudes und seiner technischen Einrichtung kann selbst Öl geschlagen und anschließend auch  mitgenommen werden.
Hinweis: Das Öl ist zum Verzehr nicht geeignet!

Zusätzliche Lehrinhalte: Wasserkraft und Mühlentechnik, Lebensmittelkunde

Treffpunkt: Ölmühle

Workshop Nagelschmieden

Programm 15

Zwei Eisen im Feuer
In der Nagelschmiede lernen die Schülerinnen und Schüler, wie aus einem einfachen Stück Draht ein Nagel hergestellt werden kann. Die Nagelschmiede gehört zu den Kleineisenschmieden, die den Familien ein zusätzliches Einkommen – etwa neben der Landwirtschaft – sicherte. Oft mussten auch die Kinder mitarbeiten. Neben den regional- und sozialhistorischen Aspekten lernen die Schülerinnen und Schüler  während des Programms auch die handwerkliche Herstellung von Nägeln kennen, die anschließend als Erinnerung mitgenommen werden können.

Treffpunkt: Nagelschmiede

Die Dampfmahlmühle

Programm 16

Mehl und Dampf
Im Mittelpunkt des Programms stehen Dampfmaschine und Dampfkraft. Wie diese für die industrielle Entwicklung so wichtige Technik funktioniert, lernen die Schülerinnen und Schüler am Beispiel der Dampfmahlmühle. An einem Modell der Einrichtung werden die Prinzipien anschaulich vermittelt. Danach können die Schülerinnen und Schüler selbst Mehl herstellen – allerdings mit Muskelkraft.

Hinweis: Das Mehl ist nicht zum Verzehr geeignet.

Zusätzliche Lehrinhalte: Wasserkraft und Mühlentechnik, Einsatz von Muskelkraft, Getreidesaaten, Lebensmittelkunde

Treffpunkt: Dampfmahlmühle

Workshop Blaudruck

Programm 17

Blaumachen als Beruf
In der Blaufärberei des Museums lernen die Schülerinnen und Schüler zunächst verschiedene Farbstoffe kennen. Danach wird ihnen die historische Technik des Reservedruckverfahrend, die sie selbst ausprobieren können. Gefärbt wird der bedruckte Stoff anschließend mit naturidentischem Indigo.

Zusätzliche Lehrinhalte: Textilgestaltung, natürliche und synthetische Farbstoffe, Drucktechniken

Treffpunkt: Blaufärberei

Die Windmühle

Programm 18

Papier wächst nicht im Wald
Dennoch wurde Holz im 19. Jahrhundert zum wichtigsten Rohstoff in der Papierherstellung. Neben den historischen Herstellungstechniken kommen daher auch Umweltthemen wie z. B. das Recycling von Altpapier zur Sprache – auch ganz praktisch. Die Schülerinnen und Schüler können Büttenpapier schöpfen und anschließend mitnehmen.

Zusätzliche Lehrinhalte: Umweltthemen

Treffpunkt: Papiermühle

Workshop Druck

Programm 19

Satz für Satz
Wie wurde in einer historischen Druckerei gearbeitet? Gezeigt werden die Prinzipien des Gutenberg’schen Buchdrucks mit beweglichen Lettern, woran sich die Schülerinnen und Schüler selbst versuchen können. Die Drucke können selbstverständlich mitgenommen werden – die Farbe trocknet allerdings erst innerhalb von zehn Stunden.

Zusätzliche Lehrinhalte: Drucktechniken

Treffpunkt: Druckerei

Workshop Kaffee

Programm 20

Muckefuck und Kaffeebohnen
Früher war echter Bohnenkaffee ein teurer Luxusartikel. Als Alternative wurde auch billiges Gerstenmalz Ersatzkaffee geröstet, sogenannter „Muckefuck“. Im Verlauf des Programms lernen die Schülerinnen und Schüler den Krämerladen und die Kaffeerösterei des Museums kennen. Zum Abschluss können sie selbst Gerstenmalz rösten und ihren eigenen „Muckefuck“ auch kosten.

Treffpunkt: Kaffeerösterei

Workshop Wind

Programm 21

Der Wind, der Wind
In der Museumswindmühle wird zunächst die technische Anlage anschaulich erklärt , ebenso wie die effektive Nutzung der natürlichen Energiequelle Wind. Außerdem lernen die Schülerinnen und Schüler verschiedene Getreidesorten kennen. Zum Abschluss können sie selbst per Hand Mehl produzieren.
Hinweis: Das Mehl ist zum Verzehr nicht geeignet!

Treffpunkt: Getreidemühle

Workshop Gießerei

Programm 22

Alles aus einem Guss
Die Schülerinnen und Schüler erkunden die Gelbgießerei des Museums, ihre Architektur, die Werkstatt- und Lagerbereiche und Produkte, die in einem solchen Betrieb hergestellt wurden. Erläutert wird außerdem das Prinzip des Schmelzens und Gießens von Metallen. Schließlich lernen die Schülerinnen und Schüler wie Formen hergestellt und abgegossen werden.

Hinweis: Aus Sicherheitsgründen wird mit Zinn gegossen.

Treffpunkt: Gelbgießerei

Die Seilerei

Programm 23

Schnurgeradeaus
Die Seilherstellung ist eine alte Handwerkstechnik, die schon bei den Ägyptern ausgeübt wurde. Innerhalb des Programms lernen die Schülerinnen und Schüler den Arbeitsplatz und die Werkzeuge des Seilers sowie die Rohstoffe kennen. Im Programmverlauf wird auch ein Seil hergestellt.

Treffpunkt: Seilerei

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Sekundarstufe II

Das Foto zeigt ein Gruppe Jugendlicher beim Drucken von Papier.
Die eineinhalbstündigen Programme für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II sind an den Vorgaben und Lehrplänen des Sachunterrichts sowie der Bereiche Technik / Wirtschaft und Arbeitslehre orientiert. Die Angebote umfassen außerdem Lehrinhalte zu historischen Herstellungsverfahren, zur Berufskunde sowie zur Kultur- und Sozialgeschichte. Einzelne Programme enthalten zusätzliche thematische Schwerpunkte.

Teilnehmer: max. 15
Workshop Blaudruck

Programm 24

Indigo und das blaue Wunder
Das Programm behandelt die Geschichte und den Wandel der Technik in der Textilveredlung. Traditionelle Verfahren werden dabei auch praktisch vorgeführt. Anschließend können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer selbst Stoffe mit Mustern bedrucken und mit Indanthrenfarben färben. Gegen einen Aufschlag kann auch mit Halbleinen gearbeitet werden, der mit naturidentischem Indigo gefärbt wird. Die selbst produzierten Stoffe werden zugeschickt.

Zusätzliche Lehrinhalte: Textilgestaltung, natürliche und synthetische Farbstoffe, Drucktechniken

Treffpunkt: Blaufärberei

Workshop Papier

Programm 25

Papier und Umwelt
Holz wurde im 19. Jahrhundert zum wichtigsten Rohstoff in der Papierherstellung. Heute, in Zeiten massenhaften Papierverbrauchs, geht man zunehmend dazu über, Altpapier wiederzuverwerten (Recycling). Im Programm werden Umweltfragen ebenso thematisiert wie die praktisch-technische Seite der Papierproduktion. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können auch selbst Hand anlegen und in der Bütte Papier auf traditionellem Wege schöpfen. Die hergestellten Bögen können mitgenommen werden.

Zusätzliche Lehrinhalte: Umweltthemen

Treffpunkt: Papiermühle

Workshop Druck

Programm 26

Gutenberg und die Medienrevolution
Mit der Erfindung Johann Gutenbergs, bewegliche Lettern zum Buchdruck zu verwenden, begann im 15. Jahrhundert eine folgenreiche Medienrevolution. Nach der Besichtigung der historischen Museumsdruckerei folgt ein Praxisteil: Im traditionellen Verfahren können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sich selbst im Handsatz und Buchdruck versuchen. Die Drucke können mitgenommen werden.

Hinweis: Die Farbe braucht etwa 10 Stunden zum Trocken!

Zusätzliche Lehrinhalte: Drucktechniken

Treffpunkt: Druckerei

Workshop Kaffee

Programm 27

Kaffeehandel gestern und heute
Kaffee gehört heute zu den wichtigsten Handelsprodukten der Welt und ist alltägliches Konsumgut. Das war nicht immer so. Früher war Bohnenkaffee ein Luxusartikel, den man im Kolonialwarenladen – wie er im Museum zu sehen ist – erhielt. Zum Programm gehört außerdem eine Besichtigung der Kaffeerösterei des Museums. Dort können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch selbst Ersatzkaffe, sogenannten „Muckefuck“, herstellen und selbstverständlich anschließend kosten.

Treffpunkt: Kaffeerösterei

Workshop Gießerei

Programm 28

Alles aus einem Guss
Das Iserlohner Messinggewerbe war lange Zeit berühmt für seine Produkte. Die im Museum zu sehende Gelbgießerei war einer der vielen dort ansässigen Betriebe. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen zunächst das Gebäude, seine Architektur, die Werkstatt- und Lagerräumlichkeiten kennen. Anschließend werden die Prinzipien des Schmelzens und Gießens von Metall erläutert. In Gruppenarbeit können auch selbst kleine Modelle abgeformt und abgegossen werden.

Hinweis: Aus Sicherheitsgründen wird mit Zinn gegossen

Treffpunkt: Gelbgießerei

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Erwachsene

Das Foto zeigt einen Erwachsenen bei einem der Technik-Programme.
In den Mitmachprogrammen werden die Themen des LWL-Freilichtmuseums Hagen besonders anschaulich gemacht. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer können hier selbst Hand anlegen und historische Arbeitstechniken kennen lernen. Außerdem werden interessante Probleme aus dem Spannungsfeld Mensch-Technik-Umwelt vorgestellt und diskutiert.
Workshop Blaudruck

Programm 24

Indigo und das blaue Wunder
Das Programm behandelt die Geschichte und den Wandel der Technik in der Textilveredlung. Traditionelle Verfahren werden dabei auch praktisch vorgeführt. Anschließend können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer selbst Stoffe mit Mustern bedrucken und mit Indanthrenfarben färben. Gegen einen Aufschlag kann auch mit Halbleinen gearbeitet werden, der mit naturidentischem Indigo gefärbt wird. Die selbst produzierten Stoffe werden zugeschickt.

Treffpunkt: Blaufärberei

Workshop Papier

Programm 25

Papier und Umwelt
Holz wurde im 19. Jahrhundert zum wichtigsten Rohstoff in der Papierherstellung. Heute, in Zeiten massenhaften Papierverbrauchs, geht man zunehmend dazu über, Altpapier wiederzuverwerten (Recycling). Im Programm werden Umweltfragen ebenso thematisiert wie die praktisch-technische Seite der Papierproduktion. Natürlich können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch selbst Hand anlegen und in der Bütte Papier auf traditionellem Wege schöpfen. Die hergestellten Bögen können mitgenommen werden.

Treffpunkt: Papiermühle

Workshop Druck

Programm 26

Gutenberg und die Medienrevolution
Mit der Erfindung Johann Gutenbergs, bewegliche Lettern zum Buchdruck zu verwenden, begann im 15. Jahrhundert eine folgenreiche Medienrevolution. Nach der Besichtigung der historischen Museumsdruckerei folgt ein Praxisteil: Im traditionellen Verfahren können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sich selbst im Handsatz und Buchdruck versuchen. Die Drucke können mitgenommen werden.

Hinweis: Die Farbe braucht etwa 10 Stunden zum Trocken!

Treffpunkt: Druckerei

Workshop Kaffee

Programm 27

Kaffeehandel gestern und heute
Kaffee gehört heute zu den wichtigsten Handelsprodukten der Welt und ist alltägliches Konsumgut. Das war nicht immer so. Früher war Bohnenkaffee ein Luxusartikel, den man im Kolonialwarenladen – wie er im Museum zu sehen ist – erhielt. Zum Programm gehört außerdem eine Besichtigung der Kaffeerösterei des Museums. Dort können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch selbst Ersatzkaffe, sogenannten „Muckefuck“, herstellen und selbstverständlich anschließend kosten.

Treffpunkt: Kaffeerösterei

Workshop Gießerei

Programm 28

Alles aus einem Guss
Das Iserlohner Messinggewerbe war lange Zeit berühmt für seine Produkte. Die im Museum zu sehende Gelbgießerei war einer der vielen dort ansässigen Betriebe. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen zunächst das Gebäude, seine Architektur, die Werkstatt- und Lagerräumlichkeiten kennen. Anschließend werden die Prinzipien des Schmelzens und Gießens von Metall erläutert. In Gruppenarbeit können auch selbst kleine Modelle abgeformt und abgegossen werden.

Hinweis: Aus Sicherheitsgründen wird mit Zinn gegossen

Treffpunkt: Gelbgießerei

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